Step 7 Schottischen Dudelsack mechanisieren

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Wenn man die Codierung auf 2 Bytes je Note festlegt, dann kann man gut lesbare ASCII-Zeichen als Code verwenden, bekommt dann aber halt nur noch max 2000 Noten rein.
Du brauchst die Noten: c d e f g a h C D E ?
Und Längen: 1 2 4 8 6 3 (6 = 1/16, 3 = 1/32) ?
Dann könntest Du die Noten im DB-Editor so schreiben:
Code:
VB100  'c1d2e4f8g6a3h4C4D4E4'
       'c1d2e4f8g6a3h4C4D4E4c1d2e4f8g6a3h4C4D4E4c1d2e4f8g6a3h4C4D4E4'
       'c1d2e4f8', 'g6a3h4C4', 'D4E4', 'c4', 'd4'
       0                           //0 = Ende Abspielliste
Sowas lässt sich noch einfach auswerten. Ist das für dich annehmbar? Willst du bei den zwei Zeichen zuerst die Note oder erst die Länge angeben, also 'c4' oder '4c'?
Für das rote Licht könnte man noch weitere (nicht mehr intuitive) Noten-Buchstaben verwenden oder 2 Sondercodes, wo das Licht angehen soll und wo es wieder ausgehen soll.
 
Das wird ja immer besser!

Zunächst aber mal zu dem was Du mir auf #118 zugesand hattest. Geht, nur keine Übernahme der Zeiteinstellung mit dem Poti in das Programm.
Bei E0.7 auf 1 beginnt A1.1 an zu blinken, unterschiedlich lang, nur bleibt z.B. die ganze Note unabhängig davon auf ca. 900 ms.
Das mit dem Poti zum Einstellen der Spielgeschwindigkeit ist aber sinnvoll!

Ich habe für die Tonleiter der Blockflöte Änderungen vor genommen s. Anhang.
Läuft aber nicht richtig. Nur bis A0.3, danach ist alles dunkel. Was ist da los?
Bei VB69 bin ich auf HEX umgestiegen, da bei #2 führende Nullen unterdrückt werden.
Ist HEX in solchem Fall notwendig?

Endprocedere:
Wenn ich z.B. 4 Noten vor Schluss, beim VB106 das höchste Bit auf 1 setze, zum Ansteuern einer Lampe,
dann wäre
1. die Frage, wie selektiere ich das? Wie spreche ich das an? Damit mit diesem z.B. der A1.1 auf 1 gesetzt wird,
und am (nach!) Ende des Musikstückes wieder auf 0 ? Das wäre (neuerdings) das Signal, den Luftsack zu entlasten.
2. Es verändert sich der HEX Kode, im Beispiel VB 106 von 66 auf C6. Hat das nicht Auswirkungen auf den Ton?
---------
Zu Deinem letzten Beitrag:

2000 Noten sind viel. Da kann man mehrere Musikstücke hintereinander unter bringen.
Wie die zu trennen wären, dazu später noch.

"Noten: c d e f g a h C D E" Eigentlich mit der Groß- und Kleinschreibung anders herum.
Kann ich aber wohl selber richtig zuordnen. Beim Schottischen beginnt es zudem mit G und endet auf a.

Wenn alle Deine Schreibweisen gleichwertig sind, dann würde ich mich für die erste entscheiden, dort hinter VB 100.
Also z.B. 'c1d2e4f8g6a3h4C4D4E4', 'E4c1d2e4f8g6a3h4C4D4E4'.... Immer eine Taktlänge des Musikstückes, mit Trennung durch Komma,
damit man die Takte auseinander halten kann.

Bei mehreren Musikstücken auf der SPS ist noch Folgendes nötig:
1. Nach Verlöschen der roten Lampe erst mal drucklos und damit tonlos. Für den Schottischen stellt sich Referenzton A ein 2#11111110.
Damit beginne ich auch generell, zusammen mit den Drohnen zu dröhnen, noch ohne Ablauf des eigentlichen Musikstücks.

