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Thema: CE-Kennzeichnung bei Lieferung nach ausserhalb der Gemeinschaft

  1. #1
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    Hallo,

    mal ne simple Frage. Die MRL regelt ja das inverkehrbringen von Maschinen in der Gemeinschaft. Wenn wir aber nun unsere (neue) Maschine nach ausserhalb der Gemeinschaft verkaufen / liefern, findet ja gar kein inverkehrbringen im Sinne der MRL statt.

    Frage: kann / darf diese Maschine das CE-Zeichen haben ?

    Als Erklärung zu "darf": mein Gedanke ist, darf ich mich auf eine Richtlinie berufen - und die Konformität mit eben dieser bestätigen - wenn diese Richtlinie für mein Produkt garnicht gilt ?


    MfG
    Zitieren Zitieren CE-Kennzeichnung bei Lieferung nach ausserhalb der Gemeinschaft  

  2. #2
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    Hallo,

    nach MRL zu arbeiten, kann so falsch nicht sein, da die DIN EN ISO Normen ganz schön umfassend sind.
    Aber es gibt bestimmt hier und da noch landesspezifische Regeln, z.B. in der Elektrotechnik in Nordamerika,
    die Du beachten musst und irgendwelche Ämter, die Du einschalten musst.
    Leider habe ich keine Beispiele, da mich das nicht betrifft.

    Schau Dir mal diesen Anhang an.

    http://www.sps-forum.de/showthread.p...itskompendiums

    Gruß
    Tommi
    Geändert von Tommi (24.07.2012 um 14:06 Uhr)

  3. #3
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    Hallo Tommi,

    ja das mag ja sein, aber bitte nicht von meiner zentalen Frage abweichen

    Frage: kann / darf diese Maschine das CE-Zeichen haben ?



    MfG

  4. #4
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    Eigentlich findet man doch in der Technik oft unterschiedliche Zertifizierungen.
    Warum solll eine Maschine oder Betriebsmittel (Kaffeemaschine) nicht das UL und
    gleichzeitig das CE Zeichen haben können. Ich denke mal wichtig ist doch das die
    Zertifizierung für das Zielland vorhanden ist und das Produkt endsprechend gefertigt
    ist.

  5. #5
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    Hab noch mal in meinen BG-Unterlagen nachgeschaut.
    Die Maschine darf die CE Kennzeichnung haben.
    Ich habe nichts gefunden, was verbietet diese Kennzeichnung anzubringen (Voraussetzungen dafür müssen natürlich erfüllt sein).
    Sie muss aber auch allen anderen länderspezifischen Vorgaben entsprechen.
    Gruß
    Torsten

    "Der Computer rechnet mit allem - nur nicht mit seinem Besitzer." Dieter Hildebrandt

  6. #6
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    Hallo Rostiger,

    wie zuvor, bitte nicht von meiner zentralen Frage abweichen.

    Die Antwort ... die Zertifizierung für das Zielland vorhanden ist und das Produkt endsprechend gefertigt
    ist
    beantwortet nicht meine Frage.
    Unabhängig davon das das grundsätzlich richtig ist, aber darum geht,s doch jetzt garnicht.

    Meine Frage geht doch eindeutig dahin, das ich eben genau was anderes mache, nämlich Zertifizierung für andere (falsche) Zielländer auf meine Maschine pappe > ob das richtig, sinnvoll und erlaubt ist !?


    MfG

  7. #7
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    Hallo,
    es ist ausserhalb des Geltungsbereiches der MRL immer zu prüfen welche Gesetzliche Rahmenbedingungen eingehalten werden müssen.

    Da ist es erstmal egal was Europäisches Recht sagt.
    Ob da ein CE ausreichend ist muss geprüft werden, oft sind andere Anforderungen gegeben. Es kann auch dazu führen das kein CE mehr eingehalten werden kann was aber auch in diesem Fall nicht nötig ist.

  8. #8
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    Hallo,
    kurz gesagt Du kannst alle Kennzeichnungen anbringen die das Produkt einhält.

  9. #9
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    Hallo Profilator,

    da die verpflichtende Anwendung der MRL außerhalb der EU (plus EFTA in diesem Fall) nicht durch bilaterale Verträge reguliert sind, ist bei dem Inverkehrbringen eines Produktes im Rest der Welt immer die Rechtslage in eben jenem Land zu beachten. Am Besten sind entsprechende vertragliche Regelungen mit dem Kunden im Zielland.

    Zwei Beispiele, die die Problematik verdeutlichen:

    Fall 1 Zielland Amerika: Der amerikanische Kunde bestellt eine Maschine in der Ausführung gem. MRL und ausdrücklich MIT CE Zeichen (fand er wohl schick). Folglich wird auch genau das geliefert.

    Fall 2 Zielland China: Ein Deutsches Unternehmen will an seinem Standort in China (neue) Maschinen betreiben. Diese haben ein CE Zeichen. Die lokalen Aufsichtsbehörden verhängen eine Anordnung, dass das CE Zeichen entfernt wird, da es zu Verwechslungen mit dem chinesischen CCC Zeichen kommen könnte. Ob diese Anordnung politische Hintergründe hatte ist mir nicht bekannt.

    Also passt wieder meine Lieblingsantwort: "Es kommt drauf an".

    Gruß

    Alex
    Führerschein ohne Kenntnis der Straßenverkehrsordnung = Unwahrscheinlich
    Maschinenbauer ohne Kenntnis der Maschinenverordnung = Normal

  10. #10
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    Hallo Klopfer,

    a) Das beim Inverkehrbringen eines Produktes im Rest der Welt immer die Rechtslage in eben jenem Land zu beachten ist, ist mir völlig klar. Aber darum geht es mir nicht. Wobei ich auf dem Standpunkt stehe das es sich dann eben nicht um ein Inverkehrbringen handelt, da das Inverkehrbringen in der MRL eindeutig als das ... in der Gemeinschaft definiert ist. Ich würde von einer Lieferung nach z.B. USA sprechen.

    b) Am Besten sind entsprechende vertragliche Regelungen mit dem Kunden im Zielland. Auch klar. Mir geht es mehr um den juristischen Aspekt. Ich darf nämlich auch nicht bei einer MAschine die ich in die EU liefere mit dem Kunden vertragliche Regelungen treffen im Sinne von "MRL und CE werden nicht beachtet" um z.B. die Maschine billiger zu machen.

    c) Wie gesagt, ich stelle mir die Frage. ob es sinnvoll bzw. juristisch betrachtet überhaupt vertretbar ist, bei einer Lieferung eines Produktes in den Rest der Welt durch anpappen eines CE-Zeichens die Konformität mit der MRL zu bestätigen, obwohl die MRL für dieses Rechtsgeschäft gar keine Gültigkeit hat.

    MfG

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