VIPA 315 SB SF Run mode nicht läuft

Was meinst du mit originale von Siemens? Eine Siemens MMC funktioniert nicht in der VIPA.
Doch tut sie, wenn man diese mit dem normalen Windows Explorer in FAT formatiert und dann die .wld auf die MMC legt. Dann erkennt Vipa diese MMC. Wir haben schon einige Handelsübliche MMC getestet. Leider funktionieren die sehr selten. Deshalb schrieb ich, das die MMC von Vipa und Siemens funktionieren. Hatte aber das Formatieren nicht dazu geschrieben.
 
Hallo Nordischerjung

ich habe ein sehr ähnliches Problem mit einer VIPA CPU 315‑4NE12 und einer MMC‑Kommando‑Datei.
Bei meiner VIPA‑CPU (315‑4NE12) ist der interne Pufferspeicher der SPS defekt (GoldCap/Pufferung).
Ich versuche daher, die SPS über ein MMC‑Script (vipa_cmd.mmc) automatisch starten zu lassen.
Das Script läuft sauber durch (LOAD_PROJECT, SET_NETWORK etc.), aber nach dem Ende des Scripts startet die CPU nicht automatisch in RUN, sondern bleibt immer im STOP – erst wenn ich manuell STOP → RUN schalte, läuft sie fehlerfrei.

Daher meine Frage an dich:

Startet deine VIPA‑CPU nach Ablauf des MMC‑Scripts automatisch in RUN – oder bleibt sie ebenfalls im STOP‑Modus?
Im Anhang habe ich das verwendete Script und den kompletten Diagnosepuffer (TXT) beigefügt.

Würde mich sehr über deine Rückmeldung freuen!
Danke im Voraus!

Viele Grüße
 

Anhänge

Für mich ist vor allem eines seltsam:
Direkt nach der Ausführung des MMC‑Scripts erscheint im Diagnosepuffer immer wieder die Meldung #3922 – Ausfall der Pufferspannung.

Das heißt ja, dass die CPU schon während des Startvorgangs feststellt, dass die interne Pufferung nicht funktioniert, und die SPS bleibt im STOP stehen.

Was ich noch nicht verstehe:
Wie kann ich diese Meldung überhaupt „quittieren“, so dass die SPS danach automatisch startet – ohne RUN/STOP‑Schalter und ohne PG/STEP 7?

Der Ablauf über die MMC funktioniert (Projekt wird geladen), aber danach kommt wieder #3922, und die CPU geht nicht selbstständig in RUN.

Vielleicht hat jemand eine Idee, ob es bei VIPA einen Weg gibt, den Pufferfehler zu übergehen oder den automatischen RUN‑Start trotz #3922 zu erzwingen?
 
Ich bin mir auch nicht so sicher. Im VIPA Handbuch ist leider nichts dazu beschrieben, was nach dem Skript passiert. Ich würde ja davon ausgehen, dass sie dann in RUN übergehen soll ( bzw. Anlauf ). Mir ist im Diagnosepuffer nur aufgefallen, dass der Fehler "Ausfall der Pufferspannung im Zentralgerät" kommt was ja im Prinzip stimmt. Eigentlich sollte die CPU ohne den OB81 in RUN bleiben aber es ist halt eine VIPA. Kannst du mal versuchsweise einen leeren OB81 laden und das Verhalten noch einmal prüfen ( vorher halt die S7PROG.WLD neu generieren ).

Das heißt ja, dass die CPU schon während des Startvorgangs feststellt, dass die interne Pufferung nicht funktioniert
Das stimmt und ist ja auch richtig so.

Ansonsten, wende dich doch mal an den VIPA Support ( und teile deine Erkenntnisse mit uns ).
 
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Moin,

ich hatte so ein Script nur mal benutzt um die CPU umzubenennen zu einer S7-318, hatte etwas mit Step7 zu tun. Aber dieses Script ist, meine ich jedenfalls, nur für irgendwelche DIAG, Tasks ausführen wie Prog laden und/oder IP setzen, danach muss man eigentlich immer in den Start schalten. Guck mal Punkt 3.1
Führst du das Script immer aus?


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Danke für den Hinweis!

Ich werde das beim nächsten Kundenbesuch testen und einmal einen leeren OB81 mit in das Projekt aufnehmen (inkl. neu generierter S7PROG.WLD) und dann prüfen, ob sich das Verhalten der VIPA‑CPU dadurch irgendwie verändert.

Aktuell läuft die SPS im Betrieb stabil weiter – es geht lediglich darum, dass sie nach dem Einschalten einmalig manuell über den RUN/STOP‑Schalter gestartet werden muss, bevor alles normal funktioniert.

Führst du das Script immer aus?
Das MMC‑Script wird bei jedem Start der SPS ausgeführt, so wie es die VIPA‑Dokumentation beschreibt (Script läuft immer bei STOP oder nach Power‑On). Die MMC‑Karte ist permanent gesteckt, weil die SPS ohne Karte sowohl das Programm als auch die IP‑Adresse verliert.
Daher kann ich die Karte nicht einfach entfernen.
 
Ich werde das beim nächsten Kundenbesuch testen und einmal einen leeren OB81 mit in das Projekt aufnehmen (inkl. neu generierter S7PROG.WLD) und dann prüfen, ob sich das Verhalten der VIPA‑CPU dadurch irgendwie verändert.
Ich würde vorab den VIPA Support kontaktieren um bei dem Kundenbesuch eine sichere Lösung zu haben.
https://www.yaskawa.eu.com/lp/300splus#contact

Weil ich vermute nicht dass es am OB81 liegt außer es ist eine VIPA Eigenheit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe zu diesem Verhalten bereits ein Ticket bei Yaskawa eröffnet. Die Rückmeldung lautet, dass ein automatischer Start in RUN nach dem Programmladen aufgrund des anstehenden Pufferspeicherfehlers technisch nicht möglich ist.
Außerdem wurde mir vom Yaskawa‑Support mitgeteilt, dass es grundsätzlich die Möglichkeit einer Reparatur des defekten Pufferspeichers gibt.
Laut Support würde diese Reparatur ca. 300 € kosten und etwa 3 Wochen dauern.
 
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dass ein automatischer Start in RUN nach dem Programmladen aufgrund des anstehenden Pufferspeicherfehlers technisch nicht möglich ist.
Naja, technisch möglich ist es sicherlich. Es soll ja auch Leute gegeben haben die vor knapp 60 Jahren mit den damaligen Mitteln zum Mond geflogen und dort herumspaziert sind, ein paar Foto´s / Video´s gemacht haben und dann wieder zurück zur Erde geflogen sind. Vipa kann oder will es halt nicht. Mit technisch möglich hat das nichts zu tun.
 
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