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Thema: Wendeschaltung programmieren ?

  1. #21
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    Zitat Zitat von HSchedo Beitrag anzeigen
    Mhhh, wenn ich das Richtig verstanden habe, dann gibt es nur einen Sensor um sowohl den Rechts- wie auch den Linkslauf zu stoppen.

    Ich hab' mal ein etwas längeren, aber daür auch leicht verstänlichen Lösungsansatz.

    // Zuerst auf die Startbedingungen warten und damit den
    //Rechtslauf einschalten.
    U #Teilvorhanden
    U #Sensor
    UN #Ausgang_Rechtslauf
    UN #Ausgang_Linkslauf
    FP M 120.0
    S #Ausgang_Rechtslauf

    // Danach erst mal daruf warten, dass der Sensor verlassen wurde,
    // damit beim erneuten erreichen des Sensors
    // auf Linkslauf umgeschaltet werden kann.
    U #Ausgang_Rechtslauf
    UN #Sensor
    S "Sensor verlassen Rechtsl"

    // Wenn die Endposition erreicht ist, dann den Rechtslauf
    // abschalten.
    U "Sensor verlassen Rechtsl"
    U #Sensor
    R #Ausgang_Rechtslauf

    // Vielleicht brauchen wir eine kleine Pause zwischen.
    // Rechts- und Linkslauf.
    U "Sensor verlassen Rechtsl"
    U #Sensor
    L S5T#1S
    SE T 1

    // Nachdem die Wartezeit abgelaufen ist, den Linkslauf
    // starten.
    U T 1
    S #Ausgang_Linkslauf
    R "Sensor verlassen Rechtsl"

    // Auch beim Linkslauf muss erstmal darauf gewartet werden,
    // das der Sensor verlassen wurde.
    U #Ausgang_Linkslauf
    UN #Sensor
    S "Sensor verlassen Linksl"

    // Wenn der Sensor wieder erreicht ist, dass kann auch der
    // Linkslauf wieder abgeschaltet werden.
    U "Sensor verlassen Linksl"
    U #Sensor
    R #Ausgang_Linkslauf
    R "Sensor verlassen Linksl"


    Gruß Heiko


    Genau, mit Flanken programmiert!
    Gruß
    Ralle

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  2. #22
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    Nun im Prizip gehen Flanken, diese Art ist jedoch Zeitkritisch, SPS- Programm und Drehbewegung laufen asynchron. In dem Beschrieben Fall ist eine Rückführung (feedbck) der Steuerschütze sinnvoller.
    Aus diesen Überlegungen ergeben sich folgende Eingänge:
    Ex.1 Teil vorhanden
    Ex.2 Rotor in Grundstellung
    Ex.3 Schütz CW-fahrt
    Ex.4 Schütz CCW-fahrt

    Ax.1 CW
    Ax.2 CCW

    Mit dieser Schnittstelle sollte das Programmieren dann keine große sache sein, als Denkgerüst und für weitere Projekte kann nun ein Flowchart erstellt werden, danach die Umsetzung in KOP, FUP oder AWL.
    Flowchart:

    S1:= Ex.1 U Ex.2 UN Ex.3 R Ax.2S Ax.1
    S2:= Pufferzeit 0,5 bis 1s (hängt von der Geschwindigkeit des Schlitten ab)
    S3:= Ex.1 U Ex.2 U Ex.3 R Ax.1
    Mit diesen drei "Schritten" ist das rechtsfahren erledigt, links ist dann analog auszuführen.
    Viel Spass
    Zitieren Zitieren Flanken  

  3. #23
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    Zitat Zitat von hausenm Beitrag anzeigen
    Nun im Prizip gehen Flanken, diese Art ist jedoch Zeitkritisch, SPS- Programm und Drehbewegung laufen asynchron. In dem Beschrieben Fall ist eine Rückführung (feedbck) der Steuerschütze sinnvoller.
    Aus diesen Überlegungen ergeben sich folgende Eingänge:
    Ex.1 Teil vorhanden
    Ex.2 Rotor in Grundstellung
    Ex.3 Schütz CW-fahrt
    Ex.4 Schütz CCW-fahrt

    Ax.1 CW
    Ax.2 CCW

    Mit dieser Schnittstelle sollte das Programmieren dann keine große sache sein, als Denkgerüst und für weitere Projekte kann nun ein Flowchart erstellt werden, danach die Umsetzung in KOP, FUP oder AWL.
    Flowchart:

