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Thema: Bitte dringend um Hilfe bezügliche FB42 Cont-S

  1. #1
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    Hallo zusammen.
    Ich habe gerade eine Temperaturregelung mit dem FB42 Cont-S realisiert.
    Ich fahre damit ein Ventil ohne Endschalter. Der Baustein regelt auch, nur nicht
    ganz so wie er soll. Bei einem Sollwert von 40C° regelt mir der Baustein auf
    ca. 28C° bis 35C°.
    Die eingestellten Werte die ich verwendet habe sind:
    Cycle = 100ms
    Pulszeit = 1s
    Pausenzeit = 1s
    P-Anteil = 8
    I-Anteil = 0
    Mit dem Richtimpuls setzte ich den Regler am Anfang
    Ich weiß nicht genau wie ich die Werte am Regler einstellen muss.
    Sollwert, Istwert, Cycle, Handbetrieb (LMNS_ON) sind klar.
    Wo es noch fehlt ist der P-Anteil und der I-Anteil.
    Auch mit der Pulszeit und Pausenzeit komm ich nicht klar. Kann mir jemand erklären
    was das für Zeiten sind und wofür diese da sind.
    Und wie komme ich auf den P und I-Anteil damit sich der Regler richtig einpendelt?

    Danke für eure Hilfe.

    Gruß Markus
    Zitieren Zitieren Bitte dringend um Hilfe bezügliche FB42 Cont-S  

  2. #2
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    Hallo,

    also ich habe mit dem Cont-S auch immer Probleme gehabt und setze den nicht mehr alleine ein.
    Ich mach jetzt immer ne Art Kaskadenregelung dh.
    Der Cont-C (FB41) regelt die Temperatur, der Stellgrössenausgang LMN des Cont-C (0-100%) ist dann
    der Sollwertwert für deinen Cont-S der jetzt nur die Stellung des Ventil regelt.
    Habe damit gut Erfahrung gemacht, probiers mal aus.

    Gruß
    Move

  3. #3
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    Und was geb ich dann als Istwert im Cont-S an?
    Ich hab ja dann als Istwert ne Temperatur und als Sollwert 0-100%.
    Geht das nicht einfacher. Kann man den Cont-S nicht so parametrieren das das funktioniert?
    Ich versteh die Eingänge "Pulszeit" und "Pausenzeit" nicht.
    Ich hätte gedacht die Pulszeit ist die Zeit in der das Ventil z.B. auffährt. Danach die Pausenzeit ( Ventil fährt nicht ) abwarten wie die Temp jetzt ist.
    Danach wieder Pulszeit usw.
    Hab ich das falsch verstanden oder für was die diese Eingänge?

  4. #4
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    Daumen hoch

    Hallo

    Gain à ist der Proportionabeiwert (P-Verstärkung) (wird der Gain von +xx,x auf –xx,x gestellt dreht sich der Reglersinn, (+)=z.B. Temperaturaufbau (-)=z.B. Temperaturabbau ! ! !
    TI->Integrationszeit


    P-Regler

    Der proportionalwirkende Regler multipliziert die Regelabweichung mit seinem Verstärkungsfaktor Kp und gibt das Ergebnis unverzögert weiter. Er unterscheidet sich prinzipiell nicht vom dynamischen Element P-Glied, ist nur eben künstlich hergestellt für den Einsatz als Regler. Der P-geregelte Kreis ist einfach und mittelschnell im Vergleich zu anderen Regelungen. Das Problem ist die bleibende Regelabweichung!


    PI-Regler

    Der PI-Regler ist die Kombination aus P- und I-Regler und kombiniert den Vorteil des P-Reglers, nämlich schnelle Reaktion, mit dem Vorteil des I-Reglers, der exakten Ausregelung. Der PI-geregelte Kreis ist also genau und mittelschnell.


