TIA Ersatzwerte für fehlersichere Eingänge beim Anlauf der F-CPU ändern

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Wie gesagt, auch wenn die Inbetriebnahme vorbei ist, würde ich gern die Eingänge aktiv setzen im Falle eines neustarts der CPU.
Tja, mal so eben aus der Ferne die Safetyfunktion umgehen? Selbst wenn das ginge, hast Du dann eigentlich keinen Performancelevel oder SIL mehr... Und wie schon gefragt, sind bei CPU-Stop die Tore auf und die Ventilatoren an? Falls ja, dann nützt Dir die "Übersteuerung" der Safetyeingeänge eh nix, falls nein, hast Du eh keine wirkliche Safetyfunktion...
Was machst Du, wenn im Fehlerfall die Ausgänge passiviert sind? Dann sind die Ventilatoren aus? Eigentlich noch "unsicherer" als mit ner normalen SPS.
Und wie gesagt, bei einkanaligen Tastern bringt das auch nicht viel.
Einzig die Checksumme und das Passwort für das F-Programm bleibt noch übrig...
 
Zuletzt bearbeitet:
bei abgeschalteter CPU nicht. Doch beim Anlauf, werden die drahtbruchsichere Eingänge mit ESTOP1 Baustein ausgewertet und durch den Ersatzwert(0) natürlich als Drahtbruch bzw. Auslösen des Tasters gewertet. Folglich werden die Schütze für die Tore und der Rest angesteuert. Die Eingänge habe ich versucht mit dem FirstScan zu verodern in der Hoffnung, dass in dem zweiten Programmzyklus die Werte aus der Peripherie schon anstehen. Bisher ohne Erfolg. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die Peripherie den Spannungsausgang der Eingangskarte nach dem Anlauf freigibt, ohne eine zusätzliche Quittierung. Wenn dem so ist, und die Hardwareabschaltung den Signal unterbricht, dann kann ich soviel ich will mir ein 1 Signal auf den Baustein verodern, die Tore gehen trotzdem auf...

Also gibt es bei ausgeschalteter/ausgefallener CPU/Peripherie keine Sicherheitsfunktion?
Dann ist es doch auch egal, ob die Signale im ersten, zweiten oder x-ten Zyklus zur Verfügung stehen.
 
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Wie bereits mehrfach angemerkt (vielleicht zu wenig deutlich):
Deine Applikation ist schlicht falsch ausgelegt. Derjenige, der entschieden hat dass das alles auf einer S7 hängt, war zu faul sich über ein Inbetriebnahmekonzept Gedanken zu machen, weil er sich 1000 EUR für zusätzliche CPUs gespart hat.

Du hast ein Systemverhalten, mit dem du leben musst. "Ersatzwerte beim Hochlauf" gibt es bei dieser Art von Sicherheitssteuerung nicht. Alles was du jetzt da drehst ist Murks und verschleiert noch mehr dass das ganze falsch konzipiert ist.

Sie zu dass zu die Entrauchungstore aus der restlichen Steuerung heraus löst und auf eine eigene Steuerung packst! Wahrscheinlich wird dafür die kleinste S7-1200F reichen.
Ich werde das beim Kunden ansprechen. Die einfache DI's müsste ich noch genügend frei haben. Vlt. schiebe ich die Auswertung einfach aus dem Sicherheitsprogramm raus.
Mag schon sein, dass das Konzept etwas löchrig ist, wir haben auch nicht jeden Tag mit F-CPU zu tun.
Die Sache mit einer zusätzlichen CPU kapiere ich eher nicht ganz. Wozu der Aufwand, wenn ich an die F-CPU sowohl die Sicherheitskarten als auch normale Karten hängen kann? Das wird doch die CPU nicht etwa überlasten. Oder sehe ich das falsch?
 
Vielleicht auch intern mal besprechen, ob das Sicherheitskonzept so passt.
Wenn beim Ausfall eines Systems die Sicherheit weg fällt, kann man es sich wahrscheinlich komplett sparen oder man muss sich was überlegen.
 
Ich werde das beim Kunden ansprechen. Die einfache DI's müsste ich noch genügend frei haben. Vlt. schiebe ich die Auswertung einfach aus dem Sicherheitsprogramm raus.
OK, also sowas wie ne Gefährdungsbeurteilung gibts aktuell nicht?
Mag schon sein, dass das Konzept etwas löchrig ist, wir haben auch nicht jeden Tag mit F-CPU zu tun.
Wie heisst es so schön: "hinreichend befähigte Person"
Die Sache mit einer zusätzlichen CPU kapiere ich eher nicht ganz. Wozu der Aufwand, wenn ich an die F-CPU sowohl die Sicherheitskarten als auch normale Karten hängen kann? Das wird doch die CPU nicht etwa überlasten. Oder sehe ich das falsch?
Naja, wenn Du ne separate CPU für die Sicherheitsfunktionen hast, kannst Du am Standardprogramm so viel ändern und stoppen wie Du willst, die Sicherheits-SPS bleibt davon dann ja unberührt.
 