    S1:= Ex.1 U Ex.2 UN Ex.3 R Ax.2S Ax.1
    S2:= Pufferzeit 0,5 bis 1s (hängt von der Geschwindigkeit des Schlitten ab)
    S3:= Ex.1 U Ex.2 U Ex.3 R Ax.1
    Mit diesen drei "Schritten" ist das rechtsfahren erledigt, links ist dann analog auszuführen.
    Viel Spass
    HowHowHow, wo lernt man das denn? Wieso soll die Rückführung in diesem Falle etwas bringen? Und vor Allem, was? Asynchron, hm, welche SPS ist denn eigentlich synchron?
    Gruß
    Ralle

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  4. #24
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    Zitat Zitat von Ralle Beitrag anzeigen
    HowHowHow, wo lernt man das denn? Wieso soll die Rückführung in diesem Falle etwas bringen? Und vor Allem, was? Asynchron, hm, welche SPS ist denn eigentlich synchron?
    Hä, ich grübel auch schon

    Die rückführung wäre ja nur zur verriegelung (links/rechts) sinnvoll, dafür kann man ja von dem Ausgang lesen z.b: A Motor links = ...... UN A Motor rechts. Eine Hardware verriegelung muss es ja soweiso geben.

  5. #25
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    Hallo,

    ich würde das ganze in eine Schrittkette packen, die startet wenn das zu scannende Teil erkannt wird und der Motor in Grundstellung steht. Der Motor wird dann so lange für Rechtsfahrt angesteuert, bis die positive Flanke des Grundstellungssensors kommt damit in den nächsten Schritt schalten und die Drehrichtung ändern. Mit der zweiten positiven Flanke wird der Motor dann gestoppt und das Teil zum Weitertransport. Mit der nächsten Flanke des Teilesensors startet die Prozedur erneut.

    Wird die Anlage in undefiniertem Zustand (Kein Grundstellungssensor) gestartet, kann man zunächst eine Grundstellungfahrt aufrufen(Richtung ist dabei egal) und anschließend die normale Automatikschrittkette aktivieren.

    Gruss Hagen
    Im Zweifel, tue immer das richtige!

  6. #26
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    Die Rückführung ermöglicht durch setzen von HM's einen rechtsstart und daanach die Richtungsumkehr (erst CW dann nach erfolgter Drehung CCW, dies ist mgl. da sich die Ausgangssituationen von CW und CCW in den gesetzten merkern unterscheiden). Das Problem beruhte auf der identischen Startbedingung für beide Richtungen, waas das synchronisieren betrifft, es gibt die nette Einrichtung eines Synchimpulses, dann läuft die SPS quasi synchron und lernen kann man sowas auch (Uni- FH)

  7. #27
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    Zitat Zitat von hausenm Beitrag anzeigen
    Die Rückführung ermöglicht durch setzen von HM's einen rechtsstart und daanach die Richtungsumkehr (erst CW dann nach erfolgter Drehung CCW, dies ist mgl. da sich die Ausgangssituationen von CW und CCW in den gesetzten merkern unterscheiden). Das Problem beruhte auf der identischen Startbedingung für beide Richtungen, waas das synchronisieren betrifft, es gibt die nette Einrichtung eines Synchimpulses, dann läuft die SPS quasi synchron und lernen kann man sowas auch (Uni- FH)
    Oha , da hab ich damals (vor ca. 120 Jahren) sicher nicht aufgepaßt! Was denn nun, synchron oder quasi synchron? Den Merker darf man sicher auch ohne Rückführung umsteuern, natürlich verläßt man sich dann darauf, daß der gesetzte Ausgang auch tatsächlich den Motor in Bewegung setzt, aber das ist bei der Rückführung ja auch so, da auch der Schütz nicht wirklich weiß, ob der Motor richtig dreht. Also immer schön einfach, wenn möglich.

    @Hagen
    Daher würde ich für das reine hin- und herbewegen auch nicht gleich eine Schrittkette bemühen, die paar Merker tun es ja auch. Aber natürlich würde das auch prima laufen.

    PS: @hausem, das mit der "netten Einrichtung" willst du der allgemeinen Ungebildetheit (ich mal zumindest da inbegiffen) sicher noch mal erklären ?
    Geändert von Ralle (24.02.2008 um 13:34 Uhr)
    Gruß
    Ralle

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