WinCC Geisterbilder beim Touch Panel nach RT-Laden

Bender25

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Hallo Forumsgemeinde,

Ich hoffe, ich bin mit diesem Problem nicht allein.

Immer wieder kommt es vor, dass nach Änderungen an den Bildern eines Touchpanels irgendwelche „Geisterbilder“ auf dem Panel erscheinen, die im TIA Projekt bei der Projektierung gar nicht vorhanden sind. Aktuell werden beispielsweise EA-Felder auf dem Touchpanel angezeigt, die in der Projektierung im TIA überhaupt nicht existieren.

Wenn ich anschließend im TIA Projekt an dem betreffenden Bild eine beliebige Kleinigkeit ändere, alles speichere und die Runtime erneut auf das Touchpanel lade, stimmt die Anzeige wieder. Dieser Zustand hält manchmal mehrere Ladezyklen....kann manchmal 10x gut gehen, doch irgendwann zeigt das Panel erneut irgendwelche falschen oder undefinierten Inhalte an. Beim Laden Hake ich "alle Objekte überschreiben" an. Hilft aber auch nichts.

Aktuell bei bei mir
  • TIA V19 Upd5
  • TP 1500 mit Panel Image 17.0006
Hat das jemand von euch auch und kann mir vielleicht weiterhelfen?
 
Guten Morgen.

Hört sich ganz stark nach "HMI nicht vollständig übersetzt" an.
Dies sollte man immer tun, um genau solche Effekte zu vermeiden.

Diese Problematik hat Siemens seit ProTool(!) nicht in den Griff bekommen; ob Unified betroffen ist weiß ich nicht (Und werde es persönlich auch nicht erfahren, wenn es nach mir geht).
 
Das mit den Geisterbildern habe ich auch immer wieder bei Wincc Advanced. Ist schon enttäuschend, dass man diese Änderungskompilierung nicht hinbekommt. Hat meiner Meinung nach mit der Firmware des Panels überhaupt nichts zu tun, sondern ist ein Problem von TIA. Das Verhalten ist besonders ärgerlich, da man sich nie sicher sein kann, ob jetzt das geladene Projekt wirklich fehlerfrei auf dem Panel läuft. War schon bei WinccFlexible ein kleines Problem. Ist bei TIA ein großes Problem.
Erfahrungsgemäß steigt die Fehlerrate mit der Projektgröße...
 
Das Verhalten ist besonders ärgerlich, da man sich nie sicher sein kann, ob jetzt das geladene Projekt wirklich fehlerfrei auf dem Panel läuft. War schon bei WinccFlexible ein kleines Problem. Ist bei TIA ein großes Problem.
Kann man schon, wenn man grundsätzlich "Software, komplett übersetzen" verwendet.

Siemens hat damals, als TIA aus der Taufe gehoben wurde, offensichtlich den WinCC-Flexible-Kern einfach portiert, inklusive der meisten Unzulänglichkeiten (wozu auch das RT-Generieren gehörte).
Grundsätzlich kann man damit leben; ärgerlicher finde ich -neben der je nach Projektgröße seeeehr langen Übersetzungsdauer-, dass seit jeher eine Konfigurationsmöglichkeit fehlt, die mir das dusselige [Rechtsklick auf den HMI-Projektteil - Auswahl von "Übersetzen-Software (komplett übersetzen)] abnimmt ...:mad:
 
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Kann man schon, wenn man grundsätzlich "Software, komplett übersetzen" verwendet.
Ja, prima
und in der Zeit ist die komplette UI gesperrt 🧐
Zeit, die ich unter Classic sinnvoll nutzen konnte. Da konnte ich am Programm weiter arbeiten oder was am Starter anschauen.
Mit TIA geht nur eins: warten ... warten ... warten ...
 
