Step 7 Netzteil PS 307 10A Kurzschluß

origlup

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Hallo!

Bin neu hier und hab ein Problem mit einem PS 307 10A Netzteil meiner S7 300 Steuerung.
Hab den Kurzschluß selbst verursacht :cry: leider. Hab den Schalter 230V / 120V im Spanungs führendem Zustand geschaltet.
Es hat die Sicherung im Hausnetz ausgelöst. Da ich auch noch Elektriker bin doppelt schlim.
Hat jemand Schaltpläne von dem Netzteil mit dennen ich eine Suche starten könnte ?
Von Siemens direkt werd ich woll keine bekommen? Hat jemand schonmal so ein Problem und kann mir ein Tipp geben?
Bin um jede Hilfe dankbar.

Gruß origlup
 
Da ich auch noch Elektriker bin doppelt schlim.
Ja dann, Gerät öffnen und mal schauen was es alles gelupft hat.

Hat jemand schonmal so ein Problem
Ja, als ich 9 Jahre alt war habe ich das auch schon mal an einem Gerät gemacht ( damals reine Neugier ).
Lauter Knall, Sicherung von meinem Kinderzimmer geflogen....
Ich habe es danach auch mal geöffnet, da war nichts mehr zu machen ( Teile weggebrannt, Leiterbahnen gelupft... )

kann mir ein Tipp geben?
Ja, kauf dir ein neues und schreib die Kosten dafür unter Lebenserfahrung ab
 
Sind die Ausgangsseitig nicht kurzschlussfest bzw gegen überlast geschützt ?

edit:

ok, habe überlesen, das du den "mehr Power Schalter " *Zitat eines Kollegen* umgelegt hast.

Vermutlich hat es 80-100% der Bauteile im Eingangskreis zerlegt, also Tendenz Richtung Totalschaden.

Mfg
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Kurzschluss steht an der Baugruppe immer noch an? Dann hat mit etwas Glück ein Überspannungsschutz (Varistor) die Schaltung geschützt. Falls es ein solches Bauteil gab, sollte der Rest des solchen nicht zu übersehen sein.
 
Das PS307 könnte die heiße Umschaltung sogar relativ schadlos überlebt haben. PS307 haben am Eingang direkt nach der L1-Anschlußklemme eine Schmelzsicherung drin, und die nachfolgende Schaltnetzteil-Schaltung kann 230V ab. Vielleicht ist nur die Sicherung gekommen.

Harald
 
Hallo,

Hab das Teil geöfnet hab aber keine Bauteile gefunden die sichtbar Defekt sind.
Sicherung hat Durchgang! Direkt nachdem Einschalten gibt es einen Kurzschluß und die Sicherung in der Hausinstallation fliegt.
Wenn es so ein Varistor sein sollte wie kann man den erkennen was sollte drauf stehen?
Gruß Alex

DSC_0042.jpgDSC_0041.jpgDSC_0040.jpgDSC_0039.jpgDSC_0038.jpg
 
Google einfach mal Varistor. Sind meist blau und Rund mit zwei Beinen und es steht eine Spannung drauf ab der er "durchschaltet" .
Überspannungsschutz an elektronischen Geräten-Der Varistor (checkup-technik.de)

Auf dem letzten Foto rechts neben der "Epcos" Spule zb.
Du suchts nacht etwas das zwischen N und L geschaltet ist.

Miss auch mal auf den Klemmen L1/N was du da für einen Widerstand hast. Dann misst du auch die einzelnen Varistoren, müssen hochohmig sein.
 
.. Wenn es so ein Varistor sein sollte wie kann man den erkennen was sollte drauf stehen? ..
Diese blauen Scheiben-Dinger haben die typische Bauform eines Varistors. Allerdings sehen Kondensatoren zum Teil auch so aus. Gewöhnlich sind die Gehäuse der Varistoren nach so einer Last aufgeplatzt. Ich würde diese aber auch eher nach der Feinsicherung vermuten. Dann hätte aber die Feinsicherung auslösen müssen und nicht die Haussicherung. Die Gleichrichterdioden(?) sehen etwas angekokelt aus. Kannst du die Schaltung des Einspeise-Teils herausfinden und auf Papier bringen?

