Softwareupdate ...

RobiHerb

Well-known member
Beiträge
678
Punkte Reaktionen
112
Zuviel Werbung?
->Hier kostenlos registrieren
Automatische Software updates sind uns vom PC bekannt, wenn auch nicht immer beliebt.

Nun zur SPS:

Ein Kunde (Automotiv mit weltweitem Kundenstamm) stellt sich folgendes vor:

Eine SPS mit Codesys 2.x programmierbar bekommt an die RS232 Programmierschnittstelle ein GSM Modem oder eine Internet Schnittstelle und wir können danach vom Büro aus nach Abstimmung mit dem Kunden neue Software über Modem oder Internet draufspielen, ohne eine Dienstreise zu machen.

Kann man das verantworten, machen das andere schon?
 

LowLevelMahn

Well-known member
Beiträge
766
Punkte Reaktionen
90
ist schon irgendwie ein sehr alter Hut...

ich denke das machen wir alle hin und wieder

sorg dafür das die Verbindung so abgesicher ist wie nötig/möglich (VPN usw.) und dann sehe ich kein Problem wenn dein Kunde das möchte
eine TeamViewer oder RemoteDesktop-Verbindung wäre aber bestimmt dann auch nicht schlecht - also mehr als nur direkt auf die Hardware
 

testuser

Well-known member
Beiträge
131
Punkte Reaktionen
11
Zuviel Werbung?
->Hier kostenlos registrieren
ja, machen wir bei verschiedenen kunden (auch automotive).

es ist aber immer so, dass ein instandhalter (oder ähnlich) an der anlage steht und per telefon zugeschalten ist und alles ausgestestet wird.
 

PN/DP

User des Jahres 2011-2013; 2015-2017; 2020-2021
Beiträge
19.493
Punkte Reaktionen
5.876
Das nennt sich Fernwartung (falls Du ein Schlagwort für die Forumssuche brauchst).

Harald
 

ducati

Well-known member
Beiträge
7.614
Punkte Reaktionen
1.704
OP
RobiHerb

RobiHerb

Well-known member
Beiträge
678
Punkte Reaktionen
112
Zuviel Werbung?
->Hier kostenlos registrieren
Bekannt

Es ging mir nicht um die Technik, die ist mir klar.

Mir geht es um die Verantwortung, wenn z.B. was schief geht:

das kann einfach sein, Maschine will nicht mehr, man nuss halt doch hin,

schwerwiegend, Produktion steht und Kunde möchte Geld für Stillstand,

es gibt Unfälle, der Staatsanwalt übernimmt.

Wie schützt man sich?
 

ducati

Well-known member
Beiträge
7.614
Punkte Reaktionen
1.704
Es ging mir nicht um die Technik, die ist mir klar.

Mir geht es um die Verantwortung, wenn z.B. was schief geht:

das kann einfach sein, Maschine will nicht mehr, man nuss halt doch hin,

schwerwiegend, Produktion steht und Kunde möchte Geld für Stillstand,

es gibt Unfälle, der Staatsanwalt übernimmt.

Wie schützt man sich?

Was willst Du da von uns hören?

Also zum Thema, wenn was schief geht musst Du halt hinfahren, aber das hättest Du ohne Fernwartung auch gemusst.
Über die "Gefahren" einer (Fern-)Softwareänderung sollte man halt mit dem Kunden vorher reden und die Folgen besprechen. Prinzipiell kann auch bei ner VorOrtÄnderung was schiefgehen.
Sicherheitsrelevante Änderungen sollte man vermutlich nicht per Fernwartung machen. Evtl. ist das auch garnicht möglich, aber da kenn ich mich mit den F-SPS nicht gut aus.
Ein Beispiel aus meiner Jugend: Bei ner Fernwartung hat sich mal das Modem der Anlage aufgehangen, ausser Schweiss auf der Strin ist aber nix weiter passiert. Hingefahren, Anlage war noch ok, Modem getauscht, alles gut.

Gruß.
 

gerribaldi

Well-known member
Beiträge
77
Punkte Reaktionen
12
Hallo,

wir machen das Abhängig davon, in welchem Programmteil was geändert wurde (z.B. Safty oder Funktion oder Motion oder ...). Sprich, je nach dem wo was geändert wurde wird entschieden ob das Remote gemacht wird oder nicht. Auch machen wir es vom Umfang der Änderung abhängig.
Selbstredend ist, dass vor Ort ein Instandhalter oder jemand von der Vertretung ist und immer mindestens die Sicherheitsfunktionen überprüft werden müssen.

Sollte mal was schiefgehen kann man in der Regel ja erstmal wieder die alte Version einspielen, wenn das Zeitfenster schon ausgenutzt ist.

Die rechtliche Handhabe weis ich allerdings auch nicht....

Gruß
gerribaldi
 
Oben