    PD-Regler

    Der proportional-differential wirkende Regler kombiniert den P-Regler mit einem D-Anteil. Der D-Anteil bewertet die Änderung einer Regelabweichung (er differenziert) und berechnet so deren Änderungsgeschwindigkeit. Diese wird mit dem Faktor Kd multipliziert und zum P-Anteil hinzuaddiert. Der PD-Regler reagiert damit schon auf Ankündigungen von Veränderungen, das bewirkt sozusagen ein Vorhalten beim Regeln.
    Der PD-geregelte Kreis ist sehr schnell im Vergleich zu anderen Regelungen, und manche Regelkreise (solche mit zweifacher Integration) sind ohne D-Anteil überhaupt nicht stabilisierbar. Das Problem der proportionalen Regler, die bleibende Regelabweichung, ist beim PD-Regler allerdings weiterhin vorhanden!
    Ein Nachteil aller Regler mit D-Anteil kann die Unruhe im Kreis sein. Ist das Sensorsignal verrauscht, so wird dieses Rauschen durch die Differenziation weiter verstärkt und wieder in den Kreis hineingegeben. Dadurch wird der Aktuator stärker belastet. Macht der Regler insbesondere sehr hohe Ausschläge als Folge von schnellen Änderungen des Sollwertes, dann kann es sein, dass das Stellglied oder der Aktuator diese nicht umsetzen kann - die Wirkung des D-Anteils würde dann durch die Begrenzung verpuffen, und das Einschwingverhalten wäre nicht wie berechnet, sondern meist langsamer. Dies gilt aber nur für große Sprünge. Bei den normalen kleinen Regelvorgängen zum Ausgleich von Störeinflüssen wirkt der D-Anteil wie beabsichtigt.
    Fang mal mit einem Gain von 5,0 und TI von 15 sek. an und stell die Pausenzeit auf 5-10sek.
    Schau mal auf den link:
    http://www.rn-wissen.de/index.php/Regelungstechnik

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  5. #5
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    Kannst du mir vielleicht noch erklären für was der Puls und Pauseneingang ist.

    Ich versuchs mal mit den Werten.

  6. #6
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    Die BREAK_TM TIME ist für die Mindestimpulsdauer am Ausgang des Reglers für QLMNUP "Auf" und QLMNDN "Zu" des Regelventils (es kann sein das der Regler immer Pulsiert am Ausgang Das aber beim Regelventil z.B. (Spindelmotor) das fast keine Auswirkung hat bei einer zu kurzen Zeit oder bei einer zulangen Zeit eine zu Große Stellgröße.

    Die BREAK_TM TIME ist die Mindestpausendauer wenn der Regler Ausgang QLMNUP "Auf" oder QLMNDN "Zu" von Logisch "1" auf Logisch "0" wechselt wartet er mindestens diese zeit ab für die nächste Funktion.

    hast Du eigentlich eine Rückmeldung ob das Ventil offen oder Zu ist? oder einen Analogwert 0-100%?

    mfg
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    Geändert von simon111173 (23.11.2011 um 13:29 Uhr)
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  7. #7
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    Ich habe keine Endschalter. Der Stellmotor des Ventils bleibt bei anschlag stehen.
    Hab ich das richtig verstanden.
    Wenn ich ein Pulszeit von z.B. 10s einstelle und eine Pausenzeit von 5s dann fährt das Ventil, wenn es geregelt wird
    10s auf, dann stillstand 5s, dann 10s auf usw. und das gleiche in die andere Richtung bis der Sollwert erreicht ist?

  8. #8
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    Hallo

    Nein das ist nicht korrekt,wenn der Regler einmal den Sollwert erreicht hat dann fährt der Fb42 mit den Puls / Pausenzeiten weiter bei abweichungen.
    Startet der Regler dann Fährt dieser Dauerplus bis zu dem Wert wo die Empfindlichkeit am Gain und TI eingestellt ist, ist der Regler in seinem Band so taktet er sich mit der Puls / Pausezeit zu dem Sollwert hin, weicht der Regler Stark vom Sollwert ab (Empfindlichkeit am Gain und TI eingestellt) so fährt dieser Dauernd egal welche Richtung der Regler anfordert (Auf oder Zu).

    mfg
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  9. #9
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    Oh man, garnicht so einfach wenn man es noch nie gemacht hat.
    Kann mir vielleicht jemand ein Beispiel mit Werten schicken damit ich mal ne Vorstellung habe wie ich das Ding einstellen muss.
    Ist die Totzonenbreite ( DEADB_W ) der Bereich in dem der Regler nicht regelt? Soll heißen, wenn ich einen Sollwert von 50C° einstelle und der Istwert liegt bei
    49C° dann wird nicht mehr geregelt, richtig?

  10. #10
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    Hallo settelma

    hier ein beispiel programm.
    bitte versuche es einmal in der PC-Simulierung indem Du den Istwert einstellst und den Sollwert langsam zu dem Istwert steigen lässt.
    MD60/MD70 Soll Ist online gehen im FB999 un mit der rechten maustaste eigenschaften steuern...
    dann siehst Du wie sich der Regler vehält,den Gain und TI kannst Du Dir dann selbst ermittel.

    mfg simon
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