TIA KI von Siemens: Eigen-Agent automatisiert Ingenieuraufgaben

DeaD_EyE

Level-2
Beiträge
436
Reaktionspunkte
110
Zuviel Werbung?
-> Hier kostenlos registrieren
KI von Siemens: Eigen-Agent automatisiert Ingenieuraufgaben

Der Eigen Engineering Agent von Siemens soll komplexe Aufgaben in einfache Schritte zerlegen und ausführen können – und damit Fachkräfte entlasten.

Bisher gibt es darüber kaum Informationen. Folgenden Kommentar fand noch ganz interessant: https://www.heise.de/forum/heise-on...acht-die-Bloatware-TIA/posting-46194896/show/
 
Tja, wo er Recht hat, hat er nun mal Recht. All das schrieb ich an Joe Kaeser nach meinen desaströsen V13-Erfahrungen mit einem mittleren Projekt. Da kamen dann ein paar Leute (hauptsächlich Vertrieb) und ich durfte denen zeigen, was so Sch... ist. Aber eigentlich sind mind. 50% davon in V20 immer noch Sch..., weil es nun mal teilweise systembedingt ist. Ist nicht wirklich was passiert.
Ach, denkt nicht, man bekommt von Siemens ein Danke für konstruktive Kritik... man merkt deutlich, dass man eher stört.
 
Zuviel Werbung?
-> Hier kostenlos registrieren
Wir nutzen ausschließlich TIA-Portal, weil wir didaktische Systeme anfertigen und die Ausbildungsbetriebe alle Siemens/TIA wollen.
Meiner Meinung nach ist TIA-Portal das schlechteste System, mit dem man SPS programmieren lernen kann.

Ich frage mich immer wieder, wie das im Produktiv-Betrieb eingesetzt wird. Jedenfalls braucht man eine große SSD, viel RAM und eine schnelle CPU.
 
Zuviel Werbung?
-> Hier kostenlos registrieren
Wir nutzen ausschließlich TIA-Portal, weil wir didaktische Systeme anfertigen und die Ausbildungsbetriebe alle Siemens/TIA wollen.
Meiner Meinung nach ist TIA-Portal das schlechteste System, mit dem man SPS programmieren lernen kann.

Ich frage mich immer wieder, wie das im Produktiv-Betrieb eingesetzt wird. Jedenfalls braucht man eine große SSD, viel RAM und eine schnelle CPU.
Na ja, wir setzen das produktiv im Sondermaschinenbau ein. Ich habe Step5, Step7, TIA, Bosch und Beckhoff, sowie Allan-Bradley progrmmiert und muß sagen, dass TIA nicht so schlecht, wie sein Ruf ist. Aber leider, leider, ist Siemens vollkommen unbelehrbar und überhaupt nicht an Feedback interessiert. Die machen ihr Ding und haben kaum Verständnis für ihre User. Außerdem ist es wie überall, die Exceltabellenschieber haben das Sagen und an Hand des Lizenz-Wirrwars kann man vermuten, dass die auch nur Dollarzeichen in den Augen haben, weil aus jedem Sch... Script inzwischen ein Lizienz-Dingens gemacht wird. Der Tag, an dem ich aufhöre zu arbeiten ist der Tag, an dem der ganze Kram von meiner Festplatte fliegt. Ich habe 3 TB in ca. 10 VM's mit TIA, das nervt alles sowas von...

PS: Für sowas wie Kinematik mit Technologieobjekten, kann man immerhin die Bibliotheken von Siemens nutzen. Da geht schon ganz schön was, würde ich sagen.
 
Immerhin werden tolle TIA Absturzberichte erstellt die im E-Mail-Spamfilter oder direkt im Gelöscht Ordner von Siemens landen.

Lesen / Auswerten tut die gefühlt aber keiner.
 
Ich hab auch schon ein paar Steuerungen durch und finde TIA nicht soooo schlecht. Jeder hat seine Vorteile, Nachteile und Eigenheiten.
Siemens/TIA ist der "Feind" den ich kenne, und der ist mir lieber als der den ich nicht kenne... 😅

Was mir noch völlig unklar ist, ist wie mir im Sondermaschinenbau eine KI sinnvoll helfen kann im Sinne von "Arbeit abnehmen".
Hat sowas schon wer getestet in der SPS-Programmierung?

Bei einer Sondermaschine würde ich gefühlt 2x länger zum Prompten brauchen, als wenn ich es selbst schreibe.
Und dann muss ich mich in die Ergebnisse der KI noch Einlesen, Durchdenken und Einbinden.
Dann noch so Sachen wie Strukturaufbau, Variablenbenennung, Programmstruktur...

Ich bin froh, dass die KI (noch) nicht SPS-Programmieren kann. Mir graust es direkt wenn ich mit Hochsprachenprogrammierern über das Thema rede ("Verdummung" in der Ausbildung, Vibe-Coding, Unoptimierter, Unwartbarer Code, ...).
Jetzt wo KI so richtig da ist kommt noch ein großer Brocken: Die sind keine Programmierer mehr, sondern werden zu Prompt-Engineers. Damit geht das flöten warum sie eigentlich diesen Beruf gewählt haben... Hinterlässt ein ganz komisches Bauchgefühl bei mir...
 