2. Dann kommt der Beginn, mit E0.0 auf 1 (oder ich mache das mit einem Taster, der alternierend einen Merker setzt und rück setzt.)
3. Nach Ende des 1. Musikstückes unterhält man sich mit den Leuten.
Wenn gewünscht müsste es durch Betätigung eines weiteren Tasters, der auf E0.1 arbeitet, mit dem 2. Musikstück weiter gehen. Funktionen grundsätzlich wie beim 1.
4. Das ganze noch weitere Male. So oft, wie man Musikstücke unter bringt, und Eingänge zur Verfügung hat.
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Einfach nur mit "Daumen hoch" mich zu bedanken, war mir etwas schäbig. Auch war es mir die kleine Mühe für den Gag wert.
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@ DeltaMike Air zum Thema Kleinwindkraft: "Ja, es ist immer gut einen Ansprechpartner für etwas absolut unwirtschaftliches zu haben."
Kein Grund zu Aggressionen! Die meisten überschätzen die Möglichkeiten und den eigenen Standort. Da ist es gut, wenn einer reinen Wein einschenken kann. Ich kann den Jahresertrag rechnerisch einigermaßen gut abschätzen, und will nichts verkaufen!
Manch einer macht trotz Amortisation eben nicht innerhalb von 10 Jahren aus Liebhaberei weiter.
Aber auch da ist es hilfreich, Hinweise zu bekommen, was geht und was nicht.
Und dann gibt es noch die wirklich guten Standorte, wo man allerdings Sorge tragen muss, dass einem die Mühle nicht jedes Jahr umgeweht wird.
 

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Zunächst aber mal zu dem was Du mir auf #118 zugesand hattest. Geht, nur keine Übernahme der Zeiteinstellung mit dem Poti in das Programm.
Bei E0.7 auf 1 beginnt A1.1 an zu blinken, unterschiedlich lang, nur bleibt z.B. die ganze Note unabhängig davon auf ca. 900 ms.
Das mit dem Poti zum Einstellen der Spielgeschwindigkeit ist aber sinnvoll!
Die Notenlänge einer ganzen Note bleibt bei 32 * Grundtakt. Die Länge des Grundtaktes ändert sich aber. Bei Linksanschlag des Potie 32*16ms (doppelte Geschwindigkeit) und bei Rechtsanschlag 32*79ms (2,5mal langsamer). Normalgeschwindigkeit ist 32*31ms. Wenn das Potie auf 29..31ms (31 +/-1 -1ms Korrektor für TON-Timer) steht, dann leuchtet A1.1 mit Dauerlicht als Hinweis, dass die Normalgeschwindigkeit "getroffen"/eingestellt ist. Das Dauerlicht oder das ganze Blinken kannst du auch rausnehmen. Man kann auch E0.7 ausschalten, dann ist die Potie-Verstellung deaktiviert und Normalgeschwindigkeit aktiv.
Beobachte mit der Statustabelle oder das Programm MAIN Netzwerk 3 bis 5 das SMB28 (Stellung Potie 0..255) und VW34 (PT für den Timer 16..79ms). Drehe einfach mal am Potie während die Melodie spielt und sieh', wie sich die Abspielgeschwindigkeit ändert.

Ich habe für die Tonleiter der Blockflöte Änderungen vor genommen s. Anhang.
Läuft aber nicht richtig. Nur bis A0.3, danach ist alles dunkel. Was ist da los?
Das wird daran liegen, dass du VB106 am Zeilenanfang hingeschrieben hast an der Stelle, wo eigentlich VB105 ist (du hast dich verzählt) und daher das VB105 frei blieb und den Wert 0 hat, was das Ende der Abspielliste bedeutet. Du musst die Adresse nicht hinschreiben (das ist unnötig), MicroWIN zählt die Adressen selber mit.

