TIA Umschaltung auf Eigenstromversorgung bei Netzausfall

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gibt es nicht die möglichkeit, dass die einspeisung gleichgerichtet wird, dann wie bei einem FU der zwischenkreis inkl. batterien usw. versorgt werden und dann wieder wechselgerichtet wird?
somit gibt es kein umschalten, da sowieso permanent wechselgerichtet wird- egal ob eingangsseitg die versorgung anliegt oder nicht.
oder ist das aufgrund der netzqualität der wechselrichter nicht zu empfehlen?

edit: arbeitet nicht jede herkörmliche USV so?? da schaltet man ja auch nur auf bypass, wenn man die usv ausschaltet.
 
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Hat den dein Potenzieller USV Lieferant schon mal was vergleichbares gebaut ?

Gibt es Musterkunden, die du einmal besuchen könntest.

Wurde das ganze System denn schon ordentlich ausgelegt? Oder nur am Telefon angeboten?
 
Ich frage mich halt für eine Sekunde Ausfall im Jahr einen 4MWh Speicher + ein Schwungrad welches 1MW für 1min liefern kann.
Für mich kommt das vor als würde man mal wieder 2 komplett verschiedene Sachen mischen wollen.

Die GL interessiert sich für nen Batteriespeicher um Spitzenlast etc zu verringern oder die PV am Dach besser zu nutzen.
Nebeneffekt zum Speicher: man könnte ja auch die KUs besser abfangen.

Was da brutal zu tragen kommt, ist außerdem die maximal mögliche Stromstärke, die so ein Speicher wieder zurück ins Netz schicken kann. Also welche Spitzenlast oder welche Normallast die Fabrik aus dem Stromnetz zieht.
Weil 4MWh Speicher heißt ja nicht unbedingt, dass der Speicher technisch 1h lang 4MW abgeben kann.
 
1MW für eine Minute laut Datenblatt.
Wenn Du die USV meinst, dann ja, pro Modul. Du kannst aber auch mehrere parallel schalten und dann geht auch mehr. Ich hatte letztes Jahr einen Verbund aus 8 Modulen (Nicht von Piller, sondern von deren Schwesterunternehmen) inbetriebgenommen, die lieferten 2,5MW für 19s. Habe den Verbund unter Volllast (Das sieht so falsch aus) über einen Wasserwiderstand betrieben. Angesichts der Leistung war ich doch etwas nervös.
 
Täusch dich da nicht. Die Schwungrad-Lösung erleben gerade einen zweiten Frühling. Ist ja im Prinzip eine uralte Technik.
Die gibt bis bis weit in den MW-Bereich
Ne, sie waren nie wirklich weg, aber für die meisten nicht wirklich sichtbar. Piller baut die Systeme ohne Unterbrechung schon seit Jahren. Durch die vielen neuen Rechenzentren steigt der Bedarf an diesen USVen aber stark an.
 
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Ne, sie waren nie wirklich weg, aber für die meisten nicht wirklich sichtbar. Piller baut die Systeme ohne Unterbrechung schon seit Jahren. Durch die vielen neuen Rechenzentren steigt der Bedarf an diesen USVen aber stark an.
Als Netzstabilisatoren sollen sie auch ganz brauchbar sein.
 
Als Netzstabilisatoren sollen sie auch ganz brauchbar sein.
Oder im Porsche 997 GT3 R Hybrid 🙃

Der 997 GT3 R Hybrid hatte keine Hochvoltbatterie zur Speicherung der Energie, sondern verwendet ein kinetisches Hybridsystem (KERS) von Williams Hybrid Power, einem Tochterunternehmen des gleichnamigen Formel-1-Teams. Dieser Schwungradspeicher verwendete einen Rotor, der elektrisch auf 40.000 Umdrehungen/min beschleunigt wurde. Die Aufladung erfolgte beim Bremsen mit Strom aus den Elektromotoren an der Vorderachse (2 × 60 kW Leistung). Beim Beschleunigen gab der Schwungradspeicher die Energie wieder ab, indem induzierte Spannung an die Elektromotoren an der Vorderachse geliefert wurde.
 
Wurde schon genannt, um was für eine Produktion es sich handelt?

Reicht es nicht, während der 1 Sekunde Stromausfall alle Computer und Steuerungen vor dem Absturz zu bewahren? Vielleicht ist ja das Produkt dann Ausschuss, aber ich kenne keine Produktion, wo das Hochfahren wegen 1 Sekunde Stromausfall dann Tage lang dauert.

PS Warum dauert das Wieder-Aufstarten eigentlich so lange?
 
