Step 7 Werkzeugkorrektur Sinumerik 840D

AlexTh

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Hallo Leute,

Ich möchte nach einer Drehmaschine eine Messmaschine aufstellen und diese soll Werkzeugkorrekturen an der Drehmaschine durchführen. Als mögliche Varianten dachte ich daran die Messwerte in R-Parameter, GUDs oder in PLC-Variablen zu schreiben.

Welche Variante haltet ihr am Sinnvollsten?

Die Variante mit den R-Parametern habe ich bereits getestet, aber ich habe momentan noch den Fehler 040 oder so...

Grüße Alex
 
Die erste Frage ist, wie ist die Messmaschine an die 840D angeschlossen und wie werden die Daten übertragen (E/A, Profibus oder RS232)?

Ich habe solche Messwerte z.b. von Messroboter oder Messeinheiten (Marposs) immer via plc auf GUD variablen geschrieben.
Diese waren immer per Profibus oder E/A angekoppelt, daher über die PLC.

Es wurden dann die GUD entsprechend währen des Programmablaufs (Unterprogramm) entsprechend verrechnet (z.b. auf die Werzeuggeometrie oder Nullpunktverschiebung usw.).
Es wurde immer z.B. Korrektur = GUD_HAND_MP_1X + GUD_MP_1X verrechnet. Auf GUD_MP_1X wurde der Messwert geschrieben und in GUD_HAND_MP_1X war die Handkorrektur, was die Mechaniker meist zum Einrichten benötigten.

Ich würde die Daten nicht direkt via PI-Dienste (PUT) auf die Werzeugkorrekturen schreiben, da wenn man mal ein anderes Werkzeug versucht (andere T-Nummer) dann kommen die Daten nicht mehr an und man muss ändern ...
Vorteil der GUD Variante, ist auch das man ne Anzeige der Werte außerhalb des NC-Programms in der GUD Übersicht hat. Dannh aben die HAND und Korrekturwerte noch verschieden Schutzstufen bekommen und nichtj eder konnte alles überschrieben oder ändern ...

Alternative wäre die Daten über das Dualport-RAM auf die NC zu schreiben und dann verrechnen. Wäre im Prinzip das selbe wie über die GUD's ...
Bei den R-Paras finde ich es halt immer schlecht, man muss es entsprechend Dokumentieren da die Parameter selbst nicht Aussagekräftig sind und manche NC'ler gerne auch darauf herrum schreiben ...
 
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Über die PLC würde ich es machen.
Mit einem PI Dienste kannst du die Korrektur dem Werkzeug zuordnen und in die WZV schreiben.
Wobei du von der Messmaschine die Information, welche Bearbeitung korrigiert werden sollen, auswerten und auf Plausibilität prüfen musst.
Bei nur einer Bearbeitung kein Problem, doch wenn es mehrere sind? :rolleyes:


bike
 
Also ich habe es heute über den Dualport-RAM realisiert. Die Werte, die ich an die NC schicke, verrechne ich dann in einem Unterprogramm.

Die Lösung mit den GUDs hätte ich auch gerne einmal probiert, allerdings funktioniert mein FB3 nicht... hat da vielleicht jemand nochmal ein Beispiel?

Habe einen Instanz-DB erstellt, einen extra DB mit meinen Werten und einen mit dem NCVarSelektor. Das ganze in einem FC aufgerufen und vereint, aber leider passiert nix...

Denke, dass es Rechenparameter heißt.
 
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