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Thema: Thema Rundtakt.....

  1. #11
    Jethro2006 ist offline Neuer Benutzer
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    Hey ihr alle,
    danke und Danke für eure Antworten. Ihr seit grossartig und verständnisvoll für welche die noch viel zu lernen haben!
    Also wie ich das jetzt im Kopf umsetzten muss (kann) das kannich jetzt schon besser nachvollziehen. Nur wie setzte ich Programmtechnisch das mit dem Schieberegister um? Also an einem oder mehre Datenbaustein (sprich ein Datenbaustein pro Station) hatte ich gedacht. Nur das Programmieren des weiterschiebens muss ich jetzt noch umsetzten und besser verstehen.
    Soll ich dann die Schiebefunktionen "SHL_W oder SHR_W" benutzen oder kann ich einfach ein den Datenbaustein der Nächsten Station direkt beschreiben damit die Station weis das sie nach dem naechsten Takt zu arbeiten hat oder ob sie nichts tun soll?
    Die Stationen habe ich jetzt erstmal getrennt in FB's mit Datenbaustein als "Schrittkette" programmiert. Also einen FB für das Abfuellen,Deckel auflegen,Deckel Kontrolle und Deckel verschliessen.
    Jetzt bracuhte cih nur den zusammenhang wie ich es hinbekomme das die sich "unterhalten" also sie sollen wissen was die vorherige station gemacht hat damit sie im nächsten takt wissen ob sie arbeiten müssen oder nicht.
    Ich hoffe ich habe das jetzt alles richtig verstanden was ihr mir so geantwortet habt. Sonst wird es jetzt richtig Peinlich !

    Danke nochmal an alle !

    Gruss Jess

  2. #12
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    Die Lösung für die Daten hängt ein bisschen davon ab, welche Menge an Informationen geschoben werden soll.

    Ein einfaches Beispiel: Es soll eingetragen werden, ob die Prüfung/Bearbeitung einer Station in Ordnung war, so dass die nächste Station arbeiten soll. Das geht schön mit einem Schieberegister.

    An der ersten Station wird das erste Bit gesetzt, wenn dort die Bearbeitung erfolgreich war. (z.B. S M10.0)
    Dann mit SLW1 das MW10 weiterschieben, wenn der Tisch taktet. Dabei natürlich einen Impuls als Trigger verwenden. Die nächste Station arbeitet dann nur, wenn M10.1 = TRUE. Falls dort wiederum die Bearbeitung nicht erfolgreich war, wird das Bit zurückgesetzt. (R M10.1)
    So kann man das dann für die folgenden Stationen weiterschreiben und ggf. mehrere Wörter benutzen, um weitere Informationen durchzuschieben.

    Bei größeren Datenmengen würde ich empfehlen, diese in einer Struktur abzulegen und diese dann wahlweise in einem Array zu deklarieren oder 1 DB für jeden Platz zu generieren, in dem diese dann abgelegt wird.
    Meine Motivation läuft nackig mit einem Cocktail über eine Wiese.

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu Tigerente1974 für den nützlichen Beitrag:

    Jethro2006 (20.03.2011)

  4. #13
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    Man nehme einen DB und dort Reserviert man pro Station bzw. "Werkstückplatz" ein paar Bytes oder Worte. Je nach Inhalt was man alles mitschieben möchte.


    Wenn man den Tisch dreht, so wie in meinem ersten Posting schon geschrieben einfach die Daten umkopieren von dem einen auf den anderen Platz/Station.


    P6 -> Temp / P5 -> P6 / P4 -> P5 / P3 -> P4 / P2 -> P3 / P1 -> P2 / Temp -> P1

    Das kann man Händisch mittels L und T oder mittels dem Block Move machen egal und kommt aufs selbe raus ...

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu Boxy für den nützlichen Beitrag:

    Jethro2006 (20.03.2011)

  6. #14
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    Zitat Zitat von Tigerente1974 Beitrag anzeigen
    ...
    Dann gibt es im "Schiebespeicher" aber auch einen Eintrag mit einer Stationsnummer die das "Nest" zuletzt bearbeitet hat, oder? (für die korrekte Weiterbearbeitung)
    Nicht so ganz. Es kann auch durchaus so sein, dass eine Station mehr als einen Einzelvorgang ausführt. Ich habe also Zustandsbits für den Vorgang, der gemacht wurde.