Bei VB69 bin ich auf HEX umgestiegen, da bei #2 führende Nullen unterdrückt werden.
Ist HEX in solchem Fall notwendig?
Das ist halt so bei MicroWIN und vermutlich auch nicht änderbar, dass führende 0en bei 2# nicht geschrieben werden. Bei 16#00 und 16#01 hat MicroWIN auch eine Macke, dass die führende 0 entfernt wird. HEX ist kompakt und für mich auch übersichtlich, doch im Fall der Griffmuster ist 2#.... tatsächlich anschaulicher. Für das Programm ist es aber egal welche Darstellung man benutzt.

Endprocedere:
Wenn ich z.B. 4 Noten vor Schluss, beim VB106 das höchste Bit auf 1 setze, zum Ansteuern einer Lampe,
dann wäre
1. die Frage, wie selektiere ich das? Wie spreche ich das an? Damit mit diesem z.B. der A1.1 auf 1 gesetzt wird,
und am (nach!) Ende des Musikstückes wieder auf 0 ? Das wäre (neuerdings) das Signal, den Luftsack zu entlasten.
2. Es verändert sich der HEX Kode, im Beispiel VB 106 von 66 auf C6. Hat das nicht Auswirkungen auf den Ton?
Die Idee für die Funktion des Bit7 ist noch nicht implementiert, Bit7 wird aber ausgeblendet und dadurch ignoriert, damit es nicht stört. siehe SBR_31ms Netzwerk 7 AC0 WAND_B 16#07
Mit der Addition von 16#80 zu jeder Notenlänge, wo das rote Licht angehen soll, leidet aber die Lesbarkeit/Verständlichkeit, besonders wenn du lieber die Noten in ASCII-Code schreiben willst. Außerdem erhöht das die Chance für falsche Eingaben, z.B. 16#66 + 16#80 = 16#E6 und nicht 16#C6. Ich denke, besser wäre zwei zusätzliche Sondercodes für das Einschalten und das Ausschalten des roten Lichtes. Dann kann es auch mehrmals in der Melodie geschaltet werden. Oder der Code nach früher/später versetzt werden, ohne die Codierung der Noten zu ändern. Und weil du ganz sicher bei der Eingabe von längeren Melodien Fehler machen wirst: was soll das Programm dann machen? Ich würde beim finden von unzulässigen Codes das rote Licht einschalten (und bis zum Ende eingeschaltet lassen), aber weiterspielen.

"Noten: c d e f g a h C D E" Eigentlich mit der Groß- und Kleinschreibung anders herum.
Kann ich aber wohl selber richtig zuordnen. Beim Schottischen beginnt es zudem mit G und endet auf a.
Dann schreibe bitte mal exakt, welche Noten du brauchst und wie du die Noten schreiben willst. Dann kann ich dir das noch einbauen. Oder ändere den Programmcode selber nach Bedarf. Ich habe erstmal mit Kleinbuchstaben angefangen, einfach weil die leichter einzugeben sind.

Wenn alle Deine Schreibweisen gleichwertig sind, dann würde ich mich für die erste entscheiden, dort hinter VB 100.
Also z.B. 'c1d2e4f8g6a3h4C4D4E4', 'E4c1d2e4f8g6a3h4C4D4E4'
Du kannst überall da, wo du willst, ein Komma oder eine Zeilenschaltung setzen zur übersichtlichen Auftrennung des Strings. (also ...Hochkomma Komma Hochkomma... = ...', '... ) Schreibst du immer nur 'xy' in eine Zeile, dann brauchst du 1000 Zeilen, schreibst du 'xyxyxyxyxyxyxyxyxyxyxyxyxyxyxyxyxy' dann siehst du schlecht, an welcher Stelle der Melodie das gerade ist oder wo du einen Fehler gemacht hast. Du kannst den Melodie-'String' aufteilen wo immer du magst und auch gerne Kommentare dahinter schreiben oder Kommentarzeilen einfügen wo du magst. Du solltest nur nicht die VB-Adresse am Anfang der Zeile hinschreiben, insbesondere wenn die Adresse falsch ist. ;)

Bei mehreren Musikstücken auf der SPS ist noch Folgendes nötig:
1. Nach Verlöschen der roten Lampe erst mal drucklos und damit tonlos. Für den Schottischen stellt sich Referenzton A ein 2#11111110.
Damit beginne ich auch generell, zusammen mit den Drohnen zu dröhnen, noch ohne Ablauf des eigentlichen Musikstücks.

