TIA Umschaltung auf Eigenstromversorgung bei Netzausfall

[...] Kaffemaschine, etc. benötigt ja nicht die große Energiemenge. die laufen dann über den Batteriespeicher weiter. [...]
Das sind die Prioritäten die wirklich wichtig sind :D

Also normalerweise sollte der Netzbetreiber in Deutschland in der Lage sein ein mehr oder weniger ausfallsicheres Netz bereitzustellen.

Unwetter, Unfälle mit dem Bagger, etc. sind natürlich höhere Gewalt.
Alles andere muss der in den Griff bekommen.

Ich glaube unser letzter Stromausfall, auch nur kurz und nicht durch Unwetter, war vor etlichen Jahren.
Gezielt USVs in kritischen Systemen einsetzen, ok.
Aber eine komplette Firma puffern wollen um diese dann herunterzufahren... Hmm.. ich nenne es mal spannend.

Normalerweise macht man sowas dann auch nicht mit einer USV, sondern mit einem Not-Stromaggregat. Ein Notstromaggregat für größere kritische Bereiche hatten wir in einer ehm. Firma in der ich tätig war auch gehabt. Welches aber wiederum eine längere Umschaltzeit hat.
 
Bei der Scwungradlöung habe ich aber 0ms Umschaltzeit wie ich das sehe.
Und da möchtest du 365Tage / 24h das Schwungrad rotieren lassen dafür dass vielleicht 1x ein Stromausfall in einem Jahr kommt? Was kostet der Stromverbrauch dafür + die Wartung des Schwungrad im Jahr? Vom EK- und Montagepreis mal abgesehen.
 
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Ich wuerde eher mal erkunden. wieso das Netz ausfaellt ohne diese Bagger Geschichte.
Also wenn es wirklich vom Betreiber kommt, dann muss dort was gemacht werden.
Ein Dieselaggregat ist sehr teuer.Wartung,2 woechtlicher Test,Diesel hebt nicht ewig,Betankung.
Zudem muss es aus dem Stand anlaufen koennen und synchronisiert in die 400V Schiene einspeisen.
Ich glaube hier wird mit einer Kanone auf einen Spatz geschossen.
 
Täusch dich da nicht. Die Schwungrad-Lösung erleben gerade einen zweiten Frühling. Ist ja im Prinzip eine uralte Technik.
Die gibt bis bis weit in den MW-Bereich
Ich habe mich da wohl echt getäuscht, musste mir das auf der Homepage auch gerade mal anschauen.
Scheinen ja doch brauchbare Systeme zu sein.

Sehe sowas aber dann wirklich bei hoch kritischen Anwendungen, bei denen Fehler/Störungen zu enormen Problemen und/oder sehr sehr hohen Kosten führt und nicht um 3x im Jahr eine Störung an CNC-Maschinen zu verhindern.
Wie @DeltaMikeAir schon geschrieben hat:
Und da möchtest du 365Tage / 24h das Schwungrad rotieren lassen dafür dass vielleicht 1x ein Stromausfall in einem Jahr kommt? Was kostet der Stromverbrauch dafür + die Wartung des Schwungrad im Jahr?

Wenn ihr wirklich so viele Probleme im Netz habt, dann Netzbetreiber kontaktieren, Protokolle führen,...
Dann muss der Netzbetreiber eine Netzanalyse machen und auch bei euch vor Ort aktiv werden.
Vielleicht liegt es ja auch nicht am Netzbetreibern, sondern an euren Trafostationen?
Z.B. wenn ihr in der Region die einzige Firma mit diesen Problemen seid, dann würde ich zunächst an den firmeneigenen Trafostationen nach dem Rechten schauen. Da vielleicht den Netzbetreiber mit nehmen, dass er direkt im Bilde ist. Falls der Fehler doch aus dem Netz kommt.
 