    @TE:
    Es ist so, wie von Boxy beschrieben. Der Schiebespeicher (wie ich ihn nenne) ist eine Funktion des Rundschalttisches und nicht der Aggregate daran (letztere beschreien ihn nur). Taktest du z.B. 2mal (vielleicht im Handbetrieb) so muß / soll immer noch alles passen und bearbeitet werden können.
    Die Frage, wie groß dieses Speicher wird, hängt stark mit den (individuellen) Bedürfnissen zusammen. Bei mir umfasst der Vorgangs-Schiebespeicher 10 Bytes (wobei hier auch noch kummulierte Info's mit drin sind und der Fehler-Status eines Teils etc.). Darüber hinaus vewende ich den gleichen Baustein immer wieder - ob für eine große oder kleine Anlage ist hie dann egal.

    Gruß
    Larry

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu Larry Laffer für den nützlichen Beitrag:

    Jethro2006 (20.03.2011)

  8. #15
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    Jungs
    ... ihr redet mir hier zuviel über das Datenschieben und vergesst dabei
    den wichtigsten Aspekt eines Rundschalttisches - der Sicherheit!!!!
    Damit meine ich nicht, dass man Schutztüten hat und diese auch
    möglichst bei der Drehung des RST verriegelt sind.

    Viel wichtiger ist der Schutz vor eigenem programmiertechnischen Versagen.
    Es passiert schneller als man denkt, dass man in dem Wunsch taktzeitoptimal
    zu programmieren bei seinen programmtechnischen Versuchen
    vielleicht doch schon "versehentlich" währen der Drehung des RST
    nach unten fährt und ins Leere greift. Spätestens wenn dann der RST zum
    stehen kommt, räumt der Werkstückträger dann die Station ab - DESASTER!
    Soll mir keiner kommen und sagen - das kann mir nicht passieren.

    Daher einen separaten Baustein (FC) Programmieren, den man an das
    Ende des OB1-Zyklusses setzt:


    Code:
    //Station 1
    SET
    U     "RST-START"   //   z.B. A11.0    
    U(
    ON "HANDLING OBEN über dem RST" 
    ON "HANDLING seitlich weggefahren"
    )
    S   "Fehler - Station 1 - Stationsfehler während RST-Drehung
    R     "RST-START"   //   z.B. A11.0     
    
    
    //Station 2
    SET
    U     "RST-START"   //   z.B. A11.0    
    U(
    ON "HANDLING OBEN über dem RST" 
    ON "HANDLING seitlich weggefahren"
    )
    S   "Fehler - Station 2 - Stationsfehler während RST-Drehung
    R     "RST-START"   //   z.B. A11.0   
    
    //Station 3
    ...
    
    
    //Station 4
    ...
    
    usw.

    Denn Code sollte man möglichst frühzeitig in sein Programm aufnehmen,
    am besten dann, wenn alle entsprechenden Endlagen mit den RICHTIGEN
    Sensoren versehen wurden.

    Frank
    Grüße Frank

  9. #16
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    Dann sollte ergänzend erwähnt werden, dass alle Sensoren die eine "sichere" Stellung anzeigen auch unbedingt einen Sensortest haben sollten.

    Z.B. Pick+Place mit Pneumatikzylinder, dessen Grundstellung hinten als Freigabe zum Takten abgefragt werden soll.
    Meine Motivation läuft nackig mit einem Cocktail über eine Wiese.

  10. #17
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    Zitat Zitat von Tigerente1974 Beitrag anzeigen
    Dann sollte ergänzend erwähnt werden, dass alle Sensoren die eine "sichere" Stellung anzeigen auch unbedingt einen Sensortest haben sollten.
    Sensortest??? - Den hat es doch automatisch, wenn man bei jedem Wegfahren aus der
    "Über RST" -Endlage zusätzlich auf "UndNicht" abfragt ... oder machst du sowass etwa nicht

    Frank
    Grüße Frank

  11. #18
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    Ich wollte das einfach nur ergänzen. Es ist nicht immer alles so "selbstverständlich" und i.d.R. weiß man ja auch nicht, wie viel background der TE hat. Da kann jede Information nützlich sein.
    Meine Motivation läuft nackig mit einem Cocktail über eine Wiese.

