TIA HMI Schreibt nicht in CPU

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die aber sicherlich auch von den Herstellern irgendwie mit initiiert oder mitgestaltet wurde.

Zumindest scheint aber niemand dran gedacht zu haben, was passiert, wenn Zertifikate auslaufen.
Nebenbei, irgendwelche Webserverzertifikate laufen standardmässig schon nach 1 Jahr aus. Sowie auf den ganzen PCs gibts noch diverse weitere Zertifikate von Microsoft oder sonstwem, die nach 2 oder 5 Jahren ablaufen (zumindest ohne Windowsupdates)...

Also Unified PC Runtime ist extrem spassig 🤮

Aber scheinbar denken alle nurnoch in Smartphone Kategorien, was soll schon sein, stell dich nicht so an, wird schon gehn, irgendwie, vielleicht und überhaupt...
 
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Eigentlich müsste Siemens nen Tool mitliefern, dass bei dem Unifiedkram im Hintergrund mitläuft und alle benötigten Zertifikate prüft und analysiert. Wo man sich auch einfach anschauen kann, welche Zertifikate benutzt werden und welche Laufzeit die haben.

Wenn es abläuft gibts ne ordentliche Meldung und 6 Monate vorher auch schon.

Auf der SPS nen ordentlichen Diagnosepuffereintrag und 6 Monate vorher auf dem Display ne Warnung.

Und nein, der Unified Zertifikatemanager ist zwar ein Anfang, macht das aber nicht ordentlich und ist für einen Laien nicht benutzbar.

Oder andersrum, warum installiert Siemens nicht einfach automatisch alle benötigten Zertifikate mit einer Laufzeit von 1800...2200?

Und selbst wenn man händisch sich durch den Wust durchwühlt und die Zertifikate händisch mit längerer Laufzeit erstellt, einmal IP-Adresse oder Rechnername geändert und schon macht Siemens im Hintergrund wieder 10 Jahre oder 1 Jahr draus, ohne Meldung🙄
 
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Ist auch ein Trend. Der Trend jeden erdenklichen Lebensbereich zu regulieren. Dann kommt noch erschwerend hinzu, dass technische Probleme juristisch gelöst werden sollen und die Auswirkungen können extrem sein. Ich freue mich schon auf weltweit gleichzeitig auftretenden Produktionsausfälle.
 
Und richtig lustig wird es mit dem ganzen Zertifikate-Gehampel, das Siemens da fabriziert – z. B. bei der 1200 G2 unter TIA V21 mit einem Siemens KTP-Panel. Durch den Quatsch, dass nur noch Variablen ausgetauscht werden, wenn Uhrzeit und Datum stimmen, wird es richtig spaßig: Man baut eine Anlage, stellt alles ein, testet es und alles funktioniert sauber.
Dann schickt man die Anlage zum Kunden. Das dauert, warum auch immer, mehrere Wochen – vielleicht zwei, drei oder auch vier Wochen. Da die S7-1200 G2 nur noch einen Supercap hat, der ca. zwei Wochen hält, setzt sich die Steuerung beim nächsten Einschalten auf 2012 zurück. Das HMI fängt dann an zu nörgeln, dass das Zertifikat nicht korrekt ist, und einfach nichts mehr funktioniert... Dann geht der Spaß erst richtig los.
Schöne neue Technikwelt! Das ist schon mal ein Vorgeschmack auf ungefähr 2036. Das wird richtig lustig.
 
Dann schickt man die Anlage zum Kunden. Das dauert, warum auch immer, mehrere Wochen – vielleicht zwei, drei oder auch vier Wochen. Da die S7-1200 G2 nur noch einen Supercap hat, der ca. zwei Wochen hält, setzt sich die Steuerung beim nächsten Einschalten auf 2012 zurück. Das HMI fängt dann an zu nörgeln, dass das Zertifikat nicht korrekt ist, und einfach nichts mehr funktioniert... Dann geht der Spaß erst richtig los.
man muss sich halt zusätzlich zu seiner eigentlichen Automatisierungaufgabe mit immer mehr Nebenkriegsschauplätzen beschäftigen. D.h. irgendwas programmieren, was die Uhr immer in den Gültigkeitsbereich des Zertifikats verstellt. Warum Siemens das nicht werksseitig hinbekommt ist mir schleierhaft. Nein, es denkt einfach niemand der Theoretiker über sowas nach.
Schöne neue Technikwelt! Das ist schon mal ein Vorgeschmack auf ungefähr 2036. Das wird richtig lustig.
👍
Da bin ich in Rente und hoffentlich weit weg von ausfallenden Industrieanlagen und Infrastrukturanlagen 😂
 
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man muss sich halt zusätzlich zu seiner eigentlichen Automatisierungaufgabe mit immer mehr Nebenkriegsschauplätzen beschäftigen. D.h. irgendwas programmieren, was die Uhr immer in den Gültigkeitsbereich des Zertifikats verstellt. Warum Siemens das nicht werksseitig hinbekommt ist mir schleierhaft. Nein, es denkt einfach niemand der Theoretiker über sowas nach.
Die Idee ist ja nicht schlecht, aber man sitzt ja heute mehr daran, das Ganze an irgendwelche Datenbanken, OPC, TIG, Leitrechner (Leidrechner😂) und/oder Audit-Trail-Geschichten oder sonst irgendeinen Quatsch anzuschließen und sich mit irgendwelchen Protokollen rumzuprügeln, als am eigentlichen Thema: nämlich die Anlage ordentlich zu programmieren.
Also kommt gleich der Kunde angedackelt und bölkt 🤯 einen an, dass das ja überhaupt nicht geht, dass man bei dem Stand der Technik nicht mal in der Lage ist, eine dämliche Uhr Richtig einzustellen. Den Kunden interessiert es am Ende nicht (sollte es eigentlich auch nicht), dass man da null für kann und es Onkel Siemens' Schuld ist (die sich im Übrigen null für so was interessieren).🤮
 
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