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10ms sind zunächst mal nix.
Anlaufströme hat man bei der Lastübernahme eher nicht.
Man könnte im Fall des Netzausfalls parallel nichtkritische Lasten abwerfen.
Ansonsten ist natürlich Spitzenlastkappung ein Szenario.

Nur als USV ist auf jeden Fall zu kurz gedacht.
 
Und mal anders herum gedacht:
Wenn der Netzbetreiber seine Technik auf einmal in den Griff bekommt, dann hat man da Technik für ein paar hunderttausend € stehen die man dann nicht mehr braucht.

Und ich stelle mir auch die Frage, warum braucht man Tage um CNC Maschinen wieder zum laufen zu bekommen.
 
Wenn die Netzversorgung ausfaellt sind die 400 V weg.Wenn jetzt umgeschaltet wird muessen ja die RM der Leistungsschalter
erfasst werden wenn hin und hergeschaltet wird.Es muss sichergestellt werden das phasensynchron aufgeschaltet wird sonst zerlegt es die Schaltanlage.Gib ein Wort dafuer habe ich jetzt vergessen.Das heisst man muss die Leistungsschalter nach einem Konzept hin und her schalten.
Es sind ja unsynchronisierte Spannungen vom Trafo bzw. der Batterie.Das heisst man braucht die RM der Leistungsschalter und muss die von einer Ablaufsteuerung schalten koennen.Und beim Rueckschalten zum Trafo ebenfalls.
Ob das zeitlich geht weiss ich nicht.
 
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Und mal anders herum gedacht:
Wenn der Netzbetreiber seine Technik auf einmal in den Griff bekommt, dann hat man da Technik für ein paar hunderttausend € stehen die man dann nicht mehr braucht.
Wieso unnütz? Wo steht, dass man nen Batteriespeicher nur als USV nutzen muss? Du kannst deine Dachflächen mit PV vollpacken. Oder du nutzt den Speicher und füllst ihn wenn der Strom an der Börse günstig ist. Es gibt viele Möglichkeiten zur Nutzung und die USV ist dann bloß der Nebeneffekt.
 
Wieso unnütz? Wo steht, dass man nen Batteriespeicher nur als USV nutzen muss? Du kannst deine Dachflächen mit PV vollpacken. Oder du nutzt den Speicher und füllst ihn wenn der Strom an der Börse günstig ist. Es gibt viele Möglichkeiten zur Nutzung und die USV ist dann bloß der Nebeneffekt.
Ich kenne die Gegebenheiten und den Strombedarf nicht. Aber wegen einem Stromausfall im Jahr für 1 Sekunde diesen Aufwand, finde ich verwunderlich.

Wenn man das Konzept anders angeht, eigen erzeugte Energie speichern kann oder an der Börse günstig einkaufen und Speicher kann und die USV Funktion ein positiver Nebeneffekt ist, dann ist es wieder etwas anderes.
 
Okay Speicher mit 4 MWh und welche Leistung?
Warum nicht die kritischen Maschinen mit Energiespeichern ausstatten und noch die IT mit einer kleinen USV?

Für mich jetzt ein Argument für "DC Industy". Da werden alle Verbraucher von einem zentralen DC Netz versorgt, wo Energiespeicher und weitere Erzeuger direkt integriert werden. Wenn AC Netz ausfällt, überbrücken die Energiespeicher und die Notstromaggregate werden "gemütlich" zugeschaltet und laufen bei Bedarf erst hoch.
Schau mer mal ob sich das in Zukunft durchsetzt...
 
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Wenn ein Bagger ein Kabel ( Mittelspannungsbereich ) kappt, da kann ich mir nicht vorstellen, dass das in 30 Minuten wieder repariert wurde und das Netz wieder zugeschaltet wurde.
Das Kabel wird auch nicht in den 30minuten repariert . Aber das betroffene Stück wird freigeschaltet und der Rest vom Ring wird wieder Zugeschaltet. Jenachdem welche Trafosationen von der Ferne schaltbar sind geht das für mansch scheller für andere dauert es länger.
Zu einigen Stationen muss halt erst einer Hinfahren.
Repariert wird dann erst später...
 
Wenn die Netzversorgung ausfaellt sind die 400 V weg.Wenn jetzt umgeschaltet wird....Das heisst man braucht die RM der Leistungsschalter und muss die von einer Ablaufsteuerung schalten koennen.Und beim Rueckschalten zum Trafo ebenfalls.
Das schaffste aber nicht in einer Halbwelle 😱.
Batterie-WR können grundsätzlich vom Ansteuertakt immer synchron sein, auch wenn sie grad keine Leistung schalten.
 
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