2. Dann kommt der Beginn, mit E0.0 auf 1 (oder ich mache das mit einem Taster, der alternierend einen Merker setzt und rück setzt.)
3. Nach Ende des 1. Musikstückes unterhält man sich mit den Leuten.
Wenn gewünscht müsste es durch Betätigung eines weiteren Tasters, der auf E0.1 arbeitet, mit dem 2. Musikstück weiter gehen. Funktionen grundsätzlich wie beim 1.
4. Das ganze noch weitere Male. So oft, wie man Musikstücke unter bringt, und Eingänge zur Verfügung hat.
In meiner ersten Variante hatte ich einen kurzen Tastendruck an E0.0 verwendet zum Start des Abspielens bis zum Ende der Melodie. In der zweiten Variante habe ich einen Schalter eingeführt, der "Ein" bleiben muss solange die Melodie spielen soll, und bei Ausschalten springt der Abspielpointer wieder zurück, damit man das abspielen abbrechen kann. Wie du das Bedienen willst, insbesondere bei mehreren Melodien im Speicher, solltest du dir überlegen und darfst du gerne selber programmieren. Ich würde empfehlen, mache zwischen die Melodien ein oder mehrere 0-Bytes, dann stoppt das Abspielen da. Und mit einem weiteren Taster z.B. E0.1 könntest du bei jedem Tastendruck zur nächsten Melodie springen (zum nächsten bzw. letzten 0-Byte vor dem Anfang der nächsten Melodie) springen. Oder 3 Taster für Start bei Melodie 1 oder 2 oder 3. Und noch ein Taster oder Schalter, um das Abspielen temporär zu pausieren und fortzusetzen. Und ... und ... Das zu implementieren reizt mich aber nicht, das artet ja in Arbeit aus. ;) Das darfst du gerne selber programmieren. Und es ist ja eigentlich dein Projekt und dein Wille, das mit einer 214 zu machen. Ich habe dir "nur" das Grundprogramm geschrieben, um zu zeigen dass und wie es geht.

Falls du evtl. häufiger die Melodien ändern willst, dann müsstest du im Moment jedesmal einen neuen Datenbaustein mit MicroWIN in die 214 laden (in den EEPROM). Da könntest du mal nachdenken, das vielleicht besser mit Excel und z.B. Libnodave zu machen. Oder nimm ein HMI Panel. Da werden die Daten nur in den Goldcap-gepufferten Arbeitsspeicher RAM geladen.

Einfach nur mit "Daumen hoch" mich zu bedanken, war mir etwas schäbig.
Dann gib halt kein auffälliges "Danke". Ich habe hier schon genug "Danke" erhalten ... ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
An Tagen wie diesem - geht einer wie ich nicht üblicherweise wandern oder so, sondern bleibt zuhause, weil das mit der Steuerung so spannend ist.
Außerdem gibts ab 15:00 schon wieder Fußball.

Hat alles gestimmt, was Du sagtest.
Mit den VB's ist es tückisch. Da gibts auch keine Warnmeldung, da vom Syntax her nicht falsch.
So also wie im Anhang sieht der DB aus für die Tonleiter der Blockflöte, in ganzen Tönen, der funktioniert.
Da brauchts am Ende auch keine 0.

Mit dem Einstellen der Spielgeschwindigkeit funktioniert auch, nachdem von Dir erklärt.
E0.7 muss aber auf 1 bleiben, sonst springt es zurück auf Normalgeschwindigkeit. Genial gelöst!

