Twincat3 Runtime Linux Version in Ubuntu 22

desertgiant6

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Hallo zusammen



Ich versuche, die Twincat-Laufzeitumgebung für Linux (Ubuntu 22) einzurichten.

Ich habe die unter (https://infosys.beckhoff.com/englis...t/1033/beckhoff_rt_linux/17350412299.html&id=) beschriebenen Schritte befolgt.

Wenn ich versuche, das Paket „tc3-um*“ mit dem Befehl „sudo apt“ zu installieren, erhalte ich die Fehlermeldung „Paket nicht gefunden“.

Hat jemand bereits die Twincat3-Runtime unter Linux (nicht Twincat BSD) konfiguriert?

Könnt jemand mir helfen?

Vielen Dank
 
Nachtrag: Auf Deutsch geändert, sorry.
Ich habe bisher noch nie BSD oder Linux für TwinCAT genutzt, aber wenn ich das richtig verstehe, dann muss laut der Beckhoff Webseite, die Beckhoff eigene Linux Distribution genutzt werden, es kann/darf nicht eine beliebige Distribution genutzt werden.
1775653235753.png
 
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Wenn ich versuche, das Paket „tc3-um*“ mit dem Befehl „sudo apt“ zu installieren, erhalte ich die Fehlermeldung „Paket nicht gefunden“.

Dann hast du wahrscheinlich deine Paketquellen nicht richtig konfiguriert.
Siehe https://infosys.beckhoff.com/englis...linux/17350409995.html&id=8670635689681480738
Siehe auch: https://wiki.ubuntuusers.de/apt/apt/

Probiere mal "sudo apt update" und schaue ob da die Beckhoff Quelle vorhanden ist und evtl. eine Fehlermeldung ausgegeben wird.
 
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Dann hast du wahrscheinlich deine Paketquellen nicht richtig konfiguriert.
Siehe https://infosys.beckhoff.com/englis...linux/17350409995.html&id=8670635689681480738
Siehe auch: https://wiki.ubuntuusers.de/apt/apt/

Probiere mal "sudo apt update" und schaue ob da die Beckhoff Quelle vorhanden ist und evtl. eine Fehlermeldung ausgegeben wird.
Funktioniert das denn mit jeder beliebigen Distribution? Wie bereits erwähnt fehlt mir hier bisher die Erfahrung, aber laut Beckhoff Webseite muss die Beckhoff eigene Distribution eingesetzt werden, die auf Debian basiert.
 
Funktioniert das denn mit jeder beliebigen Distribution? Wie bereits erwähnt fehlt mir hier bisher die Erfahrung, aber laut Beckhoff Webseite muss die Beckhoff eigene Distribution eingesetzt werden, die auf Debian basiert.
apt ist erstmal eine Paketverwaltung.
Die meisten Distributionen auf Debian-Basis verwenden sie.
Wenn sich etwas unter apt installieren lässt, dann sind die Chancen zwar gut, dass es funktioniert, aber du hast keine Garantie.
apt ermittelt die ganzen Abhängigkeiten, die eine Software benötigt und versucht sie zu erfüllen. Fehlende Software wird nachinstalliert. Kommt es zu Konflikten, bekommst du einen Hinweis.
Aber das ganze steht und fällt mit der Definition und Pflege der Abhängigkeiten.
Im besten Fall macht apt aus einem Ubuntu ein Beckhoff-Linux. Im schlechtesten Fall zerschießt du dir dein System komplett.
 
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Funktioniert das denn mit jeder beliebigen Distribution? Wie bereits erwähnt fehlt mir hier bisher die Erfahrung, aber laut Beckhoff Webseite muss die Beckhoff eigene Distribution eingesetzt werden, die auf Debian basiert.

Kurz gesagt Nein. Wie Blockmove schon geschrieben hat, nur auf Debian basierten Distributionen könnte die Installation funktionieren. Debian-Basierte Systeme sind aber auch nicht so viele. Aus dem Stehgreif ohne nachzuschlagen sind das Debian, Ubuntu, Knoppix, Mint, MX Linux, und ein paar Spezial Distributionen wie Gparted, Kali, und so... . Beckhoff wird sicher nicht das Rad neu erfinden und sich an Debian oder Ubuntu orientieren.

Jede Distribution und zusätzlich zu jeder Version gibt es unterschiedliche Paket-Repositories. Dieses Paket-Repository, stellt sicher, dass alle Programme mit ihren Abhängigkeiten untereinander funktionieren (sollten). Wenn man eine Paketquelle hinzufügt / ändert, heißt das nicht automatisch, dass auch das Betriebssystem komplett umgebaut wird. Als Beispiel, bietet zum Beispiel VirtualBox ein Repository an, um eine aktuellere Version als in z.B. Ubuntu anbieten zu können. Darin sind dann aber hauptsächlich nur ein paar Pakete von VirtualBox und eventuell weitere Abhängigkeiten enthalten. Ich denke nicht, dass beim hinzufügen des Beckhoff Repos und der Installation der XAR auch gleich der Kernel mit installiert wird, sondern maximal versucht Kernel-Module zu installieren / hinzuzufügen. Das kann bei der Installation schief gehen sollte aber nicht zum kaputten System führen.

Bei TwinCAT BSD kann man die Beckhoff Pakete auch unter FreeBSD installieren. Man verliert möglicherweise die Echtzeitfähigkeit.

Für eigene Tests (z.B. weil unter 4024 die Runtime auf dem Entwicklungs-PC nicht läuft) kann man aber TwinCAT BSD gut verwenden. Beckhoff RT Linux (x64) sollte aber auch genauso gut funktionieren, je nachdem wie sie den Kernel mit welchem Hardware Support sie übersetzt haben. Ich wüsste daher nicht, was gegen die Verwendung des Beckhoff-Linux / BSD spricht.

Ich gebe aber zu, dass es für Leute die bisher nur mit Windows gearbeitet haben und mit der Befehlszeile nichts anfangen können, sehr schwer sein kann. Und das fängt bei der Installation an. Auch mit KI, da es doch Versionsunterschiede zwischen den Programmen gibt und immer wieder mal Befehle und Optionen vorgeschlagen werden die es z.B. unter FreeBSD nicht gibt.
 
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