TIA Vergleich von Werten im Format REAL

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Habe jetzt alles gelesen und kapiert - glaube ich.
Die Regelventil ist mit eine Motor, und die wird direkt mit Auf/Zu gesteuert ?
Es gibt eine Prozesssituation in der es möglicherweise hilft, wenn dem Ventil ein fest eingestellter Stellwert in % vorgegeben wird, welcher dann in kleinen Schritten angefahren werden soll. Zum Beispiel soll das Ventil aus einer Stellung 3% mit einer Schrittweite von 0,1 auf 1% gefahren werden.
Vermutlich muss man sowas machen. Es bedeutet aber dass den Anzahl Aktivierungen multipliziert werden.
Ich habe eine Anwendung wo die Lebensdauer von einen Stellaktuator kräftig reduziert wird weil es ständig regeln muss. Dies muss man sich bewusst sein. Siehe die Angaben von den Ventilhersteller. Damit kann man die Lebensdauer einschätzen. Und vielliecht lohnt es sich sofort die Ventil auf die korrekte grösse zu wechseln.
 
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wenn der Stellbereich wirklich nur 0...2% Öffnung ist, wird da nicht wirklich was sinnvolles bei rauskommen.
Die meisten Ventile können garnicht in 0,1% Schritten angefahren werden. Und zweitens ist die angefahrene Stellung nie so genau. d.h. bei nem Stellsignal von 1,2% ist das Ventil jedesmal ein klein wenig anders offen...

Ich bin für Ventil tauschen oder einen mechanischen Differenzdruckregler zum Runterreduzieren davor bauen.

Am Ende wie immer, was der Mechaniker verbockt hat, soll der Automatisierer mal eben richten.

Aber die Physik kann selbst ein Automatisierer nicht überlisten...
 
Ich nutze die LBP V2.6 mit dem PID Regelbaustein, der wiederum den PID Compact V2 nutzt.
Wir haben KP auf 0,1, TN auf 0,5 und TV auf 0,0 gestellt. Der erforderliche Durchfluss stellt sich bei einer Ventilstellung von ca. 1% ein. Dann stellt der Regler permanent den Stellwert nach. Leider habe ich keine Einstellung für eine Totzone o.ä. bei diesem Regler gefunden, so dass ich z.B. eine zulässige Regeldifferenz einstellen kann.
PID_Compact V3 besitzt auch einen Parameter für die Totzonenbreite.
wenn der Stellbereich wirklich nur 0...2% Öffnung ist, wird da nicht wirklich was sinnvolles bei rauskommen.
Die meisten Ventile können garnicht in 0,1% Schritten angefahren werden. Und zweitens ist die angefahrene Stellung nie so genau. d.h. bei nem Stellsignal von 1,2% ist das Ventil jedesmal ein klein wenig anders offen...
Richtig, wobei die erwähnten Bürkert-Ventile, je nach Typ, normalerweise schon sehr genau sind & wenig Umkehrspiel haben.
Das du so ein Stellventil im einstelligen Prozentbereich reglergeführt nicht schön, aber einigermaßen brauchbar, ansteuern kannst halte ich aus eigener Erfahrung zumindest nicht für ausgeschlossen.

@uweschwarz schau mal ob es für dich Sinn macht den Stellbereich für den Regler um Faktor 10 oder 100 hoch zu skalieren.
Also den Analogwert auf 0-10000 statt 0-100 skalieren.
Der PID_Compact reagiert aufgrund dem Präzisions-Thema bei Gleitkommazahlen gar nicht gut auf zu kleine Zahlenwerte.

Was mir grad nicht ganz klar ist:
Ist das ein analog angesteuertes Proportionalventil mit Motorklappe oder ein "einfacher" Stellantrieb mit digitalem Signal für auffahren/zufahren?
Für letzteres wäre der PID_3Step zweckmäßiger.
 
Naheliegend ist eine Begrenzung auf den Sollwert.
Code:
E := SOLL - IST;
IF E > 0 THEN
    IST := IST + R;
    IST := MIN(SOLL, IST);
END_IF;
IF E < 0 THEN
    IST := IST - R;
    IST := MAX(SOLL, IST);
END_IF;
 
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Achtung, die jeweils zweimalige Zuweisung nacheinander an IST führt bei einer Anzeige von IST in einer HMI zu flackernden Werten bzw kurzzeitiger Anzeige von falschen Werten. Besser für die erste Zuweisung eine Zwischenvariable verwenden oder so:
Code:
E := SOLL - IST;
IF E > 0 THEN
    IST := MIN(SOLL, IST + R);
END_IF;
IF E < 0 THEN
    IST := MAX(SOLL, IST - R);
END_IF;
 
Achtung, die jeweils zweimalige Zuweisung nacheinander an IST führt bei einer Anzeige von IST in einer HMI zu flackernden Werten bzw kurzzeitiger Anzeige von falschen Werten...
Oh, dann habe ich die Problematik ..
Ich hätte gerne, das der Stellwert bei erreichen des Sollwertes nicht weiter verändert wird.
.. wohl falsch verstanden?

Interessant ist der Einwand von PN/DP aber trotzdem. Wird die Variable "IST" bei seiner Schreibweise tatsächlich nur 1x beschrieben?
 
Oh, dann habe ich die Problematik ..
(...)
.. wohl falsch verstanden?
Ob der Code für irgendwas sinnvoll ist, habe ich nicht drüber nachgedacht. Mir ist nur aufgefallen, dass die Zuweisungen problematisch bei Multitasking sind.

Interessant ist der Einwand von PN/DP aber trotzdem. Wird die Variable "IST" bei seiner Schreibweise tatsächlich nur 1x beschrieben?
ja, da wird IST höchstens nur einmal beschrieben
 
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Was mir grad nicht ganz klar ist:
Ist das ein analog angesteuertes Proportionalventil mit Motorklappe oder ein "einfacher" Stellantrieb mit digitalem Signal für auffahren/zufahren?
Es ist ein Stellantrieb für ein Pneumatisch betätigtes 2-Wege-Geradsitz-Regelventil.
 
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Dann ist es im Prinzip egal welches Technologieobjekt du nimmst.
Wenn du den PID_Compact V3 nutzen kannst, könntest du auch noch die Totzonenbreite konfigurieren/nutzen.
Ich meine der der PID_3Step hatte auch in früheren Versionen schon einen Parameter für die Totzonenbreite.
Bei diesem könntest du das Zusatz-Geraffel für Stellantriebe ignorrieren & einfach den Stellgrad an den Analogausgang ausgeben.
Der 3Step ist ja im Prinzip nur ein Compact mit einigen anwendungsspezifischen Zusatzfunktionen.
Welche Versionen du nutzen kannst, hängt von deiner TIA-Version und der SPS-Firmware ab.

Hochskalieren deines Zahlenbereichs von 0-100% Öffnung auf 1000 oder 10000 nicht vergessen & dann sollte das erstmal wuppen.
Ob du noch mehr basteln musst, hängt dann vom Rest deiner Regelstrecke ab.
 
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