Liste der MQTT-fähigen ILC

MHammel

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Servus und frohes Neues zusammen,

ich bin etwas am Verzweifeln mit der Thematik MQTT. Wie immer findet man im Netz 1000 Meinungen und alle Antworten, aber nichts hilft mir weiter.
Auf der PHOENIX CONTACT Seite finde ich keine klare Aussage und weder Suchmaschinen, noch KI kann mit eine plausible Auskunft geben.

Welche ILC können MQTT?

Aktuell habe ich eine ILC 171 ETH 2TX mit der aktuellsten FW. Laut Netz soll die kein MQTT unterstützen und dennoch MQTT über Bibliotheken können? Dort finde ich allerdings auch Videos zur 131, die laut einem Video von PHOENIX MQTT kann, als aber auch Beiträge, dass sie es nicht kann. Maximale Verwirrung :confused:

Ich würde die Steuerung gerne anbinden (Home Assistant), aber für MODBUS bin ich zu unfähig :cautious: Und sonst bleibt mir nur noch MQTT, bei der ich die Steuerung als Client nutzen kann.

Vielen Dank für jeglichen Tipp oder Lösungsvorschläge
 
Theoretisch alle Modelle, die via TCP/IP kommunizieren können.

MQTT nutzt TCP. Der MQTT-Broker muss von der SPS aus erreichbar sein. Das MQTT-Protokoll ist recht einfach zu implementieren. Deswegen gibt es für fast jede Steuerung eine Bibliothek.

 
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Moment mal. Das würde doch bedeuten, dass meine 171 ETH ebenfalls über MQTT mit den Bibliotheken kann. Das wär ja Mega!

Werd ich gleich mal testen. Vielen Dank für die Info!
 
Theoretisch alle Modelle, die via TCP/IP kommunizieren können.

MQTT nutzt TCP. Der MQTT-Broker muss von der SPS aus erreichbar sein. Das MQTT-Protokoll ist recht einfach zu implementieren. Deswegen gibt es für fast jede Steuerung eine Bibliothek.
Ganz so einfach ist es nun auch wieder nicht.
In der Basis hast du recht. Aber du hast auch evtl. Authentifizierung und Verschlüsselung.
Dazu noch die Daten meist im JSON-Format.
MQTT kann schon ne Herausforderung sein.
 
Ganz so einfach ist es nun auch wieder nicht.
In der Basis hast du recht. Aber du hast auch evtl. Authentifizierung und Verschlüsselung.
Dazu noch die Daten meist im JSON-Format.
MQTT kann schon ne Herausforderung sein.
Darum mach ich mir weniger Gedanken um ehrlich zu sein. Mit MQTT hab ich deutlich mehr Erfahrung!

MODBUS war ganz klar eine Hürde für mich. Hab ich noch nie mit arbeiten müssen. Und welches Register wann einen Read, Write, Coil oder nicht braucht, wie man welche Register für was anlegt und welche Bereiche die haben dürfen, … etc.
Da gab es für mich schon Probleme, weil wirklich von Null an und das WWW war eher kontraproduktiv.

Über MQTT im JSON lese ich meinen Stromzähler aus mit einem eigenen Script auf einem selbstgebauten Tasmota.
Da hab ich mir eine ESP-32-Cam aufgebaut, die mir die Werte der Wasseruhr überträgt. Meine Heizung ist darüber angezapft und kommuniziert von Home Assistant über MQTT an einen selbstgebauten Wandler mit dem BSB Heizungsbus.
Liegt mir einfach deutlich besser und war für mich leichter verständlich, als MODBUS.

Daher werd ich mich mit der SPS an Home Assistant über MQTT als Nächstes wagen. Wie sagt man so schön: Schau ma mal was wird :)
 
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Darum mach ich mir weniger Gedanken um ehrlich zu sein. Mit MQTT hab ich deutlich mehr Erfahrung!
Wenn man fertigte Bibliotheken hat, dann ist das alles keine Hexerei.
Aber das ist bei ner SPS nicht immer so.

Dafür ist Modbus bei einer SPS meist deutlich einfacher im Handling.

Genau dafür hat man dann ja ne Software wie Home Assistant, ioBroker oder Node RED.
Ist quasi ein Universal-Gateway.
 
MQTT und Modbus sind völlig verschieden.

Bei MQTT muss die SPS die Nachrichten senden und der Empfänger muss das topic zuerst subscriben.
Bei Modbus muss der Client die Werte abfragen (pollen).

Wenn man Ereignisse erfassen will (Licht Ein-/Ausgeschaltet) ist MQTT ideal.
Wenn man kontinuierlich z.B. Sensorwerte erfassen will, ist Modbus besser geeignet.

Soweit ich weiß, braucht man für Codesys eine zusätzliche Lizenz, um Modbus nutzen zu können. Manche Hersteller bieten das möglicherweise in ihren Paketen für Codesys kostenlos an. Bei Modbus hat man den Vorteil, dass man Ein-/Ausgänge auf die Register mappen kann.
 
