Lichtsensor oder 230V-Relais oder ...?

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Das Licht im Vorraum ist kein sauberer „Besetzt“-Indikator, weil:
  • Licht kann versehentlich eingeschaltet bleiben → dauerhaft „besetzt“
  • Mehrere Kabinen vorhanden → eigentlich ist nicht automatisch alles blockiert.
  • Licht wird nicht betätigt, weil ausreichend hell → Falschmeldung für „frei“
  • Gästen die WC-Sonderregel zu vermitteln, wird aufwändig
  • Wenn nicht alle Mitarbeiter mitmachen, funktioniert es generell nicht
Wenn eine Unisex-Toilette eingeführt werden soll, dann besser mit allen Konsequenzen und nicht mit einer Pseudo-Lösung.
 
Holzbalken am Anfang der langen Flur wie ein Schlagbaum.
Lichtschranke/Lichtgitter und dadurch erkennen ob einer rein und auch wieder raus ging.
 
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Hat die Tür vom Flur in den Waschraum kein Schloss? Sonst könnten die Damen ja gleich dort zusperren und es gäbe kein Problem.
Damen könn(t)en auch 2 gleichzeitig ;)
Ich weiß nicht, warum da (noch) nicht mit abschließen hantiert wird. Zwischen Flur und Kabinen ist der Waschbeckenraum, insgesamt 2 Türen. Zur Zeit meint man, dass das Waschraum-Licht-an-Signal ausreichen wird für die paar alles höfliche Mitarbeiter. Das sieht man ja, wenn man die Tür vom Flur her öffnet. Die Tür zu den Kabinen ist da normal geschlossen, aber nicht abgeschlossen/verriegelt.

Die Signalisierung auf dem Flur ist nur ein zusätzlicher Service, damit man das "Besetzt" schon von weitem sieht. Egal ob da nun nur das Licht eingeschaltet ist oder auch noch zusätzlich abgeschlossen ist.

Ich vermute dass eine Lichtsensor/Signal-Lampensteuerung diese Verordnung nicht aushebelt.
Heist diese Verordnung, es muss separaten Toiletten markiert mit 'für Männer' bzw. 'für Frauen' geben ?
anbei ein Bild der Kabinen vom Waschbeckenraum aus gesehen
 

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Wenn eine Unisex-Toilette eingeführt werden soll, dann besser mit allen Konsequenzen und nicht mit einer Pseudo-Lösung.
:D:D:D(y)(y)(y)

Das Witzige daran ist, dass es Leute entschieden haben, die selbst davon nicht betroffen sind.


Also zurücklehnen, nichts machen und einfach abwarten. Klar, man könnte auch viel Geld auf das Problem schmeißen, aber dadurch verschwindet das eigentliche Problem nicht. Ideologien lassen sich nicht bekämpfen. Man muss einfach die Praxis ihre Arbeit machen lassen. Das hat schon öfters geklappt.
 
Ich habe mir für eine ähnliche Anwendung (feststellen ob Trockner oder Waschmaschine im Keller des Mietshauses fertig ist) , jetzt lacht nicht, mal Stromwandler selbst gewickelt. Dahinter einen Graetz und eine LED. Hat der liebsten den Gang in den Keller und mir Ärger erspart. Vor allem als plötzlich die Diode hektisch flackerte, obwohl wir nicht gewaschen hatten. Ein anderer Mieter hatte die Maschinen umgesteckt (vermutlich ohne Hintergedanken) Aber zurück zum Thema, wenn Du an die Installation herankommst kannst Du Dir ja praktisch einen Koppler bauen und den mit einer SPS oder ähnlichem auswerten. Ist halt Bastelarbeit.
 
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Hmmmm... unten bei dei Buchten gibt es ein Öffnung.
Konnte man ausnutzen.
2-3 Lichtschranken die quer durck die Buckten 'guckt' dort wo die Füsse sein sollten.
Dann muss aber das hinsetzen von Papierrollen streng verboten sein.
 
Ein Kabel zur Raster-Deckenleuchte legen ist kein Problem, weil abgehängte Rasterdecke vorhanden. Das Signal soll an eine SPS S7-1200 angeschlossen werden, also an 24V Digitaleingang oder an Analogeingang 0-10V.
Ich sehe folgende Lösungen:
• Ein Relais mit 230V-Spule: habe ich gerade nicht greifbar.
Wenn ich es umsetzen müsste, dann würde ich ein kleines Relais anbringen. Kostet sehr wenig, macht was es soll und kann im Fall der Fälle wieder schnell zurück gebaut werden.
 
Jetzt wird es klar: 6 Kabinen, davon 2 für Weiblein, 1 für Männlein und 3 vorsorglich gesperrt – zur sicheren Abstandswahrung.

Mit einem Dämmerungsschalter ist das natürlich nicht seriös lösbar.
Ich sehe nur den Weg über eine Kamera mit KI. Für 345.480 € ließe sich ein System realisieren, das nicht nur „Besetzt“ erkennt, sondern auch ordnungsgemäßes Händewaschen überwacht. :cool:

Alternativ könnte man das WC einfach den Damen vorbehalten und die Herren ein Stockwerk höher schicken.
 