Das Unterbringen mehrer Titel auf der CPU werde ich lassen. Einfach weil es unterschiedliche Takte in der Musik gibt,
und zudem noch unterschiedliche Tempi.
Da jedesmal am Poti zu justieren ist unpraktisch. Und auch noch die Grundzeit vor jedem Titel zu programmieren,
dann würde es wohl langsam kostenpflichtig.

Daher, weniger ist manchmal mehr. Und es ist vertretbar, bei Zuhörerwunsch einen neuen Datensatz rüber zu schieben.
Geht sogar mit dem WIN 11-Laptop, obwohl ich meistens an der alten WIN 7 Huddel programmiere, da dort die Hilfe
lesbar ist. (Bei letzterem mit meinem Kabel übrigens kein Verbindungsaufbau, wenn PC mit WLAN verbunden ist!)
Gut, dass man es irgendwann raus findet.

Zur Signalisierung des baldigen Spielendes:
Ja wenn es gehen würde, dass da ein X eingefügt wird, zum Setzen vom A1.0, und ganz am Ende des Programms ein Y
zum Rücksetzen, wäre das machbar?
Letzter Takt dann z.B. 'Xc1d2e4f8g6a3h4C4D4E4Y'

Wenn Du mir das Programm bitte noch umbauen könntest auf alphanumerische Programmierung?

Und ja, Tonleiter vom Schottischen könnte ich aufschreiben, gemäß Artikel #1. Aber wie Du im Anhang siehst, komme ich mit der Zuordnung wohl selber klar.

Eine schöne Woche!
 

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  • Tonleiter Blockflöte.png
    Tonleiter Blockflöte.png
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Damit es nicht klanglos unter geht. Hat mir volker zukommen lassen, für die S7 300 gedacht, s. Anhang.
Habe nur dafür weder Hardware noch Software noch Ahnung, das gebührend zu würdigen.
 

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  • dudelsack.zip
    1,2 MB · Aufrufe: 8
Interressant, wie das immer hin und her ging, zwischen S7 und Arduino.
Nachdem aber PN/DP zu Höchstform aufgelaufen ist, und mir das Programm tatsächlich für
alphanumerischen Spielcode umgearbeitet hat, mag klar sein, dass zumindest derzeit der
Ausschlag zur S7 214 erfolgt.
1. weil ich die nun mal habe. Ersatz gibt es immer noch, und kostet nicht viel.
2. Die passt zu mir. Ist auch erstaunlich, wie lange so eine Technik hält.
Conrad Zuses Röhrenrechner hatte eine MTBF (Mean time between failur) von 20min.
Meine 214 mag 30 Jahre alt sein. Nicht immer gelaufen, aber schon erstaunlich.

Nun muss ich noch sehen, welche Zugmagneten geeignet sind.
Da ich sowieso 24V brauche habe ich mir mal einen bestellt mit 300 mA.

Da aus der Autobatterie betrieben muss ich auf 24V hochsetzen.
Daher einen Up-Converter bestellt, für 10 EUR.

Bis die Teile eintreffen, habe ich die Zeit genutzt, um mal auf zu schreiben,
wie ich zum Dudelsack gekommen bin, s. Anhang. So ein Forum lebt ja auch immer von Geschichten.

Bis ich mein Anliegen gelöst habe, werde ich mich allerhöchstens sporadisch melden,
und mich statt dessen in die Arbeitspause verziehen. Also Tschüss derweil.
 

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  • Wie ich zum Dudelsack kam.pdf
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Nun muss ich noch sehen, welche Zugmagneten geeignet sind.
Da ich sowieso 24V brauche habe ich mir mal einen bestellt mit 300 mA.

Da aus der Autobatterie betrieben muss ich auf 24V hochsetzen.
Daher einen Up-Converter bestellt, für 10 EUR.

