LOGO Logo im Camper

Peter Schmidt

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Hallo zusammen,
ich plane in meinem Camper eine Siemens LOGO 12 mit TDE zu verbauen.
Zusätzlich soll ein Raspberry Pi die Visualisierung übernehmen.
Ist dieses Konzept grundsätzlich sinnvoll oder energetisch überdimensioniert für einen Camper, was denkt ihr darüber?
Welche Batteriekonfiguration sollte ich nehmen und wie viele?
Mit welcher realistischen Laufzeit kann man bei typischer Nutzung rechnen (Kühlbox + Licht + Steuerung aktiv)?
Welche Schutzmaßnahmen sind sinnvoll, damit die Batterie nicht tiefentladen wird?

Danke im Voraus für eure fachliche Einschätzung.
LG
 
Die Logo soll Beleuchtungen schalten und dimmen, 12V Verbraucher schalten und Messgrößen einlesen. Raspberry hatte ich für eine Visualisierung auf dem Handy gedacht, eine Ergänzung zur TDE.
 
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Die Logo soll Beleuchtungen schalten und dimmen, 12V Verbraucher schalten und Messgrößen einlesen. Raspberry hatte ich für eine Visualisierung auf dem Handy gedacht, eine Ergänzung zur TDE.
Vielelicht wäre es da Sinnvoller irgendwas Smarthome mäßiges mit dem Raspi umzusetzen. Man muss dann eben einen Relay-Modul auf den Raspi stecken. Dann spart man etwas Programmiererei würde ich behaupten.
 
Da ist ne Smarthome-Lösung wie z.B. Home Assistant auf einem Raspberry 4 sinnvoller.
Für die Lichtsteuerung sind Shelly's evtl. gut geeignet.

Normalerweise verbaut man heute doch Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien im Camper.
Da verhindert das integrierte Batteriemanagement die Tiefenentladung.
Die notwendige Kapazität hängt von deinem Nutzungsverhalten ab.
Generell gilt: Haben ist besser als Brauchen.
 
Wie soll die Steuerung genutzt werden?
Soll sie in einer Saison ständig aktiv sein, oder schaltest du sie aus, wenn du mal nicht im Camper bist?

In manchen Fällen ist es sinnvoll die Verantwortung "unten" im Logikmodul zu lassen.
Eine LOGO läuft viel robuster als ein Raspberry Pi, insbesondere weil die LOGO ohne herunterfahren ausgeschaltet werden kann.

Die Datenintegrität auf dem Raspberry Pi ist dann nicht mehr gegeben, sondern Glückssache.
Bei Stromausfall kann die Datenintegrität nicht 100%ig gewährleistet werden.

Und wenn du den Raspberry Pi nur als "dumme" Visualisierung nutzt und er ausfällt, dann kannst du Licht und alles andere immer noch über Taster schalten ;-)
 
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Die Datenintegrität auf dem Raspberry Pi ist dann nicht mehr gegeben, sondern Glückssache.
Wie kommst du denn zu so einer Aussage?
Das war vielleicht zu Zeiten eines Raspberry 2 so, aber die Zeiten sind vorbei.
Ich habe etliche Jahre 3 Stück Raspi 3B als TV-Klient unter LibreElec, 1 Raspi 4 mit ioBroker und 1 Raspi 4 mit Octoprint betrieben.
Bis auf den mit ioBroker wurden alle anderen nur bei Bedarf eingeschaltet. Gab nie Probleme.
Wichtig ist, dass man nicht die billigste und nicht die kleinste MikroSD verwendet.
 
Generell gilt: Haben ist besser als Brauchen.
Und nach einer kleinen WoMo Reise nach Zentralasien und zurück kann ich sagen -> KISS Prinzip. So wenig Technik wie möglich in so eine Karre :D. Alles was kaputt gehen kann, geht irgendwann kaputt. Kostet Geld, Nerven & Zeit wenn es unterwegs Repariert werden muss...

Wenn man so ein Mäusekino unterhalten will würde ich erstmal schauen wie die Sensorik aussehen soll. Also wie werden die Messdaten erfasst? Füllstände, Temperaturen, Durchflussraten / Drücke (Filter). Jetzt werde ich ausgelacht :D... das muss ja auch alles Verdrahtet werden und jedes Gramm zählt in Europa und im Gelände ;). Also eventuell auch mal überlegen ob man auf ein Bussystem setzen kann. Aber das allerletzte was ich nutzen würde wäre eine Logo :/.


Habe ich nur mal irgendwo aufgeschnappt...
 
Aber das allerletzte was ich nutzen würde wäre eine Logo :/.
Nun ja, das ist ja auch von den Fähigkeiten des "Betreibers" abhängig.

Ich würde einen ESP32-S3 nehmen. Auf einem 1. Core läuft die Logik, auf dem 2. Core die Webvisualisierung übers integrierte WLAN im AP mode. Mehr Funktionalität gibt's nicht fürs Geld.
Aber schön wird's nicht ;-)

Aaaaber... im Gegensatz zur LOGO schreibst du wochenlang die Firmware selbst, hast keine Klemmen hinter denen Pegelwandler stecken, die Relais-Karten musst du irgendwie an den Mikrocontroller schrödeln und hast kein Gehäuse.

Peter plant ja eine LOGO einzusetzen und ich finde das macht AUCH Sinn.
 
Peter plant ja eine LOGO einzusetzen und ich finde das macht AUCH Sinn.
Aber nur als Relais Station. Denn wenn man erstmal Anfängt von > vier Tanks Füllstand und Temperatur zu holen, Drücke, Durchflussraten, dann die PV Daten, Batterie, B2B Lader, Inverter, Standheizung Remote, Wind Warner für die Markise... Was will man da mit der Logo außer für KlickKlack? Und das kann ein PI mit Relais Board doch alles besser :D. Gibt es Mittlerweile doch auch Steckerfertig...
 
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Die Datenintegrität auf dem Raspberry Pi ist dann nicht mehr gegeben, sondern Glückssache.
Bei Stromausfall kann die Datenintegrität nicht 100%ig gewährleistet werden.

Genau mit diesem Problem war ich vor ein paar Jahren konfrontiert, als ich einen RPi Zero als Datenlogger und Webinterface für einen LiFePo4-Akku programmiert habe. Letztendlich habe ich die Root-Partition des FS Read-only eingehängt und hatte eine zusätzliche beschreibbare Datenpartition. Die Haltbarkeit der SD-Karten hat sich dann drastisch erhöht.

Der Nachteil ist die Boot-Zeit und der Stromverbrauch. Lösung wäre z.B. der Einsatz eines Mikrocontrollers zur Visualisierung. Die Steuerung könnte ein weiterer Mikrocontroller übernehmen. Es gibt auch fertige: ESP32-S3-ETH-8DI-8RO-C (mit CAN-Bus).
 
Es gibt auch fertige: ESP32-S3-ETH-8DI-8RO-C (mit CAN-Bus)
Damit sparst du dir den Himbeer-Heizofen ;-) und LOGO. Es sei denn, Peter besteht auf LOGO TDE!?!
Für Logik und WEB-Visu reicht ein einziger ESP32-S3. Grundsätzlich ist das auch mit einem single Core µC möglich
aber prinzipiell lasse ich die Logik und WEB-Visu auf getrennten Kernen laufen.

Aber eine WEB-Visu zu schreiben ist viel aufwendiger als fertige Software auf dem RPi zu installieren.
 
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