Mit einem Dämmerungsschalter ist das natürlich nicht seriös lösbar.
Es sollen nicht die Kabinen auf "besetzt" überwacht werden (obwohl man da auf Herr/Dame unterscheiden könnte). Da soll nichts angebaut werden, nichts mit Elektrokabeln und schon gar keine Kameras ;)

Der Dämmerungsschalter soll das eingeschaltete Licht im Vorraum erkennen. Die erste Idee war natürlich, einfach ein Relais parallel zur Deckenlampe anklemmen, da war aber gerade keins greifbar. Ich bin auch noch nicht auf die Leiter gestiegen, um zu sehen, wie die Deckenlampe angeschlossen ist. Ich habe schon Deckenleuchten gesehen mit Federanschlußklemmen, wo man keinen zweiten Draht mit reinbekommt, da müsste ich einen Abgriff mit Wagoklemmen 221 basteln. Da kam die Idee mit einem Lichtsensor, der zufällig da war. Den kann man einfach an das Leuchtmittel anbauen (Panzertape) und muss nichts an die E-Installation anschließen. Allerdings stellte sich der Licht-Sensor/Helligkeitsschalter als Dämmerungsschalter mit nicht änderbarer 9s-Verzögerungszeit heraus, was aber gerade noch so brauchbar ist.


Eine Möglichkeit wäre noch, den Strom als 0-10 V Signal zu erfassen
Das ist tatsächlich auch noch eine einfach machbare Möglichkeit. Gerade haben wir einige Durchsteckwandler mit 4-20mA weggeworfen, weil die niemand haben wollte. Und schon hätte man die selber gebraucht ;)


Ich habe mir für eine ähnliche Anwendung (feststellen ob Trockner oder Waschmaschine im Keller des Mietshauses fertig ist) , jetzt lacht nicht, mal Stromwandler selbst gewickelt.
Eines meiner ersten Bastelprojekte mit 230V AC vor 45 Jahren war auch eine (Waschmaschinen-)Fernanzeige, ob ein 230V-Verbraucher an einem fernen Kabelende eingeschaltet ist bzw. "Strom zieht". Da hatte ich "furchtlos" vier 3A-Dioden und eine LED und einen Widerstand direkt in den L-Leiter eingeschleift (natürlich berührungssicher in eine Kunststoff-Abzweigdose eingebaut). Die LED könnte man durch einen Optokoppler ersetzen ...
 

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Ich dachte erst, weil Du von "Buchten" sprachst, daß es sich um offene Toiletten handelt.
Aber bei abschließbaren Türen: Was spricht dagegen, wenn es sich ausschließlich um "ein paar höfliche Mitarbeiter" handelt, daß eine Dame in Kabine 5 und ein Herr in Kabine 1 gleichzeitig auf Toilette gehen?

Technisch könnte man ja ebentuell mit Enocean Reed-Kontakten die Riegel der Damentoilette abfragen. Dann hast Du keine Kabel...
Man könnte auch einen Präsenzmelder über den Damen"buchten" installieren.

Falschmeldungen durch das Vorraumlicht sehe ich auch als größte Schwierigkeit.
 
Ich dachte erst, weil Du von "Buchten" sprachst, daß es sich um offene Toiletten handelt.
Aber bei abschließbaren Türen: Was spricht dagegen, wenn es sich ausschließlich um "ein paar höfliche Mitarbeiter" handelt, daß eine Dame in Kabine 5 und ein Herr in Kabine 1 gleichzeitig auf Toilette gehen?

Technisch könnte man ja ebentuell mit Enocean Reed-Kontakten die Riegel der Damentoilette abfragen. Dann hast Du keine Kabel...
Man könnte auch einen Präsenzmelder über den Damen"buchten" installieren.

Falschmeldungen durch das Vorraumlicht sehe ich auch als größte Schwierigkeit.
Effektiv haben wir jetzt 3 Toiletten - 1x Herren, 2x Damen, 3x Gesperrt. Die einzig wahre Lösung wäre doch:
Trennwand ziehen. 3x Herrentoilette, 3x Damentoilette.
Effizient, jeder kann auf Toilette wann er möchte und das ganz ohne Ampel. So haben wir 3 Toiletten nur zum angucken.
 
Vorschlag an die Personalabteilung: Raucher und WC-Besucher müssen ausstempeln.
WC-Besucher müssen sich auch einen Schlüssel abholen, ihren Namen in eine Liste eintragen und eine eidesstattliche Erklärung abgeben, dass sie im Sitzen pinkeln werden.
 
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Ich dachte erst, weil Du von "Buchten" sprachst, daß es sich um offene Toiletten handelt.
Aber bei abschließbaren Türen: Was spricht dagegen, wenn es sich ausschließlich um "ein paar höfliche Mitarbeiter" handelt, daß eine Dame in Kabine 5 und ein Herr in Kabine 1 gleichzeitig auf Toilette gehen?
Eine Frau möchte nicht, das die Herren erfahren, das Sie auch hin und wieder pupst.
 
Update: ich habe ein Relais mit 230V-Spule eingebaut. Weil in dem kleinen Raum nur 1 Raster-Deckenleuchte ist, waren die weiterführenden L- und N-Federklemmen der Leuchte frei und es war sehr einfach, daran das Relais anzuklemmen.
 
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