Anschluss Induktions-Kochfeld

Zum Thema Absicherung des E-Herdes 3x 1 polig oder 3 polig habe ich erst vor kurzem ein Video vom "Freunde des Stroms" gesehen:
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Darin werden auch die Vorschriften erläutert.
Er hat auch ein Video zum Anschluss des Herdes gemacht
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ansonsten mal hier vorbei schauen

 
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Was sagt denn das Typenschlid, ist da ein VDE Zeichen drauf?
Das weiß ich gerade nicht - solche Felder sind aber anscheinend Standard ...
Falls die Frage aber auf die 2 Schukustecker-Variante abzielte : ich habe das nur zufällig im Internet gesehen ...
 
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Moin,

ich zitiere mal die VDE 0100-510 Errichtung von Niederspannungsanlagen:

514.3.1.Z1 Neutralleiter oder Mittelleiter

Neutralleiter oder Mittelleiter müssen über ihre gesamte Länge durch die Farbe Blau gekennzeichnet sein.

ANMERKUNG Für bestimmte Arten von elektrischen Leitern oder Kabeln/Leitungen siehe 514.3.Z2 bis 514.3.Z5.


514.3.Z2 Kennzeichnung von Adern in mehradrigen Kabeln/Leitungen und in flexiblen Leitungen

Die Kennzeichnung von isolierten Leitern in starren und flexiblen Kabeln und in flexiblen Leitungen mit zwei bis fünf Adern muss mit DIN VDE 0293-308 (VDE 0298-308) übereinstimmen, siehe Anhang ZC. Die Außenleiter müssen durch die Farbe Schwarz oder Braun oder Grau, der Neutralleiter durch die Farbe Blau und der Schutzleiter durch die Zwei-Farben-Kombination Grün-Gelb über die gesamte Länge gekennzeichnet sein.

Bei Kabeln/Leitungen und flexiblen Leitungen mit zwei bis fünf Adern, die in Hilfs- oder Steuerstromkreisen verwendet werden, muss jeder Leiter durch Farbe oder Aufschrift gekennzeichnet sein.

Bei Kabeln/Leitungen und flexiblen Leitungen mit mehr als fünf Adern muss jeder Leiter durch Farbe oder durch numerische Zeichen nach DIN EN 60446 (VDE 0198) gekennzeichnet sein. Leiter, die durch numerische Zeichen gekennzeichnet sind und als Neutralleiter verwendet werden, müssen an jedem Leiterende blau gekennzeichnet werden. Jeder Schutzleiter muss durch die Zwei-Farben-Kombination Grün-Gelb über die gesamte Länge gekennzeichnet werden.
 
Ich werf jetzt auch noch mal was in die Diskussion ein:
Die Betrachtung über den Strom im Neutralleiter gilt in der vereinfachten Form ja nur bei sinusförmigen Drehstrom und rein ohmscher Belastung.
Ein Induktionskochfeld ist aber nun sehr wahrscheinlich kein rein ohmscher Verbraucher :unsure:;)
Kann da der Strom im N vielleicht doch höher als in den 2 Außenleitern werden?
 
Gut, wenn dann jz also feststeht:
- blau muss N
- 5x1,5
wÜrd ich wohl zwei 13er Automaten resp. 1 13erDoppelautomaten nehmen und den Herd begrenzen.
Letzteres merkt man meistens garnicht. Lediglich wenn auf den zusammengehörenden Kochstellen gleichzeitig volle Pulle gebraucht wird. Meine Frau meckert immer, wenn die Kartoffeln plötzlich nicht mehr sprudelnd kochen, wenn sie anbrät. Ich empfehle dann immer schulterzuckend den Deckel auf den Kartoffeln oder das diagonale Kochfeld.
Kommt Widerspruch gibts einen Exkurs in Physik des Wassers.
 
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Gut, wenn dann jz also feststeht:
- blau muss N
- 5x1,5
wÜrd ich wohl zwei 13er Automaten resp. 1 13erDoppelautomaten nehmen und den Herd begrenzen.
Letzteres merkt man meistens garnicht. Lediglich wenn auf den zusammengehörenden Kochstellen gleichzeitig volle Pulle gebraucht wird. Meine Frau meckert immer, wenn die Kartoffeln plötzlich nicht mehr sprudelnd kochen, wenn sie anbrät. Ich empfehle dann immer schulterzuckend den Deckel auf den Kartoffeln oder das diagonale Kochfeld.
Kommt Widerspruch gibts einen Exkurs in Physik des Wassers.
zur Not gibt es ja noch:
1771847949014.png
 
Ich werf jetzt auch noch mal was in die Diskussion ein:
Die Betrachtung über den Strom im Neutralleiter gilt in der vereinfachten Form ja nur bei sinusförmigen Drehstrom und rein ohmscher Belastung.
Ein Induktionskochfeld ist aber nun sehr wahrscheinlich kein rein ohmscher Verbraucher :unsure:;)
Kann da der Strom im N vielleicht doch höher als in den 2 Außenleitern werden?
Ich arbeite mit industriellen Induktionsgeneratoren.
Am Ende funktioniert das wie ein FU: Zunächst wird die Spannung gleichgerichtet (Zwischenkreisspannung). Anschließend wird die Induktionsspule mit IGBTs befeuert.
Dabei spielen Frequenz, Spannung und Strom eine große Rolle.
Diese passen sich auch dem Induktionsziel an.
Das sieht für das Netz dann wie eine ohmsche Last aus.

Vielleicht ist es bei Haushaltsinduktionsgeräten ja auch so?
 
Tatsächlich könnte das sein, wenn der cos phi von den zwei Aussenleitern unterschiedlich ist.
Oder wenn Oberwellen im Spiel sind.

Vor vielen Jahren hatten wir mal nen Hersteller von intelligenten Kompensationsanlagen zur Netzoptimierung und Kosteneinsparung im Haus. Da wurden solche Themen gezeigt. Ich muss sagen, dass ich da nicht sonderlich aufgepasst habe, da es nicht mein Aufgabengebiet war und ich da recht schnell von der Mathematik überfordert war.
 
BEi Zwischenkreisgeräten mit dem typ. Cos fi von 1 und der Stromspitze durch den ZK würde ich vermuten, dass der (thermische) Effektivwert keine spezielle Leitungsauslegung erfordert.
Ihr maxht mich neugierig, welche Modulation beim Induktionsherd stattfindet. Ich vermute ja im oberen Leistungsbereich Sinus-PWM ohne Zwischenkreis. Ich werd mal am WE das Oszi reinhängen.
 
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