TIA Projektdownload OHNE Laptop/PG bei Serienmaschinen? MMC-/SD-Karte oder USB?

ChristianVogel

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Hallo zusammen,

kurze Anfrage, vielleicht macht Ihr ja sowas in ähnlicher Art und Weise... ich habe ein Serienprojekt, bestehend aus
1x PLC S7-1200 CPU1214
1x HMI Basic-Panel KTP400 2.Gen
3x FU SEW Movitrac
....bischen Kleinzeugs noch...

So, nun möchte der Kunde von mir haben, dass diese Schaltschränke bereits mit Software angeliefert werden, da sehe ich an sich kein Problem mit PC/Laptop sowas ausuführen, genaus das will ich aber garnicht!!! Die FU's kann ich mit einem Bediengerät parametrieren, aber wie könnte ich sowas mit der PLC und dem HMI realisieren?

-->> Ich meine damit: Kann ich jemandem einen USB-Stick in die Hand drücken und bei Einschalten der Anlage wird das Programm von USB-Stick auf die Geräte geladen und hat damit einen funktionierenden Stand? Mit einem Basic-Panel geht sowas ja, aber welche möglichkeiten habe ich den mit der PLC? Auf der PLC, muss ja Hardwareconfiguration, Programm, Parameter eingegeben werden, bekomme ich das alles mit einer Speicherkarte hin? Bei der 1200er habe ich ja keinen Spicherkartenzwang, dementspechend ist in der Serie auch keine geplant.

--->> Mein erster Gedanke war, ich lege mir die PLCs und HMIs auf den Schreibtisch und lade die Projekte runter, hätte dann aber den Nachteil, dass ich bei der Inbetriebnahme eine Software drauf habe, was mir dann bei der EA-Kontrolle in die Quere kommen könnte. Einen guten alten Run/Stop-Kippschalter gibt es ja nichtmehr

Jemand einen Tipp? Wie handhabt Ihr sowas?

Schönes Wochenende
Gruß
Christian
 
Ich habe eine ähnlichen Aufbau.
Wenn du für die sps eine SD card nimmst und sie als Programmkarte nutzt kannst du einfach die das Projekt in deine test sps mit eingesteckter karte laden. Dann im ausgeschalteten Zustand karte raus und kopieren. Auf der Karte sind Programm, Hardwarekonfiguration und Parameter. Die Daten dann einfach zum Schaltschrank Bauer schicken.

Ich würde immer mit der SD Karte arbeiten, dann kann man bei einem Hardware Defekt der sps die Karte einfach in eine neue stecken. Dann geht auch fast alles, ggf. musst du die Firmware zurück rüsten. Muss ich, da ich I-device nutze und die erstelle gsd nur mit der einen Firmware funktioniert.

Von dem HMI kannst du ein Backup auf einen USB Stick erstellen. Die Datei kannst du auch verschicken.

Alles was ich einstellen kann habe ich im HMI und dort auch als Rezeptur dann kannst du auch einen upload der Parameter ins HMI machen neue Software rein und wieder die Anlagenparameter laden.

Bei deinem panel kann man auch die IP und Name der sps vom panel aus ändern. Auch IP und Name des HMI und die IP für die HMI Verbindung. Ist schon sehr flexibel.
 
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HAllo DOD666,
danke für die Info. Ich war schon soweit und hätte ein kelines Tablet beschafft. Das wäre dann allerdings mit Softwarekosten etc. verbunden. UND die meisten haben ja noch nichtmal einen LAN-Anschluss.

ich probiere es erstmal mit USB-Stick und SD-Karte. Je nachdem was sich bewährt...

Gerne weittere Tippes :)
 
Wir machen es bei die Produktion von Serienmaschinen mit die Steuerschränke produziert bei ein eksternen Firma so:
Die Programmkarten (SMC für die S7 CPU, SD für die Comfort Panel) werden hier in Firma erstellt und an das eksterne Firma über die Post gesendet.
In das eksterne Firma werden die Flashkarten installiert, die Funktionalität getestet d.h.: kein BF oder SF, die Online Verbindung zwischen HMI ond PLC ist i.O, und eine E/A Test durchgeführt. Die E/A Test wird mittels ein Service Funktion ind die PLC und HMI durchgeführt.

Bei einige Maschinen kommen die Steuerschränke hier ins Werk und werden mit die Maschinen getestet vor den Versand.
Bei andere Maschinen wird erst auf das Aufstellungsort das gesammte Anlage aufgebaut und unsere Servicemonteur testet alles in Real Life.
 
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Ein kleiner Nachtrag noch, ich glaube das habe ich falsch geschrieben: Die Karte soll nach dem Stecken und Übertragen NICHT in der CPU-beiben!!! Die soll wieder entnommenund als Kopiervorlage verwendet werden!!!

Aktuell istes so, dass die neue CPU funktioniert, entnehme ich die Karte nach Spannungs-Aus, läuft die CPU NICHT und bleibt in Stop... Wenn die Karte nicht stecken bleibt , geht dass dann nicht???
 
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Ein kleiner Nachtrag noch, ich glaube das habe ich falsch geschrieben: Die Karte soll nach dem Stecken und Übertragen NICHT in der CPU-beiben!!! Die soll wieder entnommenund als Kopiervorlage verwendet werden!!!
Ich warne dich gegen solch ein Verfahren.
Nicht ein Masterprogramm erzeuegen und dann implicit die Programme für Serienmaschinen davon kopieren.
Besser ist dass sämtliche Maschinen bekommen explicit ein individuelle Programm, egal dass es von ein Master Programm erzeugt ist, und diese individuelle Programm muss protokolliert und eine Sicheringskopie muss arkiviert werden. Und man muss eine stringente Versionskontrolle von das Masterprogram und die abgeleitete Kundenprogramme haben.
Sonnst hat man Kaos.

