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Thema: Zykluskontrollpunkt S7-1200 und S7-1500 mit HMI

  1. #1
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    Hallo Miteinander,

    wie sieht das bei der S7-1200 und S7-1500 mit dem Zykluskontrollpunkt zur HMI aus? Was ich genau meine, wenn komuniziert das HMI mit der SPS. Also wann werden die Daten vom HMI gelesen bzw. vom HMI wieder die die Steuerung geschrieben. Gibt es hier einen Zeitpunkt wo dies passiert oder schreibt das Panel permanet in die Steuerung?
    Wir haben momentan bei der S7-1200 und einem KP300 das Problemm, dass wir bestimmte Sollwert mehrfach eingeben müssen, damit sie in der CPU übernommen werden. Schreiben wir allerdings die Wert über die Beobachtungstabelle rein, so werden diese sofort übernommen.
    MfG

    Hubert

    \"Never change a running system. \"
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  2. #2
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    Ich weiß zwar auch nicht wann bei den genannten Steuerungen die Kommunikationsdaten eingebunden werden. Aber die Problematik wenn die Steuerung die Daten auch im Zyklus verarbeitet, ergibt sich nur wenn das SPS Programm auf die Daten lesend UND schreibend zugreift. Wenn das SPS Programm die Daten nur liest, ist es prinzipiell erstmal irrelevant wann die Kommunikationsdaten eingebunden werden. Zumindest wenn nur Werte von elementaren Datentypen (bool, int, dint, real, etc.) und keine Strukturen mit unbedingt zusammengehörigen Datensätzen geschrieben werden.

    Ich würde darum erstmal prüfen, ob die problematischen Sollwerte vom Programm aus auch geschrieben werden. Eine Übergabe des Sollwertes als InOut Bausteinparameter wäre ebenfalls ein schreibender Zugriff zu bewerten.

  3. #3
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    Es kann auch Probleme geben, wenn man die HMI-Werte mehrmals im Programm liest. Dann ist es sehr wohl interessant, wann die Werte ins Programm übernommen werden. Zur Sicherheit kann man sich einen eigenen definierten "Zykluskontrollpunkt" schaffen, indem man die HMI-Variablen auf PLC-Variablen kopiert und nur mit den PLC-Variablen weiter arbeitet.

    Harald
    Es ist immer wieder überraschend, wie etwas plötzlich funktioniert, sobald man alles richtig macht.

    FAQ: Linkliste SIMATIC-Kommunikation über Ethernet

  4. #4
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    Hat dann aber nichts mit dem Problem von Hubert zu tun, dass zu schreibende Werte nicht immer von der Steuerung übernommen werden. Wenn im SPS Programm nur gelesen wird (auch mehrmals) sollten die Werte auf jeden Fall immer im Programm landen und nicht überschrieben werden.

  5. #5
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    Danke

    @Thomas_v2.1
    Ja in dem Programm kommt es vor, dass wir bestimmte Eingabewert vom HMI als INOUT Variablem angelebt haben. Der Hintergrund ist aber meistens, dass hier bestimmte Werte in Berechnungen mit einfließen und bei Falscheingabe korrigiert werden. Die korrektur geschieht aber nicht laufend, sonder nur im Fehlerfall.

    @PN/DP
    Wie würdest du so einen Zykluskontrollpunkt definieren, wenn du bestimmte Eingabewerte am HMI auch durch die SPS evtl. verändern musst bzw sie begrenzen würdest?
    MfG

    Hubert

    \"Never change a running system. \"

  6. #6
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    Hallo,

    Wir hatten auch solche Probleme.
    Bis heute ist der Fall aber bei Siemens nicht gelöst. (scho 8Monate offen)
    Setzt doch mal in der Hardwarekonfig die minimale Zykluszeit der SPS auf 10ms. Danach hatten wir fast keine Probleme mehr.

    Viele Grüsse
    Ralph

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  7. #7
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    Das "Problem" gab es bei den S7-400er Steuerungen schon immer, bzw. man muss darauf achten dass Kommunikationsdaten entsprechend behandelt werden.

    Bei einem InOut-Parameter ist es auch nicht relevant ob der Wert im Baustein beschrieben wird oder nicht. Denn er wird zumindest bei den 300/400er Steuerungen immer außerhalb überschrieben, auch wenn er intern nicht verwendet wird (nur bei elementaren Datentypen). Und da der Effekt auch bei der 1500er auftritt, scheint diese mit InOut-Parametern in ähnlicher Weise vorzugehen. Der Effekt tritt umso häufiger zu Tage, je mehr Zeit in dem Baustein im Verhältnis zum restlichen Programm verbracht wird, weil dann eben die Wahrscheinlichkeit größer wird, dass die Kommunikationsdaten eingebunden werden wenn der Baustein gerade bearbeitet wird.

    Bei der 400er besteht Verbesserungsmöglichkeit darin, den Parameter in eine Struktur zu packen damit diese dem Baustein als Zeiger und nicht als Kopie übergeben wird. Das Problem bleibt aber weiterhin bestehen, nur wird die Wahrscheinlichkeit geringer wenn man die Anzahl der Anweisungen zwischen lesendem und schreibendem Zugriff möglichst gering hält.
    Wirklich sauber bekommst du das gerade bei Sollwerten als Integer oder Real nur hin, wenn du Sollwertvorgabe und Sollwertrückmeldung trennst.

  8. #8
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    Das ist mir bewusst, dass dadurch nur die Wahrscheindlichkeit gesenkt wird. Wir haben dieses Verhalten im Zusammenhangt mit einer 1200 erlebt.
    Wir haben Normbausteine in der Sps wo alle HMI-Variablen über INOUT in einem UDT übergeben werden.
    Mit einer 300 Steuerungen hatten wir so nie Probleme, aber bei der 1200 hatten wir dan oft dieses "Problem".
    Siemens konnte uns auch nicht das genau Verhalten des Datenaustausches sagen. Aber ich hoffe das wir irgendwan noch eine Antwort erhalten.

    Gruss

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  9. #9
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    Und wie habt ihr das Problem behoben?
    Man könnte bei der 300/400er zur Not den ganzen DB per UBLKMOV umkopieren, aber sowas existiert bei der 1200er nicht soweit ich weiß.

    Aber wenn nichtmal Siemens weiß wie das intern funktioniert ist das schon traurig.

  10. #10
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    Zitat Zitat von PN/DP Beitrag anzeigen
    Es kann auch Probleme geben, wenn man die HMI-Werte mehrmals im Programm liest. Dann ist es sehr wohl interessant, wann die Werte ins Programm übernommen werden. Zur Sicherheit kann man sich einen eigenen definierten "Zykluskontrollpunkt" schaffen, indem man die HMI-Variablen auf PLC-Variablen kopiert und nur mit den PLC-Variablen weiter arbeitet.
    Es kann auch Probleme geben ..... ...... in CLASSIC mit S7-300/S7-400 hatte ich nie Probleme mit dem DoppeltEingebenMüssen.

    Da musste man sich darüber keinen Kopf machen. Aber jetzt, wo alles besser wird, hat man das dann auch noch am Hals.

    Am Ende muss man noch für seine 300 Variablen jeweils ein Auftragsfach einrichten und jeweils Freischalten wer schreiben darf.

    So ein Käse!
    Grüße Frank

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