TIA SCL FB Methoden, Property

Hab das Gefühl dass eine Generationswechsel bevorsteht.
Dann können die Jungen ohne mich mit ihren OOPs spielen.
Ich werde jedoch eine mir teuergewonnene Erkenntnis preisgeben:
Was auch immer du tust, halte es einfach. Halte es SEHR einfach.
OOP kann richtig sinnvoll sein. Du hast es ja im Maschinen- oder Anlagenbau auch mit wirklichen Objekten zu tun.
Nur muss halt die Abbildung von realen Objekten auf SPS-Objekte zusammenpassen.
Knackpunkt sehe ich momentan in der Entwicklungsumgebung. Wenn ich mich erstmal durch nen ellenlangen Objektbaum kämpfen muß bis ich am Ini oder am Ventil angelangt bin, dann ist's halt blöd. Einfach mal nen Breakpoint setzen und im Singlestep durchs Programm debuggen funktioniert halt nur bei den allerwenigsten Maschinen.
Vielleicht holt ja Siemens Higraph wieder raus. Den Ansatz fand ich im Prinzip gar nicht verkehrt ... Die Umsetzung war halt damlas grausam.
 
Man muss aber nicht jede Mode mitmachen.
Als Mode würde ich Objekt-Orientierung nicht bezeichnen.
Viele verwenden OO und wissen es gar nicht.
Eine Maschine oder Anlage besteht aus vielen wirklichen Objekten.
Diese finden sich in einer Form im SPS wieder finden.
Ob du nun z.B. die Positions-Meldung einer NC-Achse als Merker definierst oder ob du dem Objekt NC-Achse die Eigenschaft In-Position gibst, ist doch eigentlich fast das selbe.
Mir hat mal ein Professor erklärt, das OO primär eine Denkweise ist.
 
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Ich kann den Einwand von @Oberchefe aber verstehen. Selber bin ich auch ein Fan der OO gewesen, habe da aber auch schon die dollsten Dinge in der Umsetzung gesehen ... und da fiel mir dann auch nur wieder "von hinten durch die Brust ins Auge" dazu ein ...
Man muss, wie bei allen Dingen, wissen was man tut und wie man es tut ...
 
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