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Thema: S7-1200 - ENO Ausgang in FB/FC setzen/rücksetzen

  1. #1
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    Hallo zusammen,

    weiß von euch jemand ob die Möglichkeit besteht in einer S7-1200 in KOP/FUP den ENO Ausgang eines selbserstellten Funkionbausteins
    (oder einer Funktion) je nach Bedarf selbst zu steuern. - Ich weiß das das in der S7-300 in AWL möglich war, aber für die S7-1200 finde
    ich gar keine Infos.

    Hintergrund:
    Ich habe einen Funktionsbaustein in KOP/FUP erstellt und möchte diesen gerne in meinem Pogrammfluss einbinden, so dass die Aktionen
    rechts von meinem FB nur ausgeführt werden wenn die Bearbeitung des FB (nach meinen Kriterien) fehlerfrei ausgeführt wurden.

    Weiß jemand ob das in KOP/FUP möglich ist? - Wenn nicht, ist es vielleicht in SCL möglich?

    Gruß smartie
    Zitieren Zitieren S7-1200 - ENO Ausgang in FB/FC setzen/rücksetzen  

  2. #2
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    Es gibt vermutlich in der TIA-Hilfe, ganz sicher aber im Step7-Systemhandbuch extra ein Kapitel "Programmflusssteuerung / EN-/ENO-Mechanismus", wo ausführlich erklärt wird, wie der ENO-Ausgang in SCL und FUP/KOP beeinflusst wird. Das würde ich als erstes mal lesen.

    Harald
    Es ist immer wieder überraschend, wie etwas plötzlich funktioniert, sobald man alles richtig macht.

    FAQ: Linkliste SIMATIC-Kommunikation über Ethernet

  3. #3
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    .
    In KOP/FUP wird EN und ENO zwar benutzt, du kannst sie aber nicht ohne weiteres
    beinflussen, wie es mit SAVE und BIE-Abfrage in AWL bei STEP7 möglich ist.

    In SCL kannst du es nutzen, wenn du die Bausteineigenschaft "ENO automatisch setzen"
    aktivierst und deine programmierten Anweisungen fehlerfrei bearbeitet wurden.
    kind regards
    SoftMachine

  4. #4
    smartie ist offline Erfahrener Benutzer
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    Es gibt vermutlich in der TIA-Hilfe, ganz sicher aber im Step7-Systemhandbuch extra ein Kapitel "Programmflusssteuerung / EN-/ENO-Mechanismus",
    wo ausführlich erklärt wird, wie der ENO-Ausgang in SCL und FUP/KOP beeinflusst wird. Das würde ich als erstes mal lesen.
    Gibt es tatsächlich, hab ich vor meiner Fragestellung auch gelesen. - Sonst hätte ich mir auch nicht die Zeit genommen hier eine Frage zu stellen....

    - Im Systemhandbuch Systemhandbuch, 03/2014 auf Seite 199/200. Aber leider steht da als Überschrift 'EN und ENO in KOP, FUP und SCL'. Behandelt wird aber
    eigentlich nur was der ENO Ausgang eigentlich ist und wie er in SCL beinflusst wird.

    Ob und wie ich Ihn in KOP/FUP beeinflussen kann steht leider nicht eindeutig dabei.

    So wie ich es sehe kann ich den ENO-Ausgang in SCL auch nur beinflussen in dem ich eine Funktion einbinde die ich bewusst dazu bringe einen Fehler zu erzeugen.
    Ist dies der Fall würde der ENO-Ausgang auf FALSE wechseln. - So richtig "professionell" finde ich das nicht.

    - Kennt jemand evtl. eine andere Lösung?

    Gruß smartie

  5. #5
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    .
    Bei KOP/FUP kannst du auch bewusst einen Fehler erzeugen, aber sonst hast du alles richtig erkannt.

    Bei der 1200 wirst du aber mit diesen Einschränkungen leben müssen, leider.
    kind regards
    SoftMachine

  6. #6
    smartie ist offline Erfahrener Benutzer
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    Danke für die Information. Ich habe es jetzt so gelöst das ich meinen Funktionsbaustein um einen Status-Ausgang erweitert habe, den ich dann
    im Programmfluss mit einem Vergleicher abfrage.

    Gruß smartie

  7. #7
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    Zitat Zitat von smartie Beitrag anzeigen
    - Im Systemhandbuch Systemhandbuch, 03/2014 auf Seite 199/200. Aber leider steht da als Überschrift 'EN und ENO in KOP, FUP und SCL'. ...
    - Kennt jemand evtl. eine andere Lösung?
    Ja, die TIA-Hilfe, die dem Handbuch entsprechen dürfte :
    Zitat Zitat von TIA-Hilfe F1
    Mit dem Freigabeausgang ENO können Sie den Fehlerstatus des Bausteins abfragen. Er führt Signal "1", sobald die Bausteinbearbeitung beginnt. Wenn Sie den Ausgang ENO im Programmcode nicht explizit auf "0" setzen, behält er Signal "1".
    Sie können ihn jedoch explizit auf "0" setzen, um eine Fehleraussage an den aufgerufenen Baustein zurückzumelden. In KOP oder FUP wird der Ausgang ENO mit der Anweisung "RET: Zurück springen" gesetzt.
    Zitat Zitat von TIA-Hilfe: Beschreibung RET
    Mit der Anweisung "Zurück springen" beenden Sie die Bearbeitung eines Bausteins. Hierdurch ergeben sich drei Arten, wie die Bearbeitung eines Bausteins beendet werden kann:

    • Ohne Aufruf der Anweisung "Zurück springen"
      Nach der Ausführung des letzten Netzwerks wird der Baustein verlassen. Das ENO der Aufruffunktion wird auf den Signalzustand "1" gesetzt.
    • Aufruf der Anweisung "Zurück springen" mit Vorverknüpfung (siehe Beispiel)
      Hat der linke Anschluss den Signalzustand "1", wird der Baustein verlassen. Das ENO der Aufruffunktion entspricht dem Operanden.
    • Aufruf der Anweisung "Zurück springen" ohne Vorverknüpfung
      Der Baustein wird verlassen. Das ENO der Aufruffunktion entspricht dem Operanden.
      Hinweis In einem Netzwerk darf nur eine springende Spule verwendet werden ("Zurück springen", "Springen bei VKE = 1", "Springen bei VKE = 0").

