TIA Leidthema - Know How + Kopierschutz

mista

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Warum ließt Du nicht die Seriennummer der der Karte und der CPU aus und überlegst die einen Algorithmus, der daraus einen Lizenzschlüssel berechnet. Diesen muss der der Kunde an der HMI eingeben. Das ganze hätte den Vorteil das Du keinen HW Dongel benötigst und der Kunde im Austauschfall schnell einen neuen Schlüssel anfordern kann.
Soll es komplexer werden kannst ja noch den CPU TYP, den FW Stand, die Stationsnummer und diverse andere Parameter dazunehmen.

Das würde ich sehr gerne machen, nur wo soll der Lizensschlüssel abgelegt werden ohne, dass man das auslesen kann? Also in einem know how geschützten Baustein sollte es ja dann die Eingabe mit der Seriennummer der SMC veglichen werden und die Anlage freigegeben werden.

Im HMI könnte man dann die ausgelesene SMC Nummer einblenden, der Kunde gibt die am Support weiter, der generiert den Schlüssel und gibt den den Kunden, der den dann über das HMI eingeben kann. Doch wo speichert man den "saltet hash'" im SPS-Programm wenn man jeden DB online auslesen kann???
 

Wincctia

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Hallo Mista,

ich würde dann hier in den Apfel beisen und die Prüfberechnung in einen SPS Zyklus Durchziehen und nur mit Temps Arbeiten das sollte in einem Geschützten FC recht wasserdicht sein.


Gruß Tia
 
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DeltaMikeAir

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Bevor noch die wildesten Ideen kommen, man kann doch ab Werk schon das Programm an die Seriennummer der CPU oder Memory Card binden. Zusätzlich zum Know How Schutz

https://support.industry.siemens.com/cs/mdm/107623221?c=71994462859&lc=de-WW

PS:
Das soll nicht heißen das ich solche Aktionen gut heiße

Ich teile da Haralds Meinung:
Das bedeutet, daß der Kunde ohne Hilfe des Lizenz-Anbieters nicht die CPU oder die MMC tauschen kann. Der Lizenz-Anbieter muß eine 24/7-Hotline betreiben und braucht eine gute Versicherung/Vertragsgestaltung wegen unnötig verlängertem Produktionsausfall... Und im Fall einer Geschäftsaufgabe des Lizenz-Anbieters kann der Kunde seinen Steuerungs-Edelschrott einstampfen...

Harald
 
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Blockmove

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Hört denn dieser Schei.. mit dem Kopierschutz nie auf.
Wir haben es mittlerweile in der Liefervorgabe verboten.
KnowHow-Schutz für einzelne Bausteine wird nach Rücksprache evtl. zugelassen.
Aber dafür braucht es schon ne gute Begründung.
 

DeltaMikeAir

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Hört denn dieser Schei.. mit dem Kopierschutz nie auf.
Ich frage mich ja immer, was da schützenswert sein soll. Bei manchen wird es einfach
nur sein, damit man den verhunzten Code nicht zu Gesicht bekommt.

Bei uns im Dorf wurde das Wasserwerk erneuert, mit einer 1200ér von einer Fachfirma aus dem Bereich verbaut. In dem
Programm ist ein Baustein zur Ventilansteuerung ( Ansteuerung Ventil + Timeoutüberwachung über INI´s auf dem Ventil)
Diese Bausteine sind mit einem KnowHow Schutz versehen und mir wurde mitgeteilt, dass dies so ist da
es ihr "Geschütztes Wissen" ist. Aja, Ventilansteuerung mit Timeoutüberwachung. Eine Quantenphysik
 

NBerger

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Wenn ich mir so das Niveau und Fachwissen hier im Forum so anschaue von Personen die offensichtlich nicht mehr in der Ausbildung sind, dann JA das ist schon Quantenphysik !!!
 

mista

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Wir wollen doch nur unsere Standardbausteine schützen, weil die Anlagen nach Asien verkauft werden. und wir der Endkunde nicht unser Kunde ist.

Stichwort API-Key.
Irgendwo ne Datenbank mit "Lizenzschlüsseln" und jede SPS bekommt einen Key. Bei SPS Start wird geschaut ob dieser Key in deiner DB ist.
Also einfach schauen ob da irgendwas drin steht ohne Validierung?
 

DeltaMikeAir

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Wir wollen doch nur unsere Standardbausteine schützen, weil die Anlagen nach Asien verkauft werden. und wir der Endkunde nicht unser Kunde ist.
Also einfach schauen ob da irgendwas drin steht ohne Validierung?
Und was macht ihr, wenn diese Lösung mal aus irgendeinem Grund mal nicht mehr funktionieren soll?
Also die Daten die irgendwo stehen nicht mehr verfügbar/lesbar/korrupt sind?

Dem Kunden erklären was Sache ist oder Flug nehmen.....
Wer bezahlt das? Wer fliegt da hin? Kann man da aktuell überhaupt hin ( Corona... ) usw. usw...
 
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