Klemmbelegung bei ständig geändertem Projektmodell

T

Tiamat

Guest
Bei meinen SPS-Projekten habe ich oft das Problem, daß bedingt durch den Auftraggeber ständig etwas an der Peripherie geändert wird. Sensoren und Aktoren werden ausgetauscht, hinzugefügt, weggelassen. Für die Organisation meiner zusammenhängenden Speicherbereiche I,Q,M bedeutet das erhöhten Aufwand. Hinzu kommt auch noch die ständige Änderung der Bezeichner. Hat jemand vielleicht eine vorzügliche Methode mit diesem Problem effizient umzugehen? Welche Reihenfolge der Variablen BOOL, INT, REAL, ... und der Bezeichner benutzt ihr dabei oder geht es quer Beet, so wie die Anschlüsse bereit stehen.
 
Vielleicht sollte ich meine Frage noch etwas präzisieren, um doch noch eine Antwort zu bekommen. Es geht um ein Codesys-Projekt mit Wago-Klemmen bei dem Temperaturwerte an WORD-Eingangsspeicherbereiche gelegt werden. Die nachfolgende Konvertierung zu INT-Temperaturen erfolgt en Bloc aus zusammenhängenden Speicherbereichen. Soweit die Theorie. In der Praxis wird der zusammenhängende Block immer wieder zergliedert durch Änderungen im Projekt. Man könnte natürlich die WORD-Bereiche einzeln konvertieren und auf den zusammenhängenden Block verzichten. Ansonsten bleibt nur die Anpassungsverschiebung, damit die Speicherbereiche zusammenhängen. Wie würdet ihr damit umgehen?
 
Das Thema ist "von Aussen" schwer zu beantworten.
Mir fällt da im Augenblick nur ein, dass du an deiner Granulierung arbeiten könntest. Das heißt, du baust dir deine Perepherie nach den Teilmodulen deiner Anlage zusammen. In Summe könnte das bedeuten, dass du mehr (aber dafür gleiche) Busteilnehmer bekommst.

Vielleicht bringst du dazu mal ein einfaches Beispiel von möglichen Variationen (in der Hardware).

Gruß
Larry
 
Die beste Lösung für mich wäre ein Admin-Tool, das die Umbenennung und Neusortierung vornimmt. Gibt es sowas? Ich habe noch keines gefunden. Ansonsten gebe ich dir recht, daß es mehrere Funktionsbereiche geben kann, in denen eine Änderung sich nicht auf andere Bereiche auswirkt. Was passiert so? Temperaturmesser, Druckmesser, Feuchtigkeitsmesser, Strommesser, Betriebsmeldungen, Störmeldungen, Ein, Aus, PID-Regler, etc. werden hinzugenommen oder wegrationalisiert.
 
Als ersten Schritt würde ich dadran gehen, die HW-Config und die Symboltabelle aus dem EPLAN-Projekt zu importieren. So wären diese zwei Sachen schon mal aktuell. Voraussetzung dafür wäre allerdings ein streng richtlinienkonform angelegtes EPLAN-Projekt.

Desweiteren wäre so wie von LL empfohlen vorzugehen.
 
@LL+DM :
EPlan oder ähnliches gibt es bei uns nicht, aber zuerst kommt auch bei uns das Modell. Wenn ich eure Infos zusammenfasse in der Art:
Modell -> CAD -> Stückliste -> Speicherorganisation (I/Q) -> Konvertierungszuordnung -> Variablen
dann hat man schon mal einen roten Faden, auch wenn im Detail immer wieder Änderungen stattfinden.
 
Wir schreiben in einem extra FC am Anfang vom OB1 alle Eingänge auf einen globalen DB, und am Ende vom Globalen DB auf Ausgänge. EAs werden nicht weiter beschriftet. ändert sich die Hardware von Projekt zu Projekt oder EAs verschoben wird nur neu gemapt fertig. Fehler werden reduziert da es nur eine Verwendungsstelle gibt.

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