TP170Micro Wer kennt das

plc_tippser

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Jetzt habe ich den Mist,

trotz langem beten und raten hat ein Bekannter von mir folgendes Paket bestellt:
STARTERPAKET TP170 MICRO BESTEHEND AUS: TP170 MICRO, WINCC FLEXIBLE 2004 MICRO, SIMATIC HMI MANUAL COLLECTION, 5-SPRACHIG (DE, EN, FR, SP, IT)

Wenn ich die Beiträge über Flexible lese, graut es mir, da ich ihm das programmieren soll (sollte). Ich habe das 170micro auch nicht in ProTool gefunden.

Hat da noch jemand einen weisen Ratschlag?

:( pt
 

sps-concept

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PC

Hallo Zottel,

es wird der Nachfolger bzw ein Ableger vom TP170 sein, also ein normales Panel. Den Nachfolger vom OP7 -> OP77B kannste auch nur noch mit WinCC flexible programmieren. Protool soll anscheinend weg. Wahrscheinlich auch weils ohne Autorisierung läuft.

MfG
André Räppel
 

zotos

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Ich habe mir das ja eigentlich gewünscht.

Siemens ist doch was die Produktpalette angeht weit weg von einem einheitlichen System. Ich habe nie verstanden warum man Protool-Light, Protool und Protool-Pro braucht und dann noch WinCC. Das geht ja aber noch ich habe ständig mit Projekten zu tun die jemand mit einem anderen Servicepack erstellt hat oder versucht zu öffnen wie ich gerade habe. Wenn ich zu einem Kunden fahre und nicht gerade einen Breitbandzugang habe, habe ich jedes Mal Bauchweh das mein PG gerade nicht richtig Ausgestattet ist. Genau so ein Witz ist diese S7 200der Serie (Texasinstruments läst grüßen) warum kaufen die das Ding ein und bauen nicht etwas was mit Step7 programmierbar ist?

Aber ich möchte ja nicht nur jammern, es hat sich ja auch etwas gebessert. Das Graph 7 und vor allem SCL nun „fast“ Standart ist, ist ja wirklich eine Erleichterung. Das PLC-Sim nicht seit jeher zur Grundausstattung gehört hat war eine Schande.

Zurück zum Thema: Ich denke das WinCC-flexibel auch nur eine Sache der Gewöhnung ist. Mann sollte nur den Projektverantwortlichen klar machen das das Zeit und somit Geld kostet.

Es ist schon ärgerlich wenn man seine ganzen alten Projekte nicht weiter als Vorlage verwenden kann da die Hardware geändert wurde.

Das ist nun mal der lauf der Zeit.
 

Zottel

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Probier es mal mit verschiedenen Partitionen auf dem PG. Dann kannst du mehrere Versionen parallel installieren.

Ich arbeite gerade mit der 224. Die schnellen Zähler gefallen mir sehr gut. Die Ausgänge A0.0 und A0.1 betreibe ich mit PWM. Das spart mir eine Analogausgabe.
Die Analogeingänge sind viel schneller als bei der 300er.
Die Rechenleistung scheint auch gut zu sein. Ich werde mal ein Prgramm schreiben, daß ein paar Zeiten auf der 224 und 315-2DP "benchmarkt".
Schade ist, daß das Ding nicht noch DP-Master kann. Ich kann mir denken, daß es nur deshalb ist, weil sonst keiner mehr eine 300 kauft...

Seltsamerweise hat Siemens einiges angepaßt: as PPI-Protokoll scheint eine Abwandlung von Profibus zu sein, die Nutzdaten darin sind identisch mit denen der PG-Kommunikation bei der 300er/400er Familie.
Der Maschinencode ist jedoch vollkommen anders.
Weshalb sie aber nicht einfach den Compiler/Assembler in Step7 mit hineinpacken, verstehe ich auch nicht.
 

manfredo

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Hallo plc-tippser
Ich hatte die Möglichkeit, mir das Starterpaket bei der Fa. Siemens anzusehen- und zu erklären klassen. Es ist in der Tat etwas verwirrend in der Programmoberfläche, ist aber in Step7 voll integrierbar. ProTool kann aber installiert bleiben. Außerdem ist es möglich, vorhandene Aplikationen (grafikfähig), die mit ProTool erstellt worden sind, in in WinCC Flexibele zu konvertieren. Das TP170 Micro ähnelt dem TP170. Ich habe probeweise vor ca. 1/2 Jahr ein TP170B (grafikfähig) gehabt. Dies ließ sich noch mit ProToolPro bearbeiten, obwohl es auch schon das Betriebssystem Windows CE besaß. Dies Programm ließ sich problemlos in WinCC Flexible konvertieren.
Gruß Manfred
 
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