niklas.k30
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Hallo zusammen,
wir befinden uns aktuell in der Planung eines ATEX-Rührwerks.
Die sicherheitsrelevanten Freigaben sowie Prozessfreigaben wurden bislang hardwareseitig über Sicherheitsrelais umgesetzt. Nachträglich wünscht der Kunde nun einen Schlüsselschalter, über den zwischen ATEX-Betrieb und Nicht-ATEX-Betrieb gewählt werden kann. Hintergrund ist, dass bei Anwendungen ohne ATEX-Anforderung bestimmte Prozessfreigaben nicht berücksichtigt werden sollen (z. B. Kesseldruck, Lagertemperaturen des Rührwerks usw.).
Der aktuelle Stand ist wie folgt:
Die entsprechenden Grenzwerte würden wir daher aus PF1 herauslösen und in eine separate PF2 überführen.
Da in diesem Projekt eine Standard-CPU (S7) eingesetzt wird, soll die Umschaltung rein hardwareseitig erfolgen, ohne sicherheitsgerichtete Logik in der SPS.
Ein erster Ansatz wäre, den Schlüsselschalter (2× NO) auf ein SIL-Koppelrelais zu führen und darüber die Sicherheitsrelais von SF2 und PF2 im Nicht-ATEX-Betrieb gezielt zu überbrücken.
Ehrlich gesagt überzeugt uns diese Lösung selbst noch nicht vollständig insbesondere im Hinblick auf Fehlersicherheit und normative Bewertung.
Daher unsere Frage:
Vielen Dank vorab für eure Einschätzung.
wir befinden uns aktuell in der Planung eines ATEX-Rührwerks.
Die sicherheitsrelevanten Freigaben sowie Prozessfreigaben wurden bislang hardwareseitig über Sicherheitsrelais umgesetzt. Nachträglich wünscht der Kunde nun einen Schlüsselschalter, über den zwischen ATEX-Betrieb und Nicht-ATEX-Betrieb gewählt werden kann. Hintergrund ist, dass bei Anwendungen ohne ATEX-Anforderung bestimmte Prozessfreigaben nicht berücksichtigt werden sollen (z. B. Kesseldruck, Lagertemperaturen des Rührwerks usw.).
Der aktuelle Stand ist wie folgt:
- SF1 – Not-Aus Pilz an der Maschine
Schaltet Rührwerk und Nebenaggregate ab - SF2 – Sicherheitszuhaltung Schutzzaun
Schaltet STO des Rührwerksmotors - PF1 – Grenzwertüberwachung (ATEX-relevant)
Überwachung mehrerer Sensoren, Abschaltung über STO des Rührwerksmotors
Die entsprechenden Grenzwerte würden wir daher aus PF1 herauslösen und in eine separate PF2 überführen.
Da in diesem Projekt eine Standard-CPU (S7) eingesetzt wird, soll die Umschaltung rein hardwareseitig erfolgen, ohne sicherheitsgerichtete Logik in der SPS.
Ein erster Ansatz wäre, den Schlüsselschalter (2× NO) auf ein SIL-Koppelrelais zu führen und darüber die Sicherheitsrelais von SF2 und PF2 im Nicht-ATEX-Betrieb gezielt zu überbrücken.
Ehrlich gesagt überzeugt uns diese Lösung selbst noch nicht vollständig insbesondere im Hinblick auf Fehlersicherheit und normative Bewertung.
Daher unsere Frage:
- Gibt es aus eurer Sicht eine saubere, normkonforme Lösung für diese Umschaltung?
- Habt ihr Erfahrungen mit vergleichbaren Anwendungen?
- Welche Lösungen würdet ihr empfehlen?
Vielen Dank vorab für eure Einschätzung.