  12. #19
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    Na ja, wir können hier auch über vieles weiter schreiben und gehen vom Thema weg!

    Das Thema Schutztüren, Sicherheit beim Takten, Abfragen usw. ist auch bei normalen Taktanlagen usw. zu beachten. Auch gibts da zig Varianten und z.B. Firmeninternas welche man berücksichtigt! Wenn wir bei Adam und Eva anfagen sollen, dann sollte man auch gleich noch an die Fehler eines Bediners denken


    Start, Feigabe und evtl. Vorschub oder Bewegunssperre ist meist überall zu berücksichtigen. Nicht nur bei Rundtaktmaschinen!
    Denke aber nicht, das ich solch etwas anfangen würde und den OB1 vollknallen und unübersichtilich machen würde! Da beachtet man z.B. in Baustein S vor R und im Fehler Fall würde das Rücksetzen prägnant sein und den Ablauf stoppen. Auch gehören bestimmte Verriegelungen in ne Schritkette oder z.B. an den Ventil-FB

  13. #20
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    Hey ihr !
    Danke erstmal das ihr euch so einen "Kopf" macht über das Thema und mich dadurch schon viel weiter gebracht hat als ich noch vor einer Woche gestanden habe. Lauffähig ist es noch nicht, teste es schrittweise immer noch in der Simualtion.
    Thema Sensoren. Also jeweils zwei Sensoren an dem Pneumatik Zylinder von der Abfülldüse (oben und untere Position). Einen Sensor am Pneumatik Zylinder der den Deck drauf legt (untere Position) und einen Sensor am Pneumatik Zylinder den den Deckel Festdrückt (auch untere Position nur). Natürlich der Sensor unter der Abfülldüse der erkennt und meldet ob ein Gefäß zum Abfüllen vorhanden ist. Der Sensor zum erkennen ob ein Deckel vorhanden ist liegt zwischen Station zwei und drei.
    Thema Sicherheit:
    Ihr habt alle recht. Die Sicherheit wird hier gross geschrieben und darüber bin ich auch froh. Denn wenn etwas passiert ist das Theater gross in der Firma . Aber an die Sicherheit in allen belangen habe ich so weit schon gedacht weil wie ihr schon fesgestellt habe , das es an allen Anlagen um die Sicherheit geht und nicht nur bei einer Rundtaktanlage. Ich kam einfach nicht hinter dem "Geheimniss" wie uich solch Rundtakt Programmieren bzw wo ich bei solch einer Anlage ansetzen muss um zu einen Akzeptablen ergebniss zu kommen. Dafür bin ich euch sehr Dankbar, und das allen mit ihren kommentaren.
    Der Rundtaktteller liegt eh hinter einer Tür bzw zwei Türen(vorne und hinten) die mit schmersal sicherheitsschalter überwacht werden sobald die tür aufgeht, warum auch immer, geht die Anlage im Stop! Zum einrichten existiert ein Schlüsselschalter der die beiden Türen überbrücken kann aber nur von uns Techniker. Sobald wir fertig sind wir der Abgezogen und weggeschlossen so wie es von der Sicherheit her sei soll. Spmit ist zumindest gewährleistet das keiner von dem Bedienerpersonal gewollt oder ungewollt unter den Staionen greift oder sonst wo hinpacken kann im laufenden Betrieb.

    womit ich noch mit mir hapere ist wo ich festlege das der vorgang erfolgreich war und wann nicht? also ich denke mir das ich den letzten Schrittmerker von der Abfülleinheit als "erfolgreich " nehme oder ist das der falsche weg ? genau so wie der zylinder unten ausgelöst wurde der den Deckel drauf legt, dann hat er es acu "getan" oder ist das zu unsicher ?
    Die falsch oder nicht erfolgreich Meldung wollte ich auslösen durch eine Zyklusüberwachung in der Schrittkette oder ist das auch nicht der richtige weg ?
    Wäre nett, auch wen ich von euch viel verlange, nochmal ein Kopf darüber macht und mir ein paar ratschläge wir ihr das umsetzt geben könnt?
    danke im voraus!

    gruß Jess

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