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Also gibt es bei ausgeschalteter/ausgefallener CPU/Peripherie keine Sicherheitsfunktion?
tja 🙈
Dann ist es doch auch egal, ob die Signale im ersten, zweiten oder x-ten Zyklus zur Verfügung stehen.
Wenn ichs richtig verstande habe, steuert der drahbruchsichere Taster aktiv die Relais/Schütze für die Ventilatoren/Tore an. Und das true vom Taster kommt halt erst diverse Zyklen später nach CPU-Start und die Tore werden somit (kurzzeitig) angesteuert.:unsure:

Macht alles nicht wirklich Sinn...
 
@Hlopchik
Ein ESTOP-Baustein ist ein "überwachter Start". Beim Hochlauf ist der Ausgang Q abgeschaltet, da der Start nicht quittiert ist.
Da helfen keine Ersatzwerte an den Sensoren.
Ein CPU-Ausfall und somit auch ein AG-Stopp muss immer zu einem sicheren Zustand führen.

Für die reine Inbetriebnahme kann man unter gewissen Umständen schon Sicherheitsfunktionen brücken.
Von der DGUV gibt es hierfür ein PDF
https://publikationen.dguv.de/regel...etrieb-von-maschinen-und-maschinellen-anlagen
Da siehst was notwendig ist und wann es erlaubt ist.

Ich werde das beim Kunden ansprechen. Die einfache DI's müsste ich noch genügend frei haben. Vlt. schiebe ich die Auswertung einfach aus dem Sicherheitsprogramm raus.
Mag schon sein, dass das Konzept etwas löchrig ist, wir haben auch nicht jeden Tag mit F-CPU zu tun.

Das sind gefährliche Aussagen. Ihr seit euch nicht mal über das Sicherheitskonzept der Anlage im Klaren und du persönlich verfügst nicht über ausreichende Kenntnisse über F-Steuerungen? Dir ist schon klar, was das bedeutet?
 
Also ich habe in meinem früheren Arbeitgeber einige Anlagen programmiert mit F-CPU und auch mit verschiedenen Problemen, die aber durch die Anforderungen des (Maschinenbau-) Kunden kamen. Mit der Zeit muss man lernen, ohne seinen Kopf in die Schlinge zu bringen, kreativ zu sein.
Ich hatte Serienanlagen dabei, die aufgrund unglücklicher Umstände beim CPU-Hochlauf immer F-Peripheriefehler machte. Gefiel dem Kunden nicht, musste für das CPU-hochfahren auto-quittiert werden. Schmeckte mir nicht, aber was soll man machen? Manchmal bekommt man auch keine zweite CPU spendiert, wie das hier vorgeschlagen wird. Ist halt meistens friss oder stirb. Kannst ja kündigen und woanders arbeiten, oder du fummelst es so, dass es irgendwie funktioniert und du im Falle der Fälle nicht in den Knast gehst.
 
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Ist halt meistens friss oder stirb. Kannst ja kündigen und woanders arbeiten, oder du fummelst es so, dass es irgendwie funktioniert und du im Falle der Fälle nicht in den Knast gehst.
Tja, wenn kein PL oder SIL gefordert ist, kann ich ja trotzdem ne F-CPU hernehmen und beliebig was basteln.
Falls ein PL oder SIL gefordert ist, sollte ich den auch einhalten 🤷‍♂️
 
Falls ein PL oder SIL gefordert ist, sollte ich den auch einhalten 🤷‍♂️
Auch da kannst du Basteln ... Aber dann halt inklusive Dokumentieren, Berechnen und Validieren. :)
In solchen fällen ist es auch nicht verkehrt weitere Mitspieler zu holen. TÜV oder Dekra bastelt gerne mit gegen ne kleine Aufwandsentschädigung.
 
So eine möglichkeit habe ich eben nicht gefunden. Sonst wäre es ein Kinderspiel...

In den Eigenschaften deiner Eingangskarte ist das zu finden.

Ich glaube das Handbuch zu lesen wäre da hilfreich, besonders wenn es um Sicherheitskomponenten geht.
Anscheinend hast du deine Eingangskarte überhaupt nicht parametriert, denn dann fällt man quasi über die Ersatzwerte.
 
In den Eigenschaften deiner Eingangskarte ist das zu finden.

Ich glaube das Handbuch zu lesen wäre da hilfreich, besonders wenn es um Sicherheitskomponenten geht.
Anscheinend hast du deine Eingangskarte überhaupt nicht parametriert, denn dann fällt man quasi über die Ersatzwerte.
Hmm... Ich wäre dankbar, wenn du mir das etwas genauer erläutern würdest. Denn die Kartenparametrierung habe ich durchgeführt, jedoch keine Ersatzwerteingabe gefunden.
 
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