Belegung der Ein und Ausgänge flexibel

Mujo

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Hallo!

Mich würde interessieren wie Ihr das so handhabt!

Wir sind ein Sondermaschinenbau. Ich bespreche ein Projekt mit den Konstrukteuren und beginne anschließend mit der Programmierung.

Wenn das Ding dann komplett aufgebaut ist, heißt es manchmal:

- Sie haben den Ausgang auf ein anderes Ventil gesetzt
- Der Initiator hat nicht hingepasst und deshalb haben Sie in weggelassen
- Die Belegung der Eingangsinsel wurde nicht richtig verdrahtet, so das es nicht mit dem Programm übereinstimmt.

Es gibt zum Beispiel die Option "Umverdrahten". Muss man aber genau mitdenken was man tut!

Wie schützt Ihr euch selber damit Ihr nicht 1-2 Stunden mit Änderungen der Symboltabelle verbringt und anschließend nochmal kontrollieren müsst ob euer Programm noch stimmt?

Bin mal gespannt, wie Ihr es so macht.
 
Grundsätzlich ist sowas immer scheisse. Ich persönlich fange am liebsten erst an, wenn die verdrahtung soweit steht.
Natürlich geht das so nicht immer. Und bei solchen dingen schalte ich dann im Manager auf "Symbolik hat Vorrang". Dann nehm ich mir die Symbolik zu Brust und ändere da nur die Adressen.
Trotzdem scheisse.
 
Habe zwei Programmierertypen kennengelernt
Erster:Verlangt je nach Projektfortschritt immer öfter nach aktualisierten E/A Listen, bei der IB will er wissen was sich seit gestern geändert hat.
Zweiter:Ich schick im E/A Listen, E-Pläne, Layouts....
Bei der IB folgender Wortwechsel:"Servus, was tut die Anlage eigentlich?"-Kurzer Rundumblick, "Hast Du Hardware und gsd-Dateien beinander", Antwort:"Hab ich Dir geschickt, müsste passen, letzte E/A Änderungen sind nicht mit dabei, hab ich aber auf USB", Antwort-Prog.:"Gib mir mal Deinen Stick", nach ca. 4h Frage vom Prog.:"Kann mir mal wer den Not-Aus freischalten?", ok danach E/A-Check mit Handbedienung am Panel, am nächsten Tag kommt dann wieder die Frage "Und wie soll das Teil jetzt wirklich funktionieren?".
Nachdem der Maschinenbauer und ich die wichtigsten Abläufe erklärt haben verkrümmelt er sich wieder.
Nächster Tag ca. 10h vormittags erneute Frage vom Prog.:"Können wir Automatik mal probieren?", von diesem Zeitpunkt an läuft die Anlage eigentlich, bis auf ein paar Kommentare vom Prog.:"Immer der gleiche Schwachsinn, die Maschinenbauer glauben immer, dass die Elektriker und Programmierer Ihre Fehler ausbessern können". Auf meine Frage hin, warum er sich nicht vorbereitet, meinte er, es kostet mehr Zeit ein vorbereitetes Programm umzuschreiben, als eines zu schreiben.
Dies gilt natürlich nur für Anlagen mit wenig IO's(<100I,<100O).

Ich war mit beiden Typen zufrieden, geiler war aber der zweite(gekostet hat der zweite mehr, mit weniger Aufwand).

Georg
 
Also Kategorie 2 ist im Sondermaschinenbau fast die logische konsequenz,
bei den Anlagen die ich da immer so habe, kommt meistens täglich irgendwas dazu,
ein Hydraulikventil dort, ein Zylinderchen hier, ein Ini für dies ...

Also sowas im vorneherein Softwaremäßig zu erfassen oder vorzusehen ist beinahe unmöglich.

Mfg
Manuel
 
Da ich auch die Hardware projektiere passen die I/Os in Hard- und Software meist ganz gut. ;)

Grundsätzlich ist der EPlan die Referenz. Weicht die Installation ohne wichtigen Grund ab, wird die Verdrahtung angepasst. Weicht die Software ohne wichtigen Grund ab, wird die Software angepasst.

Falls es einen einleuchtenden Grund gibt warum die Installation oder die Software vom EPlan abweicht, wird die Abweichung als Referenz definiert und der Rest angepasst.

Da eh (fast) alles symbolisch programmiert ist, ist eine Anpassung der I/O-Adressen nur selten ein Problem.
 
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