Step 7 Hardware nicht vorhanden - kein CPU-Fehler

DiGo1969

Level-2
Beiträge
145
Reaktionspunkte
10
Zuviel Werbung?
-> Hier kostenlos registrieren
Hallo,
ich habe heute folgenden Zustand vorgefunden und mir ist unklar, warum die CPU keinen Hardwarefehler im Fehlerspeicher hat...

Folgende Zustand:
- CPU 416 Siemens
- in der Harwarekonfigurationen sind die Eingänge EB24-EB29 und Ausgänge AB22-AB23 nicht zu finden
- Adressübersicht zeigt Lücke bei ein paar Ein- und Ausgänge
- diese Ein- und Ausgänge werden im Programm gelesen und beschrieben

Wieso, ist im Ereignisspeicher kein Fehlereintrag und die CPU Fehlerfrei?

Eine Vermutung von mir war: ich habe ein SPS-Projekt, in dem die Hardware fehlt, worauf ich die Hardware rückgelesen habe und keine fehlenden Baugruppen gefunden habe.


Vielen Dank für die Hilfe schon mal im Voraus!
 
Wieso, ist im Ereignisspeicher kein Fehlereintrag und die CPU Fehlerfrei?
Ein lesender / schreibender Zugriff ( kein Peripheriezugriff ) auf Adressen innerhalb des Prozessabbildes spricht nicht die E/A Baugruppen an sondern nur das Prozessabbild ( welches zyklisch aktualisiert wird ). Nur ein Peripheriezugriff spricht (im Prinzip) direkt die Baugruppe an und löst bei Fehler den OB122 aus.

Wird im Anwenderprogramm über die Operanden "E" oder "A" auf die Ein- und Ausgänge zugegriffen, dann erfolgt kein direkter Zugriff auf die Ein- und /Ausgabebaugruppen. In diesem Fall wird auf einen Speicherbereich im Systemspeicher der CPU zugegriffen. Dieser Bereich wird als Prozessabbild der Eingänge (PAE) und Prozessabbild der Ausgänge (PAA) bezeichnet. Die Inhalte des Prozessabbildes (PAE und PAA) spiegeln nicht die aktuellen Werte der Ein- und Ausgänge wieder, sondern die Werte zum Zeitpunkt der Aktualisierung des Prozessabbildes.
Quelle => Siemens FAQ: Wo und wann wird die Peripherieadressierung benötigt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn es E/A Adressen in das Anwender Programm gibts welches in die Realität nicht gibts, dann wäre es eine schlechte Zeichen.
Ausnahme, es ist ein Standardprogramm, die besagte E/A Adressen werden für einen nicht-installierte Option verwendet.
Typisch wurde man einen Konfigurations Bit haben, "installiert/nicht installiert". Wenn nicht-installliert werden die relevante Bausteine übersprungen, Alarme zurück gesetzt usw.
Um zu sparen hat man die Hardware E/A entfernt, in die Hardwarekonfiguration und in die Realität.
Einen Blick auf das Programm und die Symbolik für die E/A wurde es vermutlich aufklären.
 
Wenn es E/A Adressen in das Anwender Programm gibts welches in die Realität nicht gibts, dann wäre es eine schlechte Zeichen.
Ausnahme, es ist ein Standardprogramm, die besagte E/A Adressen werden für einen nicht-installierte Option verwendet.
Typisch wurde man einen Konfigurations Bit haben, "installiert/nicht installiert". Wenn nicht-installliert werden die relevante Bausteine übersprungen, Alarme zurück gesetzt usw.
Um zu sparen hat man die Hardware E/A entfernt, in die Hardwarekonfiguration und in die Realität.
Einen Blick auf das Programm und die Symbolik für die E/A wurde es vermutlich aufklären.

Ist mir erst heute aufgefallen... Symbolik Beschriftung Netzwerkkommentare - alles leer

Vor allem: das lustige ist, dass das Programm überhaupt keinen wirklichen Sinn macht - aber egal: wird wohl als UrRelikt in der Steuerung bleiben....

Vielen Dank!
 
Ich wurde nach einen ältere Sicherungskopie suchen, und hoffen dass es darin Kommentare, Symbole und Variabeldeklarationen gibts.
Selbst wenn diese Sicherungskopie nicht mit den letzten Programmstand übereinstimmt wäre dies einen unbezahlbaren Hilfe um eine aktuellen und kommentierte Programm zu erstellen.
Ohne eine kommentierte Programm wurde ich die Code nicht berühren.
 
Zurück
Oben