TIA Optionale IRT-Devices in Reihe, Die maximal erlaubte Zeilenverzögerung des Systems wurde um Sync_X1 überschritten.

Michi1254

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Hallo Zusammen,
vielleicht hatte jemand schon mal so ein Problem bzw. kann mir erklären warum das nicht funktioniert.
Hier mal eine kurze Übersicht zu meiner Topologie aus Sinamics S200 und Festo CMMTs:
1776921380917.png
Gelb -> IRT und optional, Rot -> RT und optional

Im besten Fall sollen dir roten auch noch IRT und optional werden aber das ist nicht zwingend notwendig.

Hier nochmal das Bild ohne gekritzel:
1776921426886.png

Wenn ich es so projektiere kommt folgender Fehler:

Die maximal erlaubte Zeilenverzögerung des Systems wurde um Sync_X1 überschritten

Wenn ich dann ein nicht optionales (egal ob Festo oder SIemens) habe, kann ich drei optionale Festos projektieren.

Weder der Festo-Support noch der Siemens-Support konnte mir sagen warum das so ist. Festo sagt es liegt an unterschiedlich verbauten Chipsätzen der Profinet Switche, das erklärt für mich zwar die unterschiedlichen Laufzeiten zwischen Festo und Siemens aber nicht der Unterschied zwischen optional und nicht-optional.

TIA V20 Update 4
CPU 1516TF-3 PN V4.0.4

Vielleicht kann mir jemand des erklären. Danke.
 
Wenn ich es so projektiere kommt folgender Fehler:

Die maximal erlaubte Zeilenverzögerung des Systems wurde um Sync_X1 überschritten
kannst Du mal nen Screenshot des genauen Wortlautes posten?

Bin immer noch der Meinung, das 30 Geräte in Linie (bei IRT) ziemlich viel ist. Die Verzögerungen addieren sich und irgendwann wirds zu viel ...

Wenn irgendwo nen Wackler bei nem Rj45 Stecker ist, fällt alles nachfolgende aus, MRP hat da zumindest noch nen zweiten Weg...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist tatsächlich schon der genau wortlaut. Mehr steht da nicht. Hier noch der Auszug aus der Hilfe:
1776948751320.png

Bin immer noch der Meinung, das 30 Geräte in Linie (bei IRT) ziemlich viel ist. Die Verzögerungen addieren sich und irgendwann wirds zu viel ...
Dass kann ich ja im Grunde noch verstehen. Aber warum passiert das nur mit den optionalen Devices und außerdem nur in dieser Konstellation. Das will mein Hirn einfach nicht verstehen.
 

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Wir hatten mal einen Aufbau mit 36 Servos des Typs S210 gemacht. Ursprünglich über 2 Linien welche von einem IRT - Switch ausgingen. Da gab es nach jedem Stop/Run Startprobleme beim Profinet. Seit die 36 IRT-Teilnehmer in einer Linie an einem Port der 1517F laufen, passts
In deinem Fall: Ich würde mal den ersten Teilnehmer nach der SPS entfernen
 
Das ist tatsächlich schon der genau wortlaut. Mehr steht da nicht. Hier noch der Auszug aus der Hilfe:
Anhang anzeigen 95720
kommt die Meldung online? oder beim Übersetzen? oder beim Laden? Oder im Diagnosepuffer?
Dass kann ich ja im Grunde noch verstehen. Aber warum passiert das nur mit den optionalen Devices und außerdem nur in dieser Konstellation. Das will mein Hirn einfach nicht verstehen.
keine Ahnung, jedenfalls zuviele in der Linie. Evtl. kannst/musst Du an den ganzen Einstellungen rumspielen...
 
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Taktzeit Profinet: 4ms
Taktzeit OB_Servo: 8ms
max. Linientiefe laut PNO bei 1 ms --> 7 Teilnehmer, bei 2 ms --> 14 Teilnehmer, bei 4 ms --> 28 Teilnehmer.
Meine Erfahren besagen, dass 12 Teilnehmer bei 2 ms schon problematisch sein können.

Deine Linientiefe ist zu hoch, du musst diese entweder splitten, oder mit der Profinet Aktualisierungszeit rauf.
 
Also solltre der TE ähnlice Taktzeiten wie iOStart haben kann ich nur raten den Profinettakt auf den Sevotakt anzuheben und den Servotaktfaktor wieder auf 1 zu stellen.
Es macht einfach keinen Sinn doppelt soviele Daten zu laden und zu schreiben als verarbeitet werden!!!

Die ET200 am Anfang des Stranges hat ebenfalls IRT-Teilnehmer? Ansonsten raus damit aus dem Strang

Was ist das für ein Teilnehmer unter der CPU? Ein Switch oder sowas?

Auch der Kommunikationsanteil nach den IRT's "belastet" die Leitung! Wo steht den deine IRT-Auslastung im Projekt?

Was kommt da noch unterhalb des Bildes?
 
Also solltre der TE ähnlice Taktzeiten wie iOStart haben kann ich nur raten den Profinettakt auf den Sevotakt anzuheben und den Servotaktfaktor wieder auf 1 zu stellen.
Es macht einfach keinen Sinn doppelt soviele Daten zu laden und zu schreiben als verarbeitet werden!!!

Die ET200 am Anfang des Stranges hat ebenfalls IRT-Teilnehmer? Ansonsten raus damit aus dem Strang
Im155-6 ST laut Bild, also nur IRT-Durchleitend.
Was ist das für ein Teilnehmer unter der CPU? Ein Switch oder sowas?
Das sieht nach einem Murrelektronik IP67 Switch aus.
Auch der Kommunikationsanteil nach den IRT's "belastet" die Leitung! Wo steht den deine IRT-Auslastung im Projekt?
Bei der Teilnehmerzahl und Aktualisierungszeit ist die sicher harmlos und unter 20%.

Was kommt da noch unterhalb des Bildes?
Das ist doch egal.

Die Diagnose ist für mich ganz banal. Man will hier die 1k EUR für einen PN-Switch und einen IRT Switch sparen. Da nimmt man schon mal diese abenteuerlichen Topologien auf sich. Probleme sind vorprogrammiert.

Wie zu Profibus-Zeiten: 80 Teilnehmer über 400m Buslänge ohne Repeater. Baudrate auf 500 kbaud runter und dann immer noch wundern warum das nicht sauber funzt.

Kein Wunder dass große OEMs Profinet-Aufbaurichtlinien in ihre Lastenhefte schreiben.
 
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