TIA Wie übersetzt ihr eure Projekte?

Michi_991

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Hallo zusammen,
bin gerade auf der Suche nach einem einfachen/preiswerten Weg um unsere Projekte (werden Weltweit ausgeliefert) professionell zu übersetzen.

Derzeitiger Weg viel händisch per Translator, Exceltabelle und teilweise Übersetzungsanbietern (letzteres sehr teuer und auch oft nicht zufriedenstellend, da kein technischer Hintergrund).

Bei der Durchforstung des Internets bin ich auf folgende zwei Softwarelösungen gestoßen, dazu mein erster Eindruck:

TIA-Translator
  • Schaut relativ neu und modern aus
  • Klingt interessant weil kostenlos benutzbar zu dem bei Verwendung eines meist kostenlosen API Keys der Übersetzungsseiten Google, DeepL usw. , kostenlose oder so gut wie kostenlose Übersetzungen
  • Community Datenbank klingt auch cool

DCC global
  • Schon lange auf dem Markt (hofftl. hausgereift), aber nicht ganz preiswert.
  • Gibt es da schon fertige Übersetzungsbibliotheken oder wird da jeder Text extra übersetzt

Habt ihr schon einmal Erfahrung mit einem der zwei Anbieter gemacht oder wie handhabt ihr das mit dem Übersetzen.


Freue mich auf eure Antworten und schöne Grüße Michael :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe bisher immer alles mit deepl/dict.cc und ChatGPT übersetzt. Den Tia-Translator werde ich noch ausprobieren.
 
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Wir hatten diesbezüglich immer ein technisches Übersetzungsbüro an der Hand. In Ungarn z.B. sagte man uns dann, man stelle die Maschine immer auf Englisch, denn unser Ungarisch kann keiner verstehen.
ChatGPT ist diesbezüglich stärker als die Übersetzungstools, da man den Kontext erklären kann. Wenn das Gegenüber so gar nichts versteht mache ich das teilweise auch gegenüber z.B. Servicetechnikern und schreibe dazu, dass Englisch gültig ist, Italienisch ist KI (versende das ganze aber erst, wenn es beim Rückübersetzen den Sinn beibehält).
 
Wir fahren bei uns mehrgleisig.:

+ Deutsch und Englisch sind unsere/meine Referenzsprachen, diese behandle ich IMMER selbst.
+ Wir arbeiten mit einem Büro für technische Dokumentation zusammen, hierüber wickeln wir auch den Großteil der weiteren Übersetzungen ab.
+ Wir haben auch schon (unsere) Vertriebsbüros vor Ort oder sogar Kunden mit eingebunden, falls das o.g. Büro nichts Richtiges zustande gebracht hat.
 
Übersetzung ohne Kontext ist wertlos.

Wir verwende einen Büro für die Übersetzungen, aber selbst dies ist nur 80-90% korrekt.
Typisch machen wir es in 2 Schritten. Erst die Büro, und dann die Korrekturen von die End-Kunde.

Ich habe es ein Paar Mal gemacht, ich frage jemand bei die End-Kunde ob er/sie die Übersetzung machen will.
1. Viel korrekter. Sogar die Branchenspezifikke Thermen sind korrekt.
2. Viel günstiger.
3. Viel schneller.

Einzigste Nachteil, es ist prinzipiell nicht die 'korrekte' Vorgang.
 
Übersetzung ohne Kontext ist wertlos.

Wir verwende einen Büro für die Übersetzungen, aber selbst dies ist nur 80-90% korrekt.
Wobei ich von einem guten Dienstleister erwarten würde, dass er bei Unklarheiten nachfragt.
Das war bei unserem Dienstleister vor meiner Zeit nicht der Fall, mittlerweile habe ich sie "eingenordet" ;)
 
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Meine Auslandsprojekte sind 3-sprachig- Deutsch-Englisch-Landessprache

Deutsch und Englisch mache ich selber :)

Bei der Landessprache schicke ich Listen zum Kunden, der sie dann (meistens) übersetzt. Vor Ort werden dann mit den Bedienern noch Feinanpassungen gemacht. Das artet dann manchmal in lustige Diskussionen aus.

Wenn ich eine Landessprache schon habe schicke ich sie zur Kontrolle trotzdem zum Kunden. Da kommen dann auch manchmal Korrekturen zurück :) ... jeder schreibt/spricht/versteht es halt anderes.
 
Wenn ich eine Landessprache schon habe schicke ich sie zur Kontrolle trotzdem zum Kunden. Da kommen dann auch manchmal Korrekturen zurück :) ... jeder schreibt/spricht/versteht es halt anderes.
Da stimme ich dir zu, deshalb lasse ich oftmals auch Englisch vom Kunden querlesen. Je nach dem in welches Land die Anlagen gehen, gibt es auch da einiges an Abweichungen.
 
Grundsätzlich sollte meiner Meinung nach die Übersetzung vom Kunden kommen.
Denn selbst wenn ein perfektes technisches Übersetzungsbüro die "Branchensprache" trifft, so gibt es immer noch betriebsinterne Begrifflichkeiten, die man nicht treffen kann.
Irgendwie hat sich jedes Unternehmen auf eigene Begrifflichkeiten oder Begriffskombinationen geeinigt, die sich dann in dem Unternehmen durch alle Arbeitsanweisungen, Bedienungsanleitungen und Programme durchziehen.
Noch schwieriger wird es, wenn die neue Anlage eine alte ersetzt: Dann geht es nicht nur um fachliche Korrektheit, sondern um Begriffe, an die die Bediener gewöhnt sind. Das kann ein Außenstehender niemals hinbekommen.

Kleine Anekdote zu den "Feinanpassungen vor Ort":
Abnahme einer Gasdruckregelstation durch Dänen: Die haben geschlagene 4h vor einem Touchpanel gestanden und über 1 oder 2 Begriffe diskutiert, wie es denn nun heißen soll.
 
Kleine Anekdote zu den "Feinanpassungen vor Ort":
Abnahme einer Gasdruckregelstation durch Dänen: Die haben geschlagene 4h vor einem Touchpanel gestanden und über 1 oder 2 Begriffe diskutiert, wie es denn nun heißen soll.
Ich würde sagen: „Verdammt gute Arbeit! Wenn man bei der Abnahme keine anderen Mängel findet als Formulierungen in der Übersetzung, kann man die Firma weiterempfehlen.“
 
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