Zuviel Werbung?
-> Hier kostenlos registrieren
Ich bin froh, dass die KI (noch) nicht SPS-Programmieren kann. Mir graust es direkt wenn ich mit Hochsprachenprogrammierern über das Thema rede ("Verdummung" in der Ausbildung, Vibe-Coding, Unoptimierter, Unwartbarer Code, ...).
Jetzt wo KI so richtig da ist kommt noch ein großer Brocken: Die sind keine Programmierer mehr, sondern werden zu Prompt-Engineers. Damit geht das flöten warum sie eigentlich diesen Beruf gewählt haben... Hinterlässt ein ganz komisches Bauchgefühl bei mir...

YT: Morpheus - KI Burnout ist real

Wenn ich einen FB fertig habe, frage ich schon mal die KI was man daran verbessern kann. Manchmal übersieht man halt etwas, was Fehler verursachen kann.

Die KI alleine auf einen Baustein los zu lassen funktioniert noch nicht gut genug. Habe aber noch keine Erfahrung mit den spezialisierten KIs von Siemens / Beckhoff / Codesys.

Mir macht die Thematik allerdings auch Angst. Wenn wir in Zukunft keine Maschinen mehr programmieren, trainieren wir vielleicht die KI von Humanoiden Robotern o.ä. Wir haben aber auch noch den Vorteil, dass eine KI noch keine Maschinen Inbetriebnehmen kann.
 
Natürlich kann sie das. Ist wie jede andere programmiersprache auch. Hat definitionen und regeln, an die man sich halten muss.
Selbst Claude erfindet manchmal Funktionen, die es bei TIA Portal nicht gibt.

Ziemlich gut funktioniert C, JavaScript und Python. Das liegt einfach daran, dass diese Sprachen öfters eingesetzt werden, wodurch automatisch mehr Daten fürs Training der Modelle verwendet worden sind.
 
Zuviel Werbung?
-> Hier kostenlos registrieren
Natürlich kann sie das.
"Können" ist nicht gleich können. Fehlerbehafteten code auswerfen kann ich selber auch ganz gut. Hat aber den Vorteil, dass ich mich beim Testen/Fehlersuchen nicht in ein fremdes Programm einlesen muss.

Der Fortschritt ist schon beachtlich, vor 1 Jahr konnte Chatty nicht mal nen Timer richtig aufrufen.
 
Selbst Claude erfindet manchmal Funktionen, die es bei TIA Portal nicht gibt.

Ziemlich gut funktioniert C, JavaScript und Python. Das liegt einfach daran, dass diese Sprachen öfters eingesetzt werden, wodurch automatisch mehr Daten fürs Training der Modelle verwendet worden sind.
Ja, ich hab mir ein Xojo-Projekt für iOS gepromtet. Sa gut aus, auch die Struktur war ok, aber insgesamt hat es nicht funktioniert, weil es da nicht so viele Beispiele im Netz gibt. Da waren dann C/Pascal-Funktionen, Funktionen aus alten Versionen, die es so nicht mehr gibt dabei etc. Ich hab es noch immer nicht ganz am Laufen, aber das wird noch. Fakt ist, je exotischer, desto mehr Müll bekommt man geliefert. Ist man damit Anfänger (so wie ich), dann hat man viel zu lesen, hat aber trotzdem eine Lernkurve.
 
Den Ansatz
Der Eigen Engineering Agent von Siemens soll komplexe Aufgaben in einfache Schritte zerlegen und ausführen können – und damit Fachkräfte entlasten.
ist doch nicht so verkehrt.
Du hast doch bei jedem Projekt Routine-Aufgaben wie Projektstruktur, Betriebsarten, Stationen, Aktor-Bausteine, ...
Selbst wenn man Vorlagen, Bibliotheken oder Bausteingeneratoren hat, ist es trotzdem noch ne Arbeit. Bei sowas kann ne KI ganz sicher entlasten. Und da hält sich auch der Aufwand mit den Erstellen von Prompts in Grenzen.
 
Zuviel Werbung?
-> Hier kostenlos registrieren
"Können" ist nicht gleich können. Fehlerbehafteten code auswerfen kann ich selber auch ganz gut. Hat aber den Vorteil, dass ich mich beim Testen/Fehlersuchen nicht in ein fremdes Programm einlesen muss.

Der Fortschritt ist schon beachtlich, vor 1 Jahr konnte Chatty nicht mal nen Timer richtig aufrufen.
Nunja- es kommt wie immer- bei jeder programmiersprache- auf das training drauf an.
Wenn tia sml mit den definitionen verlangt, dann muss ich der ki auch sagen, dass sie das liefern muss.
Wie bei jeder anderen programmiersprache auch.
 
Zurück
Oben