Wer hat schon AC mit einem Multimeter mit mehr als 1KHz gemessen und weswegen?

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Hallo,
ich bin mir nicht sicher ob das hier die richtige Rubrik ist, aber mal sehen.
Nach gut 30 Jahren treuer Dienste werde ich wohl in den nächsten Tagen mein Multimeter in den verdienten Ruhestand entlassen.
Ich schaue mich gerade nach Ersatz um und stolpere bei der Entscheidungspfindung über eine Eigenschaft mit der ich nicht wirklich viel anfangen kann.
Es geht um die Messung von Wechselspannung mit höherer Frequenz. Ich habe bisher Wechselspannungen nur mit Netzfrequenz gemessen und frage mich, wo man mit einem Multimeter höhere Frequenzen messen muss. Noch viel wichtiger ist, ob und weswegen Ihr Frequenzen >> 1KHz. gemessen habt?
Nur weil ich es bisher nicht brauchte, heißt es ja nicht, dass ich den Fall nie haben werde. Eins der potentiellen Geräte misst bis 1KHz und das Andere bis 100KHz, ist aber natürlich auch teurer. Um hier einen Fehlkauf auszuschließen wollte ich von Euch mal wissen, wo Ihr schon einmal eine Anwendung für einen derartigen Frequenzbereich hattet.
 
Also mein etwas betagteres MM misst auch bis 3 oder 5 kHZ. Ich hatte es letztens mit auf IBN und da jat es am FU Ausgang nur totale Fehlmessungen gemacht. Ich konnte nichtmal die Ausgangsfrequenz messen - es hat mir die Taktfrequenz gezeigt.
 
Ein Messgerät für mich muss
- robust sein
- min 10000 Counts anzeigen
- eine Grundgenauigkeit deutlich besser 0,3% haben
- Cat IV bis 600V
- mA, 10A, Widerstand, Diode mit 3V, Spannung bis 1000V, Durchgangspieper, TRMS
- optional Kapazität, Frequenz und DutyCycle, Spannung mit Tiefpass, Isowiderstand mit 1000V

Für die optionalen Sachen ist im Automationsbereich auch ne hohe Grenzfrequenz sinnvoll.
Damit kann man dann zum Beispiel Incrementalgeber checken (Frequenz klar, DutyCycle bei Verdacht auf innere Verschmutzung/ fehlende Pulse).
Frequenz und DutyCycle sind auch nützlich, wenn man mit Halltachos oder PWM Steuerungen zu tun hat.

Die Anzeige sollte Numerisch+Bargraph sein.
Nützlich, aber sehr selten gebraucht: AC/DC Kopplung am Eingang, um z.B.Brumm zu messen.
Die Messfrequenz darf auch höher als 3Hz sein, wenn Bargraph dran ist.

PS: ganz wichtig die 1000V Sicherung im Stromkreis. Ich hab schon Plastikklumpen gesehen, wo nur ne Feinsicherung drin war, aber Cat 3 oder 4 draufgestanden haben soll.

Benning soll nen guten TP haben. Aber ich hab noch kein Messgerät gesehen, was den Spannungs-Frequenzmatsch am Umrichterausgng zu mehr als der Mondzeit verarbeitet. Wobei Mondzeit schon gut ist, weil Relativaussagen möglich werden.
Mein sonst gutes (privates) Voltcraft kann aber noch nichtmal das wegen fehlendem Tiefpass & hoher Grenzfrequenz.
 
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Ein Messgerät für mich muss
- robust sein
- min 10000 Counts anzeigen
- eine Grundgenauigkeit deutlich besser 0,3% haben
- Cat IV bis 600V
- mA, 10A, Widerstand, Diode mit 3V, Spannung bis 1000V, Durchgangspieper, TRMS
- optional Kapazität, Frequenz und DutyCycle, Spannung mit Tiefpass, Isowiderstand mit 1000V
Für mich gehört dazu:
- 4-20mA Output
- magnetische Halterung
 
Hi,

den Tiefpaß für FU benötigt man, da man die Motorspannung messen möchte, nicht die Zwischenkreisspannung oder irgendetwas dazwischen.

Es gibt auch noch Bereiche (Flugzeugbau?) wo mit 400 Hz gearbeitet wird. Für welche Meßbereiche gelten denn die 100kHz?

Gruß
 
Es gibt in der Zwischenzeit auch gute und günstige Multimeter mit Ein- oder sogar Zweikanal-Oszi.
Vielleicht nicht unbedingt für den harten professionellen Einsatz geeignet aber für Messungen an PWM-Signalen oder Ähnlichen ganz interessant.
 
Warum denn eigentlich?
Möchte mal was moderneres haben.
Welche Anforderungen hast du denn an ein Messgerät?
Es soll messen können.
🤣
Ehrlich gesagt weiß ich nicht genau was ich will.
Die üblichen Messungen halt (U, I,, R).
Die Möglichkeit mal Messwerte mit zuschreiben wäre nicht schlecht.
Ein Diodentester ist sicher nicht verkehrt.
Frequenzmessung und Duty Cycle kann vielleicht auch nicht schaden

Was mich halt immer noch interessiert ist wofür oder wann man AC mit mehr als 1kHz misst.
 
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