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Thema: Was muss beim Schaltplan/Dokumentation alles enthalten sein?

  1. #1
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    Hallo,
    gibt es eine Vorschrift, was in einem Schaltplan bzw. Dokumentation des Schaltschrankes alles enthalten sein muss? Wir zeichnen unsere Pläne eigentlich immer ohne Schaltschrankaufbau-Zeichnung, und eine detaillierte Materialliste bekommt der Kunde auch nicht. Jetzt möchte ein Kunde aber diese beiden Sachen haben. Muss wir ihm die liefern oder liegt die Entscheidung beim Lieferanten sowas mit zu liefern?

    Andi
    Zitieren Zitieren Was muss beim Schaltplan/Dokumentation alles enthalten sein?  

  2. #2
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    Vorschriften gibt es keine, die das im Detail regeln.. Das hängt davon ab, was der Kunde mit der Maschine anstellen will, ob er selber repariert etc.. Solche Dinge werden eigentlich vor Bestellung abgestimmt.. Aber hier ist natürlich der Kunde König..
    Grüße
    Michael

  3. #3
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    Was der Kunde da verlangt ist aber durchaus "state of the art".
    Meine Motivation läuft nackig mit einem Cocktail über eine Wiese.

  4. #4
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    Zitat Zitat von Tigerente1974 Beitrag anzeigen
    Was der Kunde da verlangt ist aber durchaus "state of the art".
    Sehe ich auch so.
    Die CAD-Systeme geben sowas alle Mal her.
    In meinen EPLAN-Zeiten habe ich zumindest die wichtigsten Bauteile im System angelegt gehabt und konnte die letztendlich auch als Liste ausdrucken.

    Den Schrankaufbau konnte man auch erst gem. Istzustand "nach dem Bau" anfertigen, wenn du dir die Mühe nicht schon vorher gemacht hast.
    Allerdings stellt sich dann die Frage, welche Vorgaben hast du dann an die Werkstatt gegeben? Hatten die freien Ermessensspielraum?
    kind regards
    SoftMachine

  5. #5
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    Hi,
    wir haben bis vor ein paar Monaten noch mit Elektrocad gearbeitet. Dieses ist recht sparsam gehalten. Die meisten Makros musste man selbst zeichnen und das ist natürlich sehr zeit- und kostenintensiv und wurde daher auf das nötigste beschränkt. Inzwischen sind wir auf WSCAD Suite Electrical umgestiegt, das natürlich viel umfangreicher ist. Da unsere Firma recht klein ist, baut derjenige, der die Pläne zeichnet auch meist den Schrank. Und die Elemente auf dem Montageblech zu schieben ist meist einfacher und schneller als erst im CAD und dann auf dem Blech zu gucken ob es auch hin kommt.

    Andi

  6. #6
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    Erst mal ist es sinnvoller den Schaltplan zu erstellen und danach den Schaltschrank zu verdrahten.
    Am besten nur nach Plan, weil man so erkennt ob der Schaltplan möglicherweise Fehler enthält.
    Mit WSCAD kenne ich mich nicht zu hundert Prozent aus, aber ich weiß das man bei Eplan die Bauteilenliste exportieren kann
    soweit man sie angelegt hat. Dies glaube ich wird im WSCAD nicht anders sein. Aber dafür müsst Ihr halt relativ viel Vorarbeit leisten.
    Die Kundenwünsche sind wie schon Tigerente1974 gesagt hat ist das State of the Art heutzutage.

  7. #7
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    Stücklisten kann WSCAD generieren. Die Stammdatenbank ist ziemlich umfangreich und ein neuer Artikel ist auch schnell angelegt. Wenn Ihr halbwegs in Serie baut, ist das nicht mehr viel Aufwand, wenn man es einmal hat. Zudem braucht man die Stücklisten sowieso um dem Kunden nach ein paar Jahren noch das richtige Ersatzteil liefern zu können.
    Meine Motivation läuft nackig mit einem Cocktail über eine Wiese.

  8. #8
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    Hallo.
    Je nachdem , was genau eure Firma macht würde ich die Stücklisten und einen Aufbauplan mit ausliefern . Sofern Ihr in euren Angeboten explizit die Dokumentation bzw. Schaltplanerstellung aufführt , dann würde ich den Schaltplan komplett erstellen .
    Verkauft ihr aber eine eigene Maschine oder dergleichen , wo der Schaltplan ""nur"" ein Begleitartikel ist , dann sollte man so ausliefern , wie man es selbst meint , vertreten zu können .
    Ich z.B. kalkuliere meine Schaltpläne als gesonderte Position , die ich dem Kunden aufführe. Bestellt er diese dann , sollte sie natürlich komplett sein .
    Ich arbeite mit Eplan und habe eine Datenbank erarbeitet , die ziemlich alle Standard-Produkte meiner Firma abdeckt.
    Ist erstmal viel arbeit aber wenn man es erstmal hat , spart es super viel Zeit und Stücklisten sind in 2 Minuten erstellt. Ebenfalls habe ich für jedes Bauteil Grafikmakros mit hinterlegten Maßen angelegt. So kann ich per Drag & Drop den Schaltschrankaufbau zeichnen .

    An deiner Stelle würde ich so etwas auch anlegen ! Dann kannst du Unterlagen immer komplett erstellen und es kostet nicht wesentlich mehr Zeit als wenn du ohne Stücklisten und Aufbauplänen ausliefert !

  9. #9
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    Aufbaupläne dürfen, meiner Meinung nach, auch sehr einfach gehalten werden. Für die meisten Endanwender sind genaue Vermassungen nicht wichtig. Meistens geht es aber darum, die Bauteile-Anordnung festzuhalten. Schliesslich halten die BMK nicht ewig. Deswegen sollte zu einem Schalplan mindestens ein logischer Aufbauplan beiliegen.

  10. #10
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    Mal ehrlich was bringt ein Aufbauplan?
    Ein guter Schaltschrankbauer sollte in der Lage sein einen Schaltschrank normgercht
    aufzubauen, wenn nach Fertigstellung, die modernen Dinge der Technik, eine gute
    Digitalkamera genutzt werden, hat man die beste Dokumentation.

    Ein gut gezeichneter Aufbauplan kann gerne mal 1 Arbeitstag kosten, zusätzlich kommt
    die Pflege der Stammdatenbank mit den Layoutsymbolen, die im Jahr schnell mal 1 Woche
    in anpruch nehmen. Geld kann man auch anzünden um es zu vernichten.

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