TIA TIA Portal und Claude - läuft das schon?

uweschwarz

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Hallo, bisher habe ich mich damit noch gar nicht beschäftigt. Mich würde mal interessieren inwieweit mir die KI bei der Programmerstellung in TIA bereits helfen kann.
Kann ich der KI (z.B. claude) eine Liste von 100 TAG-Nummern geben und die erstellt mir z.B. 100 Instanzen eines FB für eine analoge Messstelle als Multiinstanz in einem FB oder eine Bibliothek mit Bausteinen im Dialog erstellen? Vielleicht ein Prompt wie: erstelle einen Antriebsbaustein für einen Einrichtungsantrieb mit NotHalt, externem Fehler, Laufzeitüberwachung, Fehlerauswertung und Quittierung?

Herzliche Grüße
Uwe
 
Hallo Uwe, ich weiß das es Chatgpt zb. kann , aber da kommt teilweise echter Murks raus, die Ki‘s sind nämlich nicht so gut auf Siemens spezialisiert, ich bin persönlich nicht so der freund davon, weil die Ki schon manchmal ganz schönen Mist macht und es schneller ist den Baustein selber zu bauen als stundenlang mit der Ki zu diskutieren. Aber probier es doch einfach mal aus :), ich hab es bis jetzt auch nur privat ab und zu mal getestet.
 
Begegnung der dritten Art.
Der GameChanger bei der Sache ist Visual Studio Code mit dem extra GEMENI Plugin oder dem bereits integrierten Copilot Agenten.
Dazu das Step7 Plugin für VS Code.

Ich bin dabei das zu testen, hab aber noch keine Ergebnisse für S7/TIA/SCL. Aber für die Progammierung in Purebasic hab ich das gerade am Wochende das erste mal getestet. Wenn man ChatGPT im Browser zum programmieren verwendet hat, was nicht gut funktioniert, ist man geschockt!

Mit dem richtigen Setup und den richtigen Anweisungen geht das für SCL wohl genauso. Man muss dem System aber genaue Beispiele geben.
Einfach so ein Programm für etwas zu erwarten funktioniert nicht.

Je besser du programmieren kannst desto besser die Ergebnisse! Man muss die KI ständig einbremsen, damit sie nicht irendeinen Blödsinn macht!
 
Wir bauen gerade eine neue Testanlage für einen Prototypen und ich überlege von TIA V17 auf V20 oder V21 zu wechseln. Der Prototyp ist in V17 programmiert und da hängt auch ein WinCC Pro dran. Da das Programm für den Prototypen stabil läuft möchte ich dort bei V17 bleiben. Wenn ich für die Testanlage upgrade, dann sind die Lizenzkosten ganz schön happig. Ich dachte die verbesserte Schnittstelle zur KI könnte das evtl. rechtfertigen. Ich sehe auch, dass es etliche Add-Ins für V20 gibt. Damit habe ich auch noch nicht gearbeitet. Klingt alles sehr spannend. Andererseits: bringt mir das jetzt schon etwas oder ist es besser noch ein wenig zu warten? Vielleicht bis sich ein Claude Interface etabliert hat. Ich bin der einzige Programmierer und habe nur moderaten Zeitdruck, aber auch nicht soviel Zeit, dass ich tagelang mit der KI rumspielen kann. Nicht hoch zu rüsten scheint irgendwie der vernünftigere Weg zu sein. Ich habe dann zwar kein Spaß dabei Neues zu entdecken, kenne mich aber mit dem System aus und verplempre meine Zeit nicht mit der KI.
Was meint ihr? Hochrüsten oder nicht?
 
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Claude Opus 4.6 ist da recht praktikabel und auch zuverlässig. Es kann dir keine Bausteine erstellen- aber Bausteinquellen. Einfach eine Liste mit den Daten hochladen, analysieren lassen, die aufgabenstellung sauber darlegen und immer die ki fragen, ob sie die aufgabenste3llung verstanden hat und wie sie es umsetzen wird. Allgemein gilt bei KI: mit starken anweisungen und rechercheaufträgen zwingt man die ki, umfassender zu recherchieren und die ergebnisse zu verifizieren. aber das ist ein anderes thema.
Was auch gut geht: in chatgpt einen promt für claude erstellen lassen. also dort schon mal die aufgabenstellung exakt beschreiben, die daten auswerten lassen und dann mit diesem promt claude bearbeiten. Also das beste aus zwei welten kombinieren.
 
Aja: das ganze geht natürlich in die andere richtung auch: im TIA eine Quelle aus vorhandenen bausteinen erstellen und diese in claude zb beschreiben, kommentieren, optimieren oder auf plausibilität/deadlocks usw prüfen lassen. Auch erweiterungen/änderungen sind dann kein problem.
 
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Hallo zusammen,

sehr spannende Diskussion! Genau dieses Thema - die Brücke zwischen TIA Portal und KI - hat mich dazu gebracht, den TIA Openness Manager zu entwickeln.

Was hier im Thread beschrieben wird (Quellen exportieren, in die KI einfügen, Ergebnisse zurückkopieren) ist genau der Workflow, den das Tool automatisiert. Kurz zusammengefasst:
2026-03-23 18_57_03-NVIDIA GeForce Overlay.png
- Bulk Export/Import von Bausteinen (XML, SCL) über die Siemens Openness API
- Integrierter AI Chat direkt in der App - kein manuelles Copy-Paste mehr nötig
- MCP Server mit 15+ Tools, sodass die KI direkt auf euer TIA-Projekt zugreifen kann
- Unterstützung für TIA Portal V15 bis V21 - ein Upgrade ist also nicht zwingend nötig

@uweschwarz: Für deinen Fall besonders interessant - du kannst mit V17 bleiben und trotzdem KI-Unterstützung nutzen. Das Tool arbeitet mit der Openness API und ist nicht an eine bestimmte TIA-Version gebunden.

@Stups: Den Workflow den du beschreibst (Bausteinquellen erstellen lassen, analysieren, auf Plausibilität prüfen) geht mit dem integrierten AI Chat und Context Folders deutlich komfortabler. Die KI kann eure Projektordner direkt durchsuchen und hat dadurch den nötigen Kontext.

Ich habe dazu einen eigenen Thread erstellt mit allen Details zur neuen V3:

Es gibt eine 30-Tage Trial mit allen Features, danach bleibt eine kostenlose Basic-Version. Würde mich über Feedback freuen!
 
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