Irgendwie zäumst du das Pferd von hinten auf :)
Bei den Zugmagneten lauern einige Stolpersteine:
  • 24V 300mA sind schon ganz nette Induktivitäten. Da brauchst du - meiner Meinung nach - Freilaufdioden oder Varistoren um die Ausgänge der SPS zu schützen. Die Ausgänge haben zwar schon einen eingebauten Schuz, aber bei dem Strom wär ich vorsichtig. Daran denken, dass Schutzmassnahmen EInfluß auf die Abschaltzeit haben.

  • Gleichstromzugmagnete haben oft ein recht undefiniertes Abschaltverhalten. Bei einigen Anwendungen, die ich im Laufe der Jahre umgesetzt habe, musste ich H-Brücken einbauen. Damit wurde dann die Polarität für x Millisekunden getauscht und so ein definiertes und schnelles Lösen erzwungen. In den meisten Fällen war dies mit der SPS möglich.

  • Wenn ich es richtig verstanden habe, dann musst du mehrere Magnete gleichzeitig schalten. Das kann deinen Boost-Converter für die 24V überfordern. Sowohl beim Ein- als auch beim Ausschalten. Bevor du da die SPS dranhängst evtl. vorher mal mit den Magneten alleine testen und den Spannungsverlauf mit nem Oszi anschauen.
 
Warum so große Magnete?
Zerlege doch mal Relais oder ev. auch Schütze, da hast du schon Spule, Magnetkern und Anker, da brauchts wahrscheinlich nur mehr etwas feinmechanisches Gefühl und die Klappen laufen.
 
Hatte ich bisher was über die Größe gesagt? Sind eher klein.
Rum basteln werde ich da nicht. Brauche immerhin mind. 4mm Freihub und damit mind. 5mm Gesamthub.
Außerdem dürfen sie nicht breiter als 20mm sein, da der geringste Lochabstand auf der Spielpfeiffe nur greingfügig größer ist.
Bischen Zwischeraum für die Kühlung muss auch noch bleiben.

An die Lesart des Aufgedruckten musste ich mich aber erst mal gewöhnen.
Hier erster Versuch. Evtl. 5N bei 24V, aber nur für 10% ED. 300mA (Dauerstrom) schon bei 8,8V. Dann aber nicht fähig, in waagerechter Lage den Anker zu bewegen. Kennlinie überhaupt sehr nichtlinear progressiv. Wirklich was passiert erst gegen Hubende.

Brauchte ich also nicht mal den Hochsetzer auf 24V. Reichen 12. Geht sogar ne kleine Schnellerrregeung mit Vorwiderstand 9,5 Ohm und parallel 1000myF Elko. Mit Hubverkürzung auf ca. 5mm ginge es bisher sogar knapp. Allerdings bei 300mA auf Dauer schon 63,5 °C auf Oberfläche der Wicklung!
Chinaware eben.
Auch aus CN, aber wenigstens mit Namen. Geringfügig größer. Mal sehen, was die bringen.
War richtig Arbeit, die zu finden. Bei Heschen selber keinerlei Angaben über Liefertermin. Auch jeweils nur 5 Stück erhältlich. Richtig lausig!
Also wieder zurück zu den üblichen Plattformen, um fündig zu werden.

Ich muss dabei bleiben, dass an die Hutmutter vom Stößel eine Großscheibe angelötet wird. Darauf dann ein Schaumstoffkegel, der die Spielllöcher verschließt. Umgedreht, obwohl stromsparender, genügt die Kraft der Druckfeder nicht. bisher bei halbem Hub ca. 50 Gramm. Ich brauche aber mind. 100. Außerdem ist es sehr schwierig, den Anschlag des Zugankers intern akustisch zu dämpfen.
So wie bisher also am Wenigsten Klappern.
-----------
@ Blackmove
Danke für die Fürsorge. Hattest aber nicht gelesen, dass ich harwaremäßig besser bin. Daher, bezüglich Freilaufdiode - sicherlich.
Obwohl hier sogar die Schutzschaltungen in der SPS genügen würden. Aber dicht am Magneten, so die geringste Störstrahlung.

