G120C und Kolbenmembranpumpe Fehler 30002

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Ich vermute ein rückspeisefähiger Umrichter käme hier günstiger...
Energiespeicher sind va bei hohen Leistungen zur Spitzenleistungsreduktion und bei kritischen Anwendungen zur Netzausfallüberbrückung interessant.

Die Energiespeicher können auch bei vermeintlich einfachen, kleineren Anlagen sinnvoll sein. Der Klassiker, den hier fast jeder Verkäufer nennt, sind Fördertechnik-Anlagen mit vielen Hublifts. Am besten wäre es, wenn die Anlage von Anfang an damit ausgestattet wäre, aber das macht kaum ein Hersteller. Die wenigsten Kunden wollen den zusätzlichen Invest bezahlen. Nachrüsten ist dann mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden. Deshalb wird es ja meist auch nur bei großen Verbrauchern gemacht.
 
Wie hoch steigt euer Pumpendruck (und kommt die Störung immer bei ähnlichem Gegendruck)?
Nach welchem Kriterium wird aktuell abgeschaltet (Druck, Zeit, Strom/Leistung, Durchfluss, SPS/FU)?
Wenn ihr sowieso feste Drehzahl fahrt: Was ist der Zweck des FU (Softstart/Strombegrenzung) oder soll später doch geregelt werden?
Die Pumpe wird momentan bis 16bar hochgefahren.
Abgeschaltet wird über Zeit. Wenn also ein Behälter nicht in der eingestellten Zeit leer wird, muss die Filterpresse gereinigt werden.
Der Gedanke war, die Pumpe ab einem bestimmten Druck in der Drehzahl herunter zu nehmen. Aus eben den Gründen die Du angeführt hast.
 
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Im Handbuch zum G120 gibt es ne Tabelle mit den möglichen Bremswiderständen.
Die kW-Angaben bassiert auf die Annahme dass die Bremswiederstand für eine 'normalen' Stoppen von eine 'normalen' Last verwendet wird, also kurzfristig (<10 s, 2-3 Mal pro Stunde oder so).
Wenn der regenerative Betrieb kontinuierlich ist, muss die Nennleistung des Widerstands reduziert werden. Kann sein die Bremswiederstand 2 oder 3-Fach überdimensioniert werden muss. Oder vielleicht nicht, siehe unten.

Wie schon so oft. Bisher ist mir noch nichts untergekommen das derart zurück gespeist hat.
Konnte daran deuten das den regeneratorische Betrieb nicht so kräftig ist. Vielleicht war es immer grenzwertig ob die FU in Überspannung ging.

Wenn mir ein Bremswiderstand ausreicht um das Problem zu lösen, dann wäre das prima. Wobei es sich, wie geschrieben um einen 15Kw Umformer handelt. Das wird ein größeres Teil, denke ich.
Eine Bremswiederstand für 15 kW kostet ungf. 200 €.
Eine Bremswiederstand für 37 kW (wenn man von 3-fachen Überdimensionierung von 11 kW ausgeht) kostet ungf. 400 €.
Es ist vermutlich die einfachste Lösung mit die bestehende Anlage.
 
Die Bemessung des BW hängt an den Zyklen. Hater genug Zeit abzukühlen, reicht die kleine Version. Die große Version braucht man für Dauerbremsungen. Allerdings wird da die Dauerleistung des IGBT interessant.
In der Regel gehört zu ner bestimmten Umrichternennleistung ein bestimmter Widerstandswert, der nicht unterschritten werden sollte.
 
Wobei man für die BW Bemessung auch mit Reihen- und Parallelschaltung spielen kann und darf für die minimalen Bemessungswiderstände des FUs.
Prinzipiell bei Kolbenmembranpumpen wäre aber nur eine zeitlich ganz kurze Spitze von generatorischen Energie, wenn die Pumpe im Wendepunkt ist und vom Materialdruck in die andere Richtung gedrückt wird. Am anderen Wendepunkt dann genau das Gegenteil - Umschalten von quasi Leerlauf auf Druckbetrieb.
Ich denke, dass das einem "normalen" FU das ein wenig zu schnell geht um wie üblich zu regeln und das der Zwischenkreis aufnehmen muss. Daher wahrscheinlich auch die Aussage von @Blockmove , dass er einen 3-fach überdimensionierten FU im Bezug auf den Motor für so eine Pumpe gebraucht hat um keine Störungen mehr auszulösen -> größerer FU = dickerer Zwischenkreis.

Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass die kleineren G120C einen schmaleren Zwischenkreis haben im Vergleich zu den G120 PM240-2 in gleicher Leistungsgröße. Sieht man auch an den Bemessungsströmen der beiden FU-Baureihen im direkten Vergleich. So ab - glaub ich - 45kW sind alle vom Leistungsmodul her ziemlich gleich.
 
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Wobei sich in dem Fall - für mich - mal eine interessante Nebenfrage aufdrängt: Was genau verspricht man sich eigentlich vom Umrichter in dieser konkreten Anwendung - Pumpe -> Filterpresse ? (Außer ein spannendes Forschungsprojekt ;) )
 
Ich denke, dass das einem "normalen" FU das ein wenig zu schnell geht um wie üblich zu regeln und das der Zwischenkreis aufnehmen muss. Daher wahrscheinlich auch die Aussage von @Blockmove , dass er einen 3-fach überdimensionierten FU im Bezug auf den Motor für so eine Pumpe gebraucht hat um keine Störungen mehr auszulösen -> größerer FU = dickerer Zwischenkreis.
Genauso war es.
Müsste ich heute nochmal die Anwendung umsetzen, würde ich wahrscheinlich nen Servomotor nehmen.
Oder wirklich ne zusätzliche Schwungmasse
 
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Wobei sich in dem Fall - für mich - mal eine interessante Nebenfrage aufdrängt: Was genau verspricht man sich eigentlich vom Umrichter in dieser konkreten Anwendung - Pumpe -> Filterpresse ? (Außer ein spannendes Forschungsprojekt ;) )
Energieersparnis im Teillastbetrieb oder höhere Fördermenge wenn man >50Hz verwenden kann.
 
Dann sind 16 bar bei euch der Abschaltdruck bzw. die obere Druckgrenze?

Nur über Zeit abzuschalten halte ich für ungünstig: Die Schlämme, die ich kenne, variieren stark in der Konsistenz. Bei konstanter Druckregelung und Abschaltung bei Unterschreitung des Durchflusses schwanken meine Presszeiten zwischen 15 und 60 Minuten.

Alternativ zur Abschaltung über Mindest-Durchfluss gibt es eine Überdruck-Grenze. Die wird im Normalbetrieb nicht erreicht – außer wenn der Schlamm ungewöhnlich fein ist und der Kuchen extrem dicht wird.

Nebenbei - ich habe keinen externen Bremswiderstand und der FU läuft nicht in Vektorregelung. Ebenso gab es keine speziellen Parameteranpassungen.

Wurde denn inzwischen der Pulsations-Dämpfer überprüft?
 
Zuletzt bearbeitet:
Daher wahrscheinlich auch die Aussage von @Blockmove , dass er einen 3-fach überdimensionierten FU im Bezug auf den Motor für so eine Pumpe gebraucht hat um keine Störungen mehr auszulösen -> größerer FU = dickerer Zwischenkreis.
Über solche Probleme mit dem schlanken ZK bin ich vor Jahren auf Danfoss gekommen. Da konnt ich für solche Sachen den FU einfach nach dem Strom bemessen. Der ZK hat viel geschluckt. Hier und da hab ich aus Angst mal nen kleinen aber gut gekühlten BW untergebracht.
Anwendung waren Rundläuferpressen mit zum Teil heftigen Wechseln von motorisch->generatorisch und das kurzperiodisch.
 
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@MSB
Wie Blockmove schon schrieb. Und zusätzlich will man eine Materialschonung erreichen.

@Cassandra
Der Dämpfer ist geprüft. Die Presse wurde letzte Woche erst gewartet.
Wir verarbeiten Gleitschleifabwasser. Hier ist die Konsistenz sehr stabil.
Die Anlage läuft, seit ich sie kenne über Zeit. Und das war bis jetzt auch immer OK.
Ich kann da allerdings auch nur wiedergeben, was mir von Seiten der Mitarbeiter dort erzählt wird.

Wobei ich mir vorstellen kann, dass eine Druckabschaltung sinnvoller wäre.
Welche Leistung hat dein Antriebsmotor und welchen FU verwendest Du?
 
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