WinCC CPU300/400 in Variablenhaushalt durch 1500 ersetzen

Januar

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Hallo, liebe Gemeinschaft.

Bei einem Kunden steht eine Migration an, bei der eine S7-400 und eine S7-300 ausgebaut werden. Eine neue S7-1500 übernimmt die Aufgaben der beiden Alt-Steuerungen. Über den Steuerungen sitzt ein WinCC-Leitsystem (V7.5). Meine Aufgabe ist neben der TIA-Programmierung auch die Anpassung des Leitsystems. Meine Frage nun:
Gibt es eine einfache Möglichkeit, den Variablenhaushalt "umzuverdrahten"? Die S7-400 ist aktuell über den Treiber "Industrial Ethernet" angeschlossen, die S7-300 über "TCP/IP". Die neue S7-1500 soll den Kanal "SIMATIC S7-1200, S7-1500 Channel" nutzen.

Schön wäre es natürlich, wenn die TIA-Programmierung komplett symbolisch bleiben könnte und wir die Datenpunkte aus den Alt-Steuerungen im Variablenhaushalt an die neuen Datenpunkte in der S7-1500 verknüpfen könnten, damit wir in der Visu nicht allzu viel anpassen müssen.

Gibt es hier Best Practises?

Gruß, Januar
 
Da funktioniert gut. habe es schon mehrmals gemacht.
Du kannst die Variabelen umrangieren auf die neue 1500er und 1200er Verbindung.

Die Variable name musst und dafst du auch nicht ändern. Sonnst hast du im WinCC noch Umrangier Arbeit.

Hast du auch strukturen. Sprich, Strukturvariablen?
Da gillt es gleiche.

Aber jetzt kommts; Was musst du im TIA machen;
So wie du befürchtest MUST du im TIA Absolut adressieren.
Und alle variablen auf die gleiche Adresse sein, so wie sie im WinCC sind.

Natürlich kannst du die Absolut Adresse im WinCC ändern wenn nötig.

Um die 1500er Verbindung zum laufen zu bekommen lege ich immer 1 vollsymbolsche variable an. (Import)
So das auch das Zertifikaat mit importiert wird. So mach ich das halt gerne.
(Variablen erst mit Scada Export aus dem TIA exportieren)
 
So wie du befürchtest MUST du im TIA Absolut adressieren.
Und alle variablen auf die gleiche Adresse sein, so wie sie im WinCC sind.
Dann muss ich die Absolutadressen anpassen, da beide Altsteuerungen teilweise identische DB-Nummern verwenden. DB200 ist in beiden Steuerungen verwendet, etc.

Kopiere ich dann den Eintrag aus dem alten Kommunikationskanal in den neuen hinein oder wie läuft das genau ab?
 
Ich würde das Thema gerne nochmal aufgreifen. Wie kann ich den Variablenhaushalt mit der S7-1500 Verbindung ersetzen? Wir stehen vor einer Migration von S7-300 auf S7-1500. Das WinCC V8.0 soll erhalten bleiben. Das Programm der S7-300 habe ich erfolgreich auf die S7-1500 Migriert und habe auch eine prinzipielle Verbindung mit WinCC. Jedoch werden in WinCC meine Variablen nur Symbolisch angesprochen. Ich kann also nicht einfach die Variablen mit der neuen Verbindung ersetzen. Alle meine Datenbausteine sind nicht optimiert und haben in TIA Portal eine Adresse. Kann ich im TIA Portal einstellen, das nur mit Adressen gearbeitet werden soll? Ich nutze TIA V19 und WinCC V8.0.
 
Die Variablen aus der 300er sind mit ihren Adressen angegeben. DB200.Dbx0.0 oder so. Und Variablen aus TIA Portal s7-1500 sind symbolisch angegeben DBname_Variable. Nun weiß ich nicht, wie ich in WinCC die Anbindung ersetzen soll ohne das komplette WinCC Projekt neu zu machen.
Also ist die Frage: Wie ersetze ich 300er Variablen mit 1500er Variablen?

Oder wie ersetze ich die Industrial Ethernet bzw TCP/IP Verbindung mit der OMS+ Verbindung ?
Die Verbindung habe ich angelegt. WinCC Variablen müssen jetzt auf die OMS+ Verbindung schauen. Im Variablenhaushalt kann ich die Verbindung ersetzen jedoch sagt WinCC das es dieses AS Symbol nicht gibt.
 
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Der Ansatz ist in die 1500er die gleiche Adressen zu behalten. Also dann auch nicht optimiert. Im WinCC hast du schon eine 1500er Treiber? Da hast du dann warscheinlich die Variablen vollsymmbolisch impotiert? Via Scada export. Aber das ist ne falsche Ansatz. Du musst absolut bleiben. Hast du was sreenshots?
 
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So wie ich das sehe, wirst du in einen von zwei sauren Äpfeln beißen müssen.
Möglichkeit 1: den symbolischen Zugriff im WinCC einpflegen.
Möglichkeit 2: den absoluten Zugriff im TIA ermöglichen.

Bei meinem Projekt wurde es durch den Kunden entschieden, dass wir Variante 2 verfolgen. Die HMI-DBs waren dann als Standard-DBs (nicht-optimiert) deklariert. Dann war es an den meisten Stellen möglich, bei der alten Variable im WinCC auf die neue Verbindung zu wechseln.
Ein paar Sachen mussten dann zwar trotzdem noch händisch angepasst werden (Dopplungen von DB-Nummern hatten zu Umbenennung geführt, neue HMI-UDTs, etc.), aber ein Großteil der Arbeit ließ sich damit sparen.
Hast natürlich den Nachteil, dass du Performance-Einbußen hast, wenn du im Programm viel zwischen Standard-DBs und optimierten DBs wechselst. Aber da ist dann am Ende die Frage, ob das merkbar ist.
 
Der Ansatz ist in die 1500er die gleiche Adressen zu behalten. Also dann auch nicht optimiert. Im WinCC hast du schon eine 1500er Treiber? Da hast du dann warscheinlich die Variablen vollsymmbolisch impotiert? Via Scada export. Aber das ist ne falsche Ansatz. Du musst absolut bleiben. Hast du was sreenshots?
Genau, ich habe das SCADA Export Tool genutzt. Das ist wohl der Fehler. Wenn ich dies nutze, kann ich nicht mehr absolut adressieren.
Nutze ich das Tool nicht, kann ich Variablen absolut adressieren jedoch baut sich dann keine Verbindung auf. Man kann bei dem Export auch nur das Zertifikat exportieren lassen aber das führt zum gleichen Ergebnis, dass ich nicht mehr absolut adressieren kann. WinCC legt dann automatisch den Tab AS Symbole an.

Ich muss mir ansehen, wie das mit dem Zertifikat / secure connection funktioniert. Derzeit habe ich auch keine Reale CPU und teste mit PLCSim Adv v8.0 eventuell liegt es auch daran.
Bin schon froh, das es generell funktionieren wird :)
 
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