Anzugsverzögerung, da sich der Strom erst aufbauen muss, und Abfallverzögerung durch die Wirkung der Freilaufdioden.
Aber im Test bisher alles ohne Bedeutung. Erstens könnte es sich aufheben. Dann nur geringfügige Verschiebung nach hinten.
Und kürzeste Zeit für die 1/32 Note vielleicht 75 ms.

Was sind H-Brücken?

Diese UP-Konverter haben am Ausgang Elkos. Außerdem regeln sie recht schnell. 3. brauche ich den nur für die SPS. Hat sich so ergeben, s. oben.

Gruß derweil
 
Zuletzt bearbeitet:
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Reihenschaltung R-C-L.
Beim Laden des C fließt ein Strom durch die Spule. Dadurch ist die Spule magnetisch „vorausgerichtet“ und reagiert ein paar ms schneller.
ParallelSchaltung von R und C in Reihe mit der Spule, die als ReihenSchaltung aus L und dem Spulen-R betrachtet wird.
Denn, wenn der C aufgeladen ist, soll ein reduzierter "HalteStrom" weiterfliessen können.
Die Pausen zwischen zweimal "eingeschaltet" müssen aber ein wenig länger werden, damit C wieder entladen werden kann.
 
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Inzwischen ist auch mir klar geworden, warum hier gelacht wurde. Solche versteckten Spaßvögeleien, unerkannt, können aber auch zu emotionalen Schnellerregungen führen. Wäre beinahe so passiert, dass ich sie geäußert hätte.
Ansonsten funktioniert bei mir noch alles, sogar ohne Erregerstrom. Also Danke für die Nachfrage.

Auch die neuen Zugmagneten wohl vornehmlich für Kurzerregung mit 10% ED konzipiert. 200 mA ( bei ca. 10V) führen auf Dauer schon zur Erwärmung bis 67°C. Da Schnellerregung von 12V aus zu wenig ist, werde ich das auf Basis 24V machen müssen.
Oder für Magneten und SPS gesonderte Hochsetzsteller. Manches erschließt sich einem auch erst nach Versuch.

Mir ist inzwischen was eingefallen, das Anzugsklicken akustisch zu dämpfen. Das ermöglicht mir Umdisponieren auf Inverslogik an den Ausgängen, wie PN/DP das schon mal vorgeschlagen hat. So wird weniger Energie verheizt.
Das ermöglicht späterhin den Betrieb mit Li-Akku, der im Schaltkasten noch Platz hätte.

Morgen muss ich sehen, dass mir ein Dudelsackhändler eine wertige Spielpfeiffe verkauft. Man lese bitte den Text unter <Beschreibung>!
Die "Beratung" seiner Verkaufsdamen am Telefon hat bisher lediglich darin bestanden, mir zu erklären, dass ich einen Billig-Dudelsack aus Pakistan nicht zum Spielen bringen könne. Aber die kennen meinen Einfallsreichtum nicht....

Sollte es jemandem nicht schnell genug gehen:
Es ist schon so, wie Heinileini mal angedeutet hatte, dass unsereins erst mal intensiv Gymnastik treiben muss, bis der Rücken und die Gelenke nicht mehr schmerzen. Und das am Tag immer mal wieder.

Das Thema hier ist inzwischen sinnstiftend, denn ganz schlecht ist lange Weile. Dennoch ist es ein großer Vorteil als Rentner, etwas auf den nächsten Tag verschieben zu können, wenn es heute nicht passt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein kleiner Tipp zu den UP-Convertern:
Pass bei den Potentialen auf. Es ist nicht unüblich, dass Converter das Minus-Potential hochsetzen.
Ich hab mir da vor Kurzem ein LCD-Display zerschossen.
 
Danke, ist bei mir aber anders. Außerdem ansich Wurscht, denn sowohl die Eingänge als auch die Ansteuerung der Ausgänge ist bei meiner SPS durch Optokoppler galvanisch getrennt.
 
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