Wenn die Feinsicherung noch ganz ist, dann kannst du auch mal mit einem Multimeter den Durchgang (Kurzschluss) an den Einspeiseklemmen messen, und dabei die Feinsicherung herausnehmen, um zu sehen, ob sich etwas ändert.
 
Hab den Kurzschluß selbst verursacht :cry: leider. Hab den Schalter 230V / 120V im Spanungs führendem Zustand geschaltet.
Es hat die Sicherung im Hausnetz ausgelöst. Da ich auch noch Elektriker bin doppelt schlim.

Den Gesellenbrief musst jetzt aber trotzdem für 8 Wochen abgeben,
da nützt auch kein Geständnis. Das ist wie bei Rot über der Ampel fahren.
Du darfst jetzt für die nächste Zeit als Hilfsarbeiter nur noch auf den Bau
Schlitze stemmen.
 
Den Gesellenbrief musst jetzt aber trotzdem für 8 Wochen abgeben,
da nützt auch kein Geständnis. Das ist wie bei Rot über der Ampel fahren.
Du darfst jetzt für die nächste Zeit als Hilfsarbeiter nur noch auf den Bau
Schlitze stemmen.

Manchmal ist man aber auch in so einem Selbstfahrermodus. Ich habe im Büro zum Testen ein 400er Rack mit 230V PS. Das Netzteil hat so einen Stecker an dem das Netzkabel angeschlossen ist. Hab dann für eine neue Anlage das neue Rack zusammengesteckt, dachte ich mir so, du hast da ja schon einen fertigen Stecker mit Netzkabel, kannste ja direkt nehmen. Stecker passte aber nicht auf das neue PS, dachte mir schon "was haben die da denn wieder geändert" und dann mein Netzkabel an den neuen Stecker angeschlossen. Hab den Braten nicht gerochen, dass das wohl ein 24V PS ist. Erst als ich den Stecker dann in die Steckdose gesteckt habe, hab ich es gerochen. Zum Glück ohne Defekt an der CPU, das wären mal ein paar Tausender gewesen.
 
Heute bin ich mal ganz auf Deiner Welle, Dagobert!
Zwei Dioden sehen etwas "verdächtig" aus, der Krater auch und den Trick mit der Sicherung kann ich auch nicht verstehen.

Was befindet sich auf der Rückseite der Platine, wo sich der Krater befindet?

Auf den Bildern kann ich leider nicht erkennen, wie die Sicherung gehalten wird. Ist die etwa direkt eingelötet? Oder auswechselbar? Was steht auf der Sicherung?

Auf Bild 4 von #7 sieht man einen blauen Rundling, links neben den beiden NTCs, der einem Kondensator ähnelt, dessen Beschriftung aber auf dem Foto zu sehr verschwommen ist.
Kannst Du davon mal eine Aufnahme mit lesbarer Aufschrift spendieren, origlup? (Ich weiss, es gibt noch diverse andere blaue Rundlinge auf den Fotos, aber bei diesem Exemplar sollte es mit dem Lesen der Beschriftung klappen)
 
Die Netzumschaltung dürfte ein Spannungsverdoppler https://de.wikipedia.org/wiki/Spannungsverdoppler sein.

Betrieb an 230VAC in der 120VAC-Stellung wird zu einer ordentlichen Überspannung geführt haben, und durch einen Varistor hats (mindestens) den (schnellen) Sicherungsautomaten geschmissen.

Man könnte vemuten, das dieser Fall bei der Entwicklung eines industriellen Netzteil berücksichtigt wurde, und der Austausch von Varistoren, Kondensatoren oder auch nur der Schmelzsicherung das Gerät wieder betriebsbereit macht.

Ohne Kenntnisse darüber würde ich alle an Spannung liegenden Eingangsbauteile (Kondensatoren, Dioden, Varistoren) auslöten und überprüfen. Induktivitäten (das große blaue halbrunde Teil und die transparent eingeschrumpfte Drossel mit Beschriftung "EPCOS") sind normalerweise in so einem Fall nicht geschädigt. Auf jeden Fall etwas Lötarbeit.
 
Um ein Schaltplan der Einspeise Teils zu machen müsste ich zuerst die beiden Platinen voneinander trennen.
Das werd ich mal machen kann dan auch mal Bauteile auslöten und checken!
 
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