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Netzbetreiber wäre ach meine erste Wahl, ich hatte vor 15 Jahren mal einen PV Kunden (3,6MWpeak) bei dem fast täglich der Park vom Netz getrennt wurde. Ein auslesen des Netzschutzgerätes an seiner Einspeisung hat zu Tage gebracht, dass der Versorger immer gegen Nachmittag mutmaßlich aufgrund von Lastschwankungen einen Stufentransformator geschaltet hat, welcher den Netzschutz angeregt hat. Nach einer freundlichen email an der Versorger mit den Plots im Anhang, war der Fehler 3 Tage später weg.
 
Ich finde halt die Reihenfolge komisch.
Man weiss es liegt am Betreiber und moechte dann selbststaendig eine Pufferung hinter der Einspeisung vornehmen.
Ist es dann die 20 KV Ebene von der wir reden?
 
Und da möchtest du 365Tage / 24h das Schwungrad rotieren lassen dafür dass vielleicht 1x ein Stromausfall in einem Jahr kommt? Was kostet der Stromverbrauch dafür + die Wartung des Schwungrad im Jahr? Vom EK- und Montagepreis mal abgesehen.
Auch da sollen die Lösungen gar nicht so schlecht sein und in einem ähnlichen Range liegen wie eine Online-USV.
Bei den Online USVs hast du ja auch permanente Wandler-Verluste.
Interessant sollen die Schungräder auch zum Auffangen von Spitzenlasten sein. Dadurch kann man evtl. bei Trafostationen sparen.
Ich war mal vor x Jahren auf nem Vortrag zu dem Thema Erneuerbare Energien, Batteriespeicher, USV im industriellen Umfeld. Da wurden auch Schwungrad-Lösungen angesprochen. Ich muss allerdings sagen, dass mir da der Background fehlt um zu beurteilen was Schlagenöl ist und was was taugt.
 
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Auch da sollen die Lösungen gar nicht so schlecht sein und in einem ähnlichen Range liegen wie eine Online-USV.
Bei den Online USVs hast du ja auch permanente Wandler-Verluste.
Ich frage mich halt für eine Sekunde Ausfall im Jahr einen 4MWh Speicher + ein Schwungrad welches 1MW für 1min liefern kann.

Was kostet das alles im EK+Montage, was kostet das alles an Wartung, welche Probleme handelt man sich mit den Geräten ein....

Mein Ansatz wäre da auch eher den Netzbetreiber in die Pflicht zu nehmen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass 1x im Jahr ein Bagger ein Kabel kappt.

Oder mal 30 Minuten wenn wieder ein Bagger eine Mittelspannungsleitung in der Nachbargemeinde erwischt.
Wenn ein Bagger ein Kabel ( Mittelspannungsbereich ) kappt, da kann ich mir nicht vorstellen, dass das in 30 Minuten wieder repariert wurde und das Netz wieder zugeschaltet wurde.
 
Auch da sollen die Lösungen gar nicht so schlecht sein und in einem ähnlichen Range liegen wie eine Online-USV.
Bei den Online USVs hast du ja auch permanente Wandler-Verluste.
Interessant sollen die Schungräder auch zum Auffangen von Spitzenlasten sein. Dadurch kann man evtl. bei Trafostationen sparen.
Ich war mal vor x Jahren auf nem Vortrag zu dem Thema Erneuerbare Energien, Batteriespeicher, USV im industriellen Umfeld. Da wurden auch Schwungrad-Lösungen angesprochen. Ich muss allerdings sagen, dass mir da der Background fehlt um zu beurteilen was Schlagenöl ist und was was taugt.
Ich habe auch mal einen ähnlichen Beitrag gesehen.
Da wurde gesagt, dass wenn alle Kraftwerke mit Dampfturbinen abgeschaltet werden (also fiktiv nur noch PV und Wind), dann hätte man Probleme mit der Netzstabilität. Da die Masse der Dampfturbinen, also deren Schwungmasse, das Netzstabilisieren.

Da wurde dann weiter gesponnen, dass man in dieser Zukunft "Schwungmasse-Kraftwerke" bauen müsste.
Die nur die Aufgabe hätten, durch diese Masse das Netz zu stabilieren.

Das ganze ging dann noch tiefer und weiter.

Aber hier geht es ja jetzt um was anderes :D
 
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