E+H: Luquiline CM442: Falsche Spannungsversorgung angeschlossen --> Gibt es eine interene Sicherung?

Mogli

Level-2
Beiträge
149
Reaktionspunkte
9
Zuviel Werbung?
-> Hier kostenlos registrieren
Hallo zusammen,

für einen Testaufbau sollten wir einen E+H Liquiline CM442 mit einer Ph-Sonde bestückt aufbauen.
Auf dem Sockel zum Anschließen der Spannungsversorgung stand L1/N/PE.
So hat der Elektriker das auch angeschlossen, jedoch blieb die Kiste dunkel.

Nachher haben wir im Handbuch gesehen, dass es 2 unterschiedliche Module gibt und einer der beiden 24V (anstelle von 230V) als Spannungsversorgung
benötigt... Leider haben wir genau dieses Modul...

Wir haben 24V aufgelefgt, jedoch bleibt die Kiste weiterhin "dunkel".

Frage an euch:
Ist das jemandem von euch schonmal passiert? Wisst ihr ob es da eine Sicherung im Gerät gibt, die man vielleicht tauschen könnte?
Parallel sind wir mit E+H in Kontakt. Da unsere Firma in Luxembourg ist, darf ich E+H in Deutschland nicht anrufen, bzw. helfen sie mir nicht.
Anfrage an E+H für BeNeLux ist raus. Eine Antwort ist noch ausstehend.

1776408405932.png

Vielen Dank für euer Feedback.

Grüße aus Luxembourg!
 
Da unsere Firma in Luxembourg ist, darf ich E+H in Deutschland nicht anrufen, bzw. helfen sie mir nicht

Was soll denn der Schwachsinn?

Ist Luxembourg jetzt nicht mehr in der EU oder was?

Soviel Kundenfreundlichkeit muss man sich merken.

L1, N, PE sollte eindeutig sein! Bin mal gespannt was dabei rauskommt...
 
Zuviel Werbung?
-> Hier kostenlos registrieren
Hallo @NBerger,

ja das mit dem Anschluss ist doof gelaufen.

Wir haben nachträglich direkt nochmals im Handbuch geschaut... Da steht folgendes drin:

1776412513606.png

Das wir den Typ "L" haben, konnten wir auf anhieb so nicht finden... Erst nachdem es zu spät war, konnten wir das "L" finden...

E+H Deutschland verweist auf den Gebiets-/Vertreibsschutz.... Das gilt hier eigentlich bei fast allem...
Wenn es Firmen in BeNeLux gibt, müssen wir dort Teile bestellen und Support anfragen...
Manche Firmen in Deutschland sind kulant, da meine Firma direkt an der Grenze zu DEU ist (Luftlinie 400m?) und die meisten Leute hier kein französich sprechen.

E+H Belgien hat sich nun auch gemeldet... Sie meinten, dass das nicht mehr zu reparieren ist. Bzw. es zu teuer wäre es reparieren zu lassen, da Lux ja weit weg ist von Belgien...

Eine Reparatur wäre max. 50-100€ günstiger als ein neues Teil...

Ich hatte halt die Hoffnung, dass das Bauteil intern noch eine Sicherung hat...

Das muss ich nun meinem Chef beichten...
 
Wir haben das Teil mal auseinander gebaut.
Ja da ist tatsächlich eine 4,0 A träge Feinsicherung drin verbaut.
Und wir konnten feststellen, dass diese keinen Durchgang mehr hat.
Wir haben das Teil (ca. 67cent) online bestellt und versuchen den Logger dadurch wieder gangbar zu machen.
"Rein optisch" sehen die anderen Bauteile auf den beiden Platinen (Elkos etc.) gut aus.
Es gibt keine "verkokelten" Bereiche und man riecht auch nichts "verbranntes".

Wir haben die Hoffnung, dass wir das Messgerät nach dem Austausch wieder zum Laufen bringen.

Die verbaute Sicherung auf der Platine sieht so aus (Beispielfoto aus dem Internet, da ich zur Zeit kein Handy habe):

1776417883775.png
 
Zuviel Werbung?
-> Hier kostenlos registrieren
Die ganze Anleitung kann Ich leider nicht einscannen...
Hi @Koma-Bot

Vielen Dank :-)

ich verstehe nicht so ganz, warum E+H verschiedene Anleitungen zu dem selben Produkt hat.
In der "ausführlichen" Anleitung (172 PDF Seiten) steht nämlich nichts davon drin.

Nach deinem ersten Kommentar habe ich online nochmals geschaut. Da gab es dann eine "abgespeckte" Version.
Da stand das mit der Sicherung dann (erstaunlicherweise) drin.

Auf jedenfall vielen Dank :-)
 
Ich hatte kürzlich auch ein E+H Gerät (FMU90) an 230V anstatt 24V. Hat es aber dank Sicherung überlebt.
Diese Doppelbezeichnung N/- L/+ ist offensichtlich etwas unglücklich.
Mit älteren Augen seh Ich da N/~ L/~
 
Diese Doppelbezeichnung N/- L/+ ist offensichtlich etwas unglücklich.
Mit älteren Augen seh Ich da N/~ L/~
es sollte doch normalerweise ein Typenschild geben, wo die Versorgungsspannung draufsteht...

Aber dass das E&H Gerät überlebt hat, spricht ja für die normalerweise ordentliche Qualität von E&H...

230V Versorgungsspannungen für Feldgeräte sind immer so nen Ding.
Da schau ich vor dem Einsichern immer zweimal drauf! Da müssen die Nachwuchsinbetriebmehmer immer noch Lehrgeld bezahlen, ach nee, ist doch der Elektriker schuld ;)
 
es sollte doch normalerweise ein Typenschild geben, wo die Versorgungsspannung draufsteht...

Aber dass das E&H Gerät überlebt hat, spricht ja für die normalerweise ordentliche Qualität von E&H...

230V Versorgungsspannungen für Feldgeräte sind immer so nen Ding.
Da schau ich vor dem Einsichern immer zweimal drauf! Da müssen die Nachwuchsinbetriebmehmer immer noch Lehrgeld bezahlen, ach nee, ist doch der Elektriker schuld ;)
Tatsächlich war es der Chef schuld. Der hatte ein 24V Gerät als Ersatz für ein 230V bestellt.
Alte Augen halt.
 
L1, N, PE sollte eindeutig sein!
Auch bei Siemens ist +24V mitunter mit L gekennzeichnet.
Bei CE ist das Handbuch Teil der Doku, Stichwort Installation und bestimmungsgemäße Verwendung.
230V statt 24V vertragen die wenigsten Geräte. Eine Sicherung schützt da ggf. nur gegen Brand etc.
Ich würd sagen: Lehrgeld hinsichtlich RTFM.
 
Zurück
Oben