Corioliskraft in Durchflußsensoren

senmeis

Level-2
Beiträge
68
Reaktionspunkte
0
Zuviel Werbung?
-> Hier kostenlos registrieren
Servus,



Im Anhang ist die Arbeitsweise von Corioliskraft in Durchflußsensoren erläutet. Soweit ich weiß ist Corioliskraft proportional zu ω kreuz v.

V ist die Geschwindigkeit der Flüssigkeit. Wo steckt ω?
 

Anhänge

  • Corioliskraft.JPG
    Corioliskraft.JPG
    77,4 KB · Aufrufe: 48
Zuviel Werbung?
-> Hier kostenlos registrieren

Im Prinzip wird das Rohr durch magnetische Anregung in Schwingung versetzt (seitlich ausgelenkt). Diese seitliche Auslenkung überträgt sich zunächst nicht auf das durchströmende Medium, welches durch das "verschobene" Rohr zwangläufig anschliessend mit der Rohrwandung kollidiert. Das wiederum führt an der Messstelle zu einer phasenverschobenen Oszillation des Rohrs gegenüber der Erregung.

So ungefähr würd ich mir das vorstellen.
 
Ist IMO vergleichbar bit dem Gurkenglas, welches man in der zylindrische Achse rotiert.
Allerdings dürfte die Viskosität nen erheblichen Einfluss haben.
 
Im Prinzip wird das Rohr durch magnetische Anregung in Schwingung versetzt (seitlich ausgelenkt). Diese seitliche Auslenkung überträgt sich zunächst nicht auf das durchströmende Medium, welches durch das "verschobene" Rohr zwangläufig anschliessend mit der Rohrwandung kollidiert. Das wiederum führt an der Messstelle zu einer phasenverschobenen Oszillation des Rohrs gegenüber der Erregung.
Hier gibts unten auf der Website noch eine kleine Animation wie sich die Schwingung im Bezug auf den Durchfluss verhält.
Ist IMO vergleichbar bit dem Gurkenglas, welches man in der zylindrische Achse rotiert.
Allerdings dürfte die Viskosität nen erheblichen Einfluss haben.
Tatsächlich ist nur die Dichte des gemessenen Mediums bzw. dessen Masseträgheit innerhalb der Messtrecke relevant.
Zitat von der Bürkert-Website:
Die Coriolis-Technologie kann unabhängig von den Eigenschaften des Mediums eingesetzt werden, d. h. Leitfähigkeit, Dichte, Viskosität etc. spielen hier keine Rolle: Es können nahezu alle Stoffe gemessen werden. Auch bei hohen Temperaturen, Drücken sowie in explosionsgefährdeten Bereichen kann das Coriolis-Prinzip eingesetzt werden.
 
Zuviel Werbung?
-> Hier kostenlos registrieren
Tatsächlich ist nur die Dichte des gemessenen Mediums bzw. dessen Masseträgheit innerhalb der Messtrecke relevant.
ja, das Medium muss nicht leitfähig sein. Wenn man den Massenstrom braucht (und nicht Volumenstrom) müssen Stoffwerte auch nicht bekannt sein.
Schonmal 2 Vorteile gegenüber magnetoinduktiv oder Ultraschall.

Aber wie immer, bei Durchflussmessungen muss man ziemlich genau überlegen, was man messen will und dann das richtige Messverfahren auswählen. Das ist bei komplizierten verfahrenstechnischen Anwendungen schon ne Aufgabe für nen richtigen Auskenner mit ordentlich Erfahrung. Und meist nicht wirklich billig 😂
 
Danke. Entspricht die Schwingung im obigen Beispiel der Rotation, die für Corioliskraft nötig ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben