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Thread: Codegenerierung in der Praxis

  1. #11
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    Das ganze ist natürlich ein breites Feld.
    Im Bereich Fördertechnik / Indralogistik gibt es schon einige Firmen die sowas nutzen.
    Hier hat manja meist auch eine Art Baukasten.
    Im Maschinenbau geht es wohl eher richtig Workflow und oder Framework.
    Wenn mir hier Tools automatisch ein Grundgerüst erstellen, dann reicht das - meiner Meinung nach - auch völlig aus.
    Verriegelungen und Freigaben von Bewegungen muss ich ausgrogrammieren.
    Abläufe mache in Graph.
    Wo soll da der Zeitvorteil von einem Codegenerator sein?
    Für ein UML-Diagramm brauche ich solange wie für ne Graph-Kette.

    Gruß
    Blockmove

  2. #12
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    Quote Originally Posted by Blockmove View Post
    Abläufe mache in Graph.
    Wo soll da der Zeitvorteil von einem Codegenerator sein?
    Für ein UML-Diagramm brauche ich solange wie für ne Graph-Kette.

    Gruß
    Blockmove
    Japp. Erzähl das mal den älteren Herren, die in Firmen die Oberhoheit in Sachen Software sich unter den Nagel gerissen haben, Graph verteufeln wahlweise zu einem Abmahnungsgrund und Häresie erklären, und stattdessen lieber 200 schrittige Ketten liebevoll in Excell aufmalen um sie später in irgendwelche KOP Bausteine zu übertragen. Das kostet sie dann 2000h je Auftrag und sichert die Arbeitsplätze bis zur wohlverdienten Rente.

  3. #13
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    Vielleicht ist folgendes für den einen oder anderen Mitleser dieses Beitrags interessant:
    Interessante Bachlorarbeit "Entwicklung eines SCL-Codegenerators für TIA"
    Mit Grüßen

    >> Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit <<

  4. #14
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    ... hier noch ein paar Links von unterschiedlichen Herstellern:

    SIEMENS
    https://mall.industry.siemens.com/ma...ducts/10168156

    B&R
    https://www.br-automation.com/de-de/...pp-technology/

    LENZE
    https://www.lenze.com/de-de/loesunge...ftware-toolbox


    Das Thema hat schon einen entsprechenden Stellenwert bei den Herstellern von Automatisierungssystemen

  5. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu zako für den nützlichen Beitrag:

    ccore (24.04.2019),DeltaMikeAir (18.04.2019)

  6. #15
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    Quote Originally Posted by Draco Malfoy View Post
    Wo das definitiv ein absoluter Blödsinn ist - zu versuchen, Stand-Alone Anlagen in der verarbeitenden Industrie mit jedes Mal erheblichem Spezialbedarf, Maßanfertigung und weiteren spezifischen UnicSellingPoints und dazu noch womöglich unter Mitspracherecht des Endkunden in der Auswahl der Komponenten über irgendwelche Code-Generatoren abzubilden.
    Da muss ich erneut widersprechen. Bei der Harro Höfliger wurden Abfüllanlagen für Pulver und Flüssigkeiten und Montageanlagen (z.B. für Insulin-Pens) gefertigt, diese sind praktisch nie gleich. Auch da lohnt sich der Einsatz von Codegeneratoren oder besser gerade da lohnt er sich. Aus EPLAN wurde über Makros die Hardwarekonfiguration erzeugt, die Variablenangelegt und passend inklusive der BMKs benannt, die einzelnen Gerüste der FBs erzeugt, bei Standardkomponenten sogar die kompletten FBs, Fehlerlisten mit Standard-Fehlermeldungen und anderes erzeugt. Macht man das alles händisch oder versucht das aus einem in etwa ähnlichen Projekt zu ziehen dauert das ewig. Was aus anderen Projekten übernommen wurde ist der Code von speziellen Komponenten.

    Von irgendwas mit Internetzugang gesendet.

  7. #16
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    Wobei es meiner Meinung nach so ist, dass wenn ich aus einen Schaltplan automatisch das Programm erzeugen kann, dann sollte ich auch einen weiteren Schritt gehen können, und aus einer wie auch immer gearteten Konstruktionsliste (z.B. Antriebs- und Messstellenliste) auch automatisch den Schaltplan und das Programm erzeugen können. Macht das jemand?
    Die Genialität einer Konstruktion liegt in ihrer Einfachheit – Kompliziert bauen kann jeder.

    (Sergei Pawlowitsch Koroljow, sowjetischer Konstrukteur von Raketen und Weltraumpionier)

  8. #17
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    Quote Originally Posted by Thomas_v2.1 View Post
    Wobei es meiner Meinung nach so ist, dass wenn ich aus einen Schaltplan automatisch das Programm erzeugen kann, dann sollte ich auch einen weiteren Schritt gehen können, und aus einer wie auch immer gearteten Konstruktionsliste (z.B. Antriebs- und Messstellenliste) auch automatisch den Schaltplan und das Programm erzeugen können. Macht das jemand?
    Das wird vermutlich nicht gehen. In der Definition einer Messstelle wird ja vermutlich nicht angegeben sein an welchen Eingang der Sensor gehen soll/muss.