    Wenn das Verknüpfungsergebnis (VKE) am Eingang der Anweisung "Zurück springen" "1" ist, wird die Programmbearbeitung im aktuell aufgerufenen Baustein beendet und im aufrufenden Baustein (z. B. im aufrufenden OB) nach der Aufruffunktion fortgesetzt. Der Status (ENO) der Aufruffunktion wird durch den Parameter der Anweisung bestimmt. Dieser kann die folgenden Werte annehmen:

    • RLO
    • TRUE/FALSE
    • <Operand>

    Um die Werte des Parameters einzustellen, doppelklicken Sie auf die Anweisung und wählen Sie in der Klappliste den entsprechenden Wert aus.
    Die folgende Tabelle zeigt den Status der Aufruffunktion, wenn die Anweisung "Zurück springen" in einem Netzwerk innerhalb des aufgerufenen Bausteins programmiert ist:
    VKE Parameterwert ENO der Aufruffunktion
    1 RLO 1
    TRUE 1
    FALSE 0
    <Operand> <Operand>
    0 RLO Die Programmbearbeitung wird im nächsten Netzwerk des aufgerufenen Bausteins fortgesetzt.
    TRUE
    FALSE
    <Operand>
    Beispiel:
    Geändert von hucki (04.07.2014 um 16:52 Uhr) Grund: Beispiel angefügt

  8. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu hucki für den nützlichen Beitrag:

    de vliegende hollander (05.07.2014),PN/DP (04.07.2014)

  9. #8
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    .
    Hi hucki,

    schön wäre es, die Quellen deiner Zitate für Mitleser irgendwie erkennbar zu machen, damit nicht
    erst gesucht werden muss.
    Vor allem wird die Mnemonik Deutsch-Englisch ("RLO") auch schon einigen zu schaffen machen.

    Zum Thema:
    Der TE will sein ENO gezielt auf "0" setzen, die RET-Anweisung setzt ihn jedoch auf "1" und beendet
    überdies den aufgerufenen Baustein.
    Weitere Kriterien des TE, die im aufgerufenen Baustein das ENO bei ihrer fehlerfreien Bearbeitung
    auch beinflussen können, werden wegen des Rücksprungs dann gar nicht mehr bearbeitet.

    Gruss
    kind regards
    SoftMachine

  10. #9
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    Zitat Zitat von SoftMachine Beitrag anzeigen
    schön wäre es, die Quellen deiner Zitate für Mitleser irgendwie erkennbar zu machen,

    Steht doch dran am Zitat, das es aus der TIA Hilfe ist!
    Muss ich jetzt noch erklären, dass man dazu im TIA auf F1 drücken muss?
    PS: Ach sieh einer an, sogar das hab' ich beim 1. Zitat noch mit als Quellenangabe reingetackert!
    Zitat Zitat von hucki Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von TIA-Hilfe F1
    ...





    Zitat Zitat von SoftMachine Beitrag anzeigen
    Der TE will sein ENO gezielt auf "0" setzen, die RET-Anweisung setzt ihn jedoch auf "1" und beendet
    überdies den aufgerufenen Baustein.
    Weitere Kriterien des TE, die im aufgerufenen Baustein das ENO bei ihrer fehlerfreien Bearbeitung
    auch beinflussen können, werden wegen des Rücksprungs dann gar nicht mehr bearbeitet.
    Wie bist Du denn heute drauf? Missfällt Dir, das Deutschland im Halbfinale gegen Brasilien ran muss?


    Aber mal ernsthaft. Mit dem RET-Befehl kann man den ENO gezielt auf HIGH, LOW oder den Zustand des angegebenen Operanden setzen.
    Steht im obigen Zitat der TIA-Hilfe, hab' ich doch extra fett und grün markiert und sogar noch ein Beispielbildchen gepostet

    Er hat sich eine solche Variable doch schon erstellt und führt sie jetzt auf den Output.
    Statt dessen kann er sich den Output sparen und diese Variable in der letzten Zeile des Bausteins auf den RET-Befehl führen. Dann wird der Baustein genauso beendet wie vorher, nur das der ENO jetzt von seinen eigenen Vorstellungen (= Zustand der Variable; #ENO_regeln in meinem Beispiel) abhängig ist.
    Und er kann jetzt seinen nächsten Baustein wie gewünscht mit EN direkt an den ENO dieses hängen, ohne die Output-Variable umständlich verknüpfen zu müssen.
    Geändert von hucki (05.07.2014 um 01:24 Uhr)

  11. #10
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    Hey hucki,
    sicher ist das ein möglicher Weg, aber nun bleib´ mal geschmeidig, auch wenn es schon spät (früh) ist !

    Und Brasilien werden wir nächste Woche auch noch niederringen

    Zum Thema:

    Jeder hat seine eigene Programmier-Philosophie, warum soll das ENO umständlich bedient werden ?
    Es kann doch der vorgegebene (nachvollziehbare) Mechanismus benutzt werden, wie er vorgegeben ist.

    Und noch die stellvertretende Frage für die Mitleser: was ist denn nun RLO ?

    Gruss nach D.
    kind regards
    SoftMachine

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