Wenn man fertigte Bibliotheken hat, dann ist das alles keine Hexerei.
Aber das ist bei ner SPS nicht immer so.

Dafür ist Modbus bei einer SPS meist deutlich einfacher im Handling.

Genau dafür hat man dann ja ne Software wie Home Assistant, ioBroker oder Node RED.
Ist quasi ein Universal-Gateway.
Mein grundlegendes Problem bei Modbus ist ,dass ich damit noch nie groß was gemacht hab. Der Aufbau an sich klingt logisch und simpel! Hatte einen Modbus Server in HA laufen. Allerdings hab ich es nicht geschafft eine Verbindung zwischen der SPS und HA aufzubauen :( Die Bausteine waren für mich unverständlich und weder mit dem Anwenderbeispiel, noch mit Videos und Foren kam ich weiter. Permanent fehler, obwohl theoretisch Port und co passen. Noch besser war, dass ich mit einem Modbus programm am PC eine Verbindung herstellen konnte zu HA, aber eben nicht mit der SPS.


Hätte nichts dagegen die Grundlagen zu lernen, aber ohne die nötigen Hilfen ist das schwer 😁
 

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Der Aufbau an sich klingt logisch und simpel!
Das ist er in der Theorie auch ... Nur in der Praxis ist es dann wieder anders.
Fängt schon mit den Bezeichnungen an. Master / Slave oder Client / Server ... Beides ist gebräuchlich, beides findet man in Anleitungen und das führt schon zur ersten Verwirrung. Dann geht's weiter mit den Adressen. Da kann es durchaus sein, dass Registeradresse 40000 das gleiche ist wie Adresse 0. Und damit die Verwirrung komplett ist, fangen die einen Hersteller bei 0 an zu zählen und die anderen bei 1. Dann gibt's auch noch sowas nettes wie Unit-ID. Hat man dann eine Verbindung stehen, dann gibt's auch noch Freude bei den Zahlenformaten.

Es gibt einige Tools wie QModMaster oder ModbusTCPTool zum Testen und Simulieren.
 
Es gibt einige Tools wie QModMaster oder ModbusTCPTool zum Testen und Simulieren.

Ja! Du triffst es genau auf den Punkt :ROFLMAO:

Über die Programme bin ich natürlich auch gestolpert und lustigerweise hab ich mit dem einen vom PC zu HA eine Verbindung bekommen! Nur Weder von, noch zur SPS hab ich irgendwas hinbekommen :cry: Zudem würde ich behaupten, dass MODBUS mit einer, wenn nicht sogarDAS übelste Bussystem ist, dass ich jemals kennenlernen durfte... CAN, LIN, MOST, K-Leitung, BSB, LPB, ...
Keins war so unübersichtlich gemacht wie Modbus.
 
Ja! Du triffst es genau auf den Punkt :ROFLMAO:

Über die Programme bin ich natürlich auch gestolpert und lustigerweise hab ich mit dem einen vom PC zu HA eine Verbindung bekommen! Nur Weder von, noch zur SPS hab ich irgendwas hinbekommen :cry: Zudem würde ich behaupten, dass MODBUS mit einer, wenn nicht sogarDAS übelste Bussystem ist, dass ich jemals kennenlernen durfte... CAN, LIN, MOST, K-Leitung, BSB, LPB, ...
Keins war so unübersichtlich gemacht wie Modbus.
Modbus steht und fällt mit der Dokumentation.
Auf der SPS-Seite gibt es auch so einige komische Implementierungen.
Meist sind es seltsame Adressmappings.
 
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Modbus steht und fällt mit der Dokumentation.
Auf der SPS-Seite gibt es auch so einige komische Implementierungen.
Meist sind es seltsame Adressmappings.

Das Stimmt allerdings! Zumal: Schön, dass es die Hilfe FB/FU gibt, aber in diesem Fall ist die alles andere als hilfreich :confused: Warum welcher Parameter wie an was ran muss und welche Auswirkungen es hat, ist da sehr sparsam umschrieben.
Dazu kommen noch Videos z.B. auf Youtube, die Stände aus der Steinzeit erklären. Ableiten und Vermuten ist ja jetzt nicht DIIIEEE Kunst, nur in dem Fall wurde alles nach und nach nur noch verwirrender 😅 Ich glaub am besten war das mit dem Port 🤔 Laut dem Video normal '502' ! Wollte er so aber nicht nehmen im PCWorx. War mal so, hat man wohl geändert. Dann 502 genommen und er macht es. Der Port wird im strPartner verarbeitet (also String), muss aber als INT angegeben werden, während die IP die im selbigen verarbeitet wird mit '192.168.X.X' als String am Baustein geschrieben werden muss 🥶

Hat ja noch nicht gereicht, dass die Register um 1 verschoben werden mussten plus Bereich X... :ROFLMAO:
 
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