    Von irgendwas mit Internetzugang gesendet.

  9. #18
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    Quote Originally Posted by oliver.tonn View Post
    Da muss ich erneut widersprechen. Bei der Harro Höfliger wurden Abfüllanlagen für Pulver und Flüssigkeiten und Montageanlagen (z.B. für Insulin-Pens) gefertigt, diese sind praktisch nie gleich. Auch da lohnt sich der Einsatz von Codegeneratoren oder besser gerade da lohnt er sich. Aus EPLAN wurde über Makros die Hardwarekonfiguration erzeugt, die Variablenangelegt und passend inklusive der BMKs benannt, die einzelnen Gerüste der FBs erzeugt, bei Standardkomponenten sogar die kompletten FBs, Fehlerlisten mit Standard-Fehlermeldungen und anderes erzeugt. Macht man das alles händisch oder versucht das aus einem in etwa ähnlichen Projekt zu ziehen dauert das ewig. Was aus anderen Projekten übernommen wurde ist der Code von speziellen Komponenten.

    Von irgendwas mit Internetzugang gesendet.
    Also ich weiß nicht, was und wie bei euch generiert wird, ich weiß auch nicht, welche Maschinen Harro Höflinger herstellt. Verpackungstechnik hört sich stark nach Serienmaschinenbau an. Ich weiß nur, bei vergleichbaren Ansätzen haben sich schon viele Firmen die Zähne dran ausgebissen und Millionenschäden eingefahren.

    Es gab schon seit S5 Zeiten Versuche, über irgendwelche Excell-Listen irgendwas zu automatisieren. Es bleibt in der Regel dabei - diese Vorgehensweisen funktionieren nur, wenn man die Auswahl der zum Einsatz kommenden Komponenten und die Modularität der Anlage, die am Ende das Licht der Welt erblicken soll, zuvor genauestens definiert hat, und sich dran hält. Heißt, die Hardwareplanung verplant nur fertige Modulmakros, wo hinterher nichts mehr dran geändert wird, und der Code-Generator weiß auch genau, wie er mit diesen Modulen umzugehen hat. Alles andere führt sofort zu einem kompletten Chaos. Das erinnert mich aber stark an PCS7 mit Musterlösungen und Hardwareplanung im Comos.

    Es gibt auch mittlerweile die Möglichkeit, sich die Hardware-Config und Symbole direkt aus dem EPLAN zu generieren. Bloß sieht die HW-Planung bei den meisten Sondermaschinenbau-Firmen so aus, daß die froh sind, wenn da überhaupt etwas rauskommt, was irgendwie mit der Realität konvergiert.

  10. #19
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    Bei den Verpackungsanlagen geht es vermutlich tatsächlich in Richtung Serie, aber auch da gibt es noch genügend Unterschiede zwischen den Anlagen. Die Montageanlagen und teilweise die Abfüllanlagen sind aber definitv Einzelanlagen bei denen nur einzelne Grundkomponenten gleich sind.
    Ich kann nicht wirklich mit Details dienen, unter anderem weil es schon einige Jahre her ist, aber es hatte sehr gut funktioniert und uns viel Arbeit erspart, z.B. bei der Konfiguration der Achsen und IOs und dem Anlegen der IO-Variablen (Name + BMK), der Erstellung der FB-Gerüste, Fehlermeldungen und vielem mehr. Für die PacDrive M SPS hatte Harro ein eigenes Framework erstellt, weil es von Schneider als die Entwicklung der Software startete noch keins gab.

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  11. #20
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    Quote Originally Posted by oliver.tonn View Post
    Bei den Verpackungsanlagen geht es vermutlich tatsächlich in Richtung Serie, aber auch da gibt es noch genügend Unterschiede zwischen den Anlagen.
    Ich glaube, diese Unterschiede sind marginal. Mal will der Kunde eine Bandstahlstanze, mal will er Stanz-Schnittwerkzeug, mal mit Austransport von Stanzgitter, mal nicht, mal mit Wechselstapelung oder mit Handentnahme. Ende der demokratischen Mitgestaltungsmöglichkeiten. Eine richtig einzigartige Verpackungsanlage wird dir dort wahrscheinlich keiner bauen. Nicht in den Budjets.

    Die Montageanlagen und teilweise die Abfüllanlagen sind aber definitv Einzelanlagen
    Nein. Montageanlagen werden im Karosseriebau wunderbar aus modularen Frames erstellt. VASS rockt.

    bei der Konfiguration der Achsen und IOs und dem Anlegen der IO-Variablen (Name + BMK)
    Begreife ich nicht, wieso kann man das nicht aus dem EPLAN machen ? Funktioniert doch wunderbar. Vorausgesetzt, man hat ein funktionierendes EPLAN-System aufgesetzt, und schmeißt nicht einfach irgendwelche Pflicht-Makros aus dem Dataportal zusammen, auch wenn's nachher aussieht wie n Sauhaufen.

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