Man kann das Programm auf ein SMC Karte auf eine andere SMC Karte kopieren ohne TIA, aber ich will nicht erklären wie, weil es ist nicht emfehlenswert.
Jeden Steuerung muss sowiso eine eigene SMC Karte haben, dies kannst du ebensogut in das Firma erstellen als eine Fremdfirma es von eine andere Karte kopiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich warne dich gegen solch ein Verfahren.
Nicht ein Masterprogramm erzeuegen und dann implicit die Programme für Serienmaschinen davon kopieren.
Besser ist dass sämtliche Maschinen bekommen explicit ein individuelle Programm, egal dass es von ein Master Programm erzeugt ist, und diese individuelle Programm muss protokolliert und eine Sicheringskopie muss arkiviert werden. Und man muss eine stringente Versionskontrolle von das Masterprogram und die abgeleitete Kundenprogramme haben.
Sonnst hat man Kaos.

Man kann das Programm auf ein SMC Karte auf eine andere SMC Karte kopieren ohne TIA, aber ich will nicht erklären wie, weil es ist nicht emfehlenswert.
Jeden Steuerung muss sowiso eine eigene SMC Karte haben, dies kannst du ebensogut in das Firma erstellen als du eine Fremdfirma es von eine andere Karte kopiert.
Ist eigentlich eine gängige Variante, bei 500 Schaltschränken pro Jahr die 100%ig identisch sind, sehe ich kein Problem
 
doch doch... "Übertragungskarte" ist als Modus beim Kartenleser angegeben, danach die PLC mit dem gesamten Ordner per Drag&Drop auf die Karte gezogen, "übertragen", 0 Fehler.... CPU startet aber nicht ohne Karte...
nochmal genau erklären wie ihr vorgegangen seid!im verlinkten dokument steht wie man vorgehen soll
in der gerätediagnose sollten auch entsprechende Meldungen kommen was mit der Karte passiert und als was sie erkannt wird
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist eigentlich eine gängige Variante, bei 500 Schaltschränken pro Jahr die 100%ig identisch sind, sehe ich kein Problem
Aber bei Serienmaschinen macht man eventuell viele kleine Updates, Verbesserungen, Erweiterungen, Beseitigungen von Mängel.
Dann hat man viele Versionsstände ins Spiel.
Wer entscheider welche Maschine bekommt welche Version ? Der Programmierer oder eine zufällige Person bei der Schrankbauer ? Wenn ein Servicemann auf eine Anlage kommt, wie weis er welche Programmversion die Maschine hat ?
Wir machen Serienmaschinen, nicht 500 stck. pro Jahr aber ungf. 30-50. Ohne eine strichse Regimente mit die Programme hatten wir Kaos. Schmerzhaft gelernt !

Wenn tatsächlich keine Programmänderungen vorkommt, dann ja.
 
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Ein kleiner Nachtrag noch, ich glaube das habe ich falsch geschrieben: Die Karte soll nach dem Stecken und Übertragen NICHT in der CPU-beiben!!! Die soll wieder entnommenund als Kopiervorlage verwendet werden!!!

Aktuell istes so, dass die neue CPU funktioniert, entnehme ich die Karte nach Spannungs-Aus, läuft die CPU NICHT und bleibt in Stop... Wenn die Karte nicht stecken bleibt , geht dass dann nicht???
Also ich belasse die Karte immer in der CPU wie beschrieben, um in Falle eines defektes die Karte direkt in eine neue CPU zu stecken und dann läuft alles.
Ich habe es Anfangs auch mit einer Übertragungskarte versucht aber dann funktionierte nicht alles wie ich es benötige.
Ich meine es gab Probleme das die CPU dann keinen Namen und IP bekommt. Das ist aber schon mehrere Jahre her, es kann sein das dies ggf. verbessert wurde.
 
Aber bei Serienmaschinen macht man eventuell viele kleine Updates, Verbesserungen, Erweiterungen, Beseitigungen von Mängel.
Dann hat man viele Versionsstände ins Spiel.
Wer entscheider welche Maschine bekommt welche Version ? Der Programmierer oder eine zufällige Person bei der Schrankbauer ? Wenn ein Servicemann auf eine Anlage kommt, wie weis er welche Programmversion die Maschine hat ?
Wir machen Serienmaschinen, nicht 500 stck. pro Jahr aber ungf. 30-50. Ohne eine strichse Regimente mit die Programme hatten wir Kaos. Schmerzhaft gelernt !

Wenn tatsächlich keine Programmänderungen vorkommt, dann ja.
Ich habe eine Seite im HMI auf der die Version der Software steht, dann kann man vor Ort schauen was man hat und schauen ob es Updates gibt.
 
Ich habe eine Seite im HMI auf der die Version der Software steht, dann kann man vor Ort schauen was man hat und schauen ob es Updates gibt.
Eine "Software-Info-Anzeige" gibt es natürlich. Programmänderungen werden keine vorgenommen! Die Software ist so geprüft und bei der Inbetriebnahme sind alle erforderlichen Maschinenparameter am HMI einstellbar.
 
Ich habe jetzt 12 Schatschränke durch...
- HMI mit USB-Stick
- PLC mit SD-Karte 4MB
gefällt mir eigentlich die Vorgehensweise :)

Weitere Infos betreffend Betriebsart "Programm" und "Transfer" gibt es hier:
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Soweit Danke an alle!
 
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