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Ja, prima
und in der Zeit ist die komplette UI gesperrt 🧐
Zeit, die ich unter Classic sinnvoll nutzen konnte. Da konnte ich am Programm weiter arbeiten oder was am Starter anschauen.
Mit TIA geht nur eins: warten ... warten ... warten ...
Nein, TIA muss nicht gesperrt sein.
Es gibt eine Einstellung, die das sogenannte Hintergrund-Übersetzen aktiviert.
Damit kann in TIA weiterhin am Projekt gearbeitet werden, sollte natürlich nicht der HMI-Teil sein ... ;)

(Bin nur scheinbar gerade zu blöd, diese Einstellung zu finden; hatte sie irgendwann in grauer Vorzeit mal aktiviert und mich nicht weiter darum gekümmert. Ich reiche einen Screenshot nach)
 
Aktuell werden beispielsweise EA-Felder auf dem Touchpanel angezeigt, die in der Projektierung im TIA überhaupt nicht existieren.
Das sind wenigstens auffällige Fehler ... Was auch vorkommt, dass Animationen nicht richtig funktionieren (was man nicht sofort sieht) oder wenn ein E/A-Feld den Wert einer Variablen anzeigt, bei der Eingabe aber in eine ganz andere Variable schreibt!

Daher: vor dem Laden grundsätzlich "Übersetzen komplett" ausführen.
Das "nur Änderungen übersetzen" taugt höchstens für Testen auf dem ES während der Entwicklungsphase.
 
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meines Wissens gibt's diese Einstellung nicht.
Doch, bin ziemlich sicher.
Zumindest ist bei mir das TIA-Portal während einer HMI-Übersetzung nicht "tot", ich kann es normal weiter bedienen und z.B. den Steuerungsteil eines Projektes bearbeiten.
Ist dies bei dir anders?
 
Zumindest ist bei mir das TIA-Portal während einer HMI-Übersetzung nicht "tot", ich kann es normal weiter bedienen und z.B. den Steuerungsteil eines Projektes bearbeiten.
Nein,
Du hast Recht - war nur gerade wieder in Meckerstimmung!

Hier noch die Antwort zu dem ursprünglichen Thema auf der SIEMENS Seite:
#Antwort_Wunschliste - Änderungsübersetzen / Komplettes Übersetzen

War ja erst 2021
und ist schwer nach zu vollziehen 🧐
deswegen keine Lösung :rolleyes:
 
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Nein,
Du hast Recht - war nur gerade wieder in Meckerstimmung!
Kein Problem :)
Mich wurmt nur, dass ich diese Einstellung tatsächlich nicht (mehr) finden kann, auch die TIA-Hilfe schweigt sich aus.

Zumindest hat die Hilfe erläutert, warum das Portal bei der HMI-Bearbeitung so grotten-langsam ist:
Bei JEDER(!) Änderung am Projekt wird UNMITTELBAR eine interne Projekt-Deltaübersetzung durchgeführt! :sick:
Ich frage mich allerdings, wieso dann vor einem Transfer überhaupt noch eine Übersetzung notwendig ist!?
Siemens traut sich offenbar selbst nicht über den Weg, macht aber sogar bei diesem Angstübersetzen Mist und erzeugt eine fehlerbehaftete PDATA ...

Deshalb sieht mein Workflow ausschließlich ein Gesamt-Übersetzen vor, auch wenn dies mittlerweile (TIA V20) 10 Minuten dauert (in V17 noch 8 Minuten).
 
Objekte die man in die Projektierung nicht sehen kann, aber sie werden in die Runtime angezeigt, kann vorkommen wenn man vergessen hat das man in die Projektierung eine Ebene als nicht sichtbar eingestellt hat und es in diese Ebene Objekte gibts.
1765978807455.png
 
Wenn ich HMI komplett übersetze, kann ich auf jeden Fall am SPS-Programm normal weiterarbeiten. Allerdings darf man, während übersetzt wird, nicht auf "Speichern" drücken. Dann wird das Übersetzen abgebrochen und man muß es erneut starten. Eine extra Einstellung dafür kenne ich nicht, das funktioniert schon in Standardeinstellung so.

"Komplett Übersetzen" ist ein MUSS!
Nur bei WInCC Prof. kann man das weglassen, da geht das. Aber da ist ja auch der WINCC 7.x - Kern dahinter und WinCC (nicht Flex und Adv.) konnte das schon immer.
 
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