Lichtsensor oder 230V-Relais oder ...?

Bei uns haben sie einfach eine der Herrentoiletten in der Verwaltung zur Unisex erklärt. Freiwillig verläuft sich da keine Frau hin! (Falls es mal welche geben sollte, die eine "Unisex" nutzen wollen. Pinkelbecken sind mit Trennwand zum Laufbereich abgetrennt, damit auch die Männer keine privaten Einsichten geben.)

Das mit dem "Licht an" = es ist besetzt durch eine Dame funktioniert nur solange, bis EINER sehr dringend muss. ER kann dann NICHT umdrehen. (Was er auch nicht muss! Er wäre hier im Recht.) Der Arbeitgeber muss Toiletten jederzeit frei zugänglich und in ausreichender Anzahl bereit stellen. Eure Zugangsregeln sind unzulässig. Eingeschränkter Zugang darf nicht sein.

MfG
 
Eure Zugangsregeln sind unzulässig. Eingeschränkter Zugang darf nicht sein.
Der Zugang ist nicht eingeschränkt. Es ist jederzeit möglich, dass Männlein und Weiblein in jeweils ihre Kabinen gehen können.
Die Signalisierung ist lediglich ein zusätzlicher Informationsservice, dass irgendeine Toilette besetzt ist, falls jemand da nicht reingehen will, wenn noch jemand in dem Raum ist.
 
Dann ist dein "Toilette besetzt - gleich wieder umkehren!" sehr missverständlich ausgedrückt.
Wenn es eh egal ist, wäre kein Aufwand nötig gewesen. Einfach so lassen.

Bei uns haben sie Unisex-Toiletten übriegens nur als Option für die, die nicht wissen wo sie hin wollen. Es gibt also alle drei Auswahmöglichkeiten. (Aber nur an 2 Stellen im Werk. Sonst nur m/w, wobei die m-Variante überwiegt. Verhältnis im Produktionsbereich: 4:120. Dafür sind die Damentoiletten alle neu und schick, wärend die Herren sich oft mit Bahnhofs-Feeling begnügen müssen.)

Die Variante ein Koppelrelais an die Leuchte zu klemmen ist übrigens die beste Variante. Den Unsinn mit Bewegungsmelder oder Lichtsensor hätte ich auch nicht gemacht.

MfG
 
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Ich bin jetzt in der letzten Zeit gleich zwei Mal in verschiedenen Restaurants auf "Unisex Toiletten only" getroffen. Es führte primär bei allen Parteien zu Verwirrung. "Sorry, falsche Tür." "Ne. Richtige Tür. Es gibt nur die eine."
 
Damit ist die Sache technisch doch sauber und pragmatisch gelöst. Relais parallel zur Leuchte, SPS bekommt ein eindeutiges Signal und beim Auszug ist das in fünf Minuten wieder rückgebaut. Mehr würde ich für so eine Zusatzanzeige auch nicht treiben.
 
Was ich nicht ganz verstehe:
Bei dem, was oben rein kommt, sitzt man gemeinsam am Tisch.
Bei dem, was unten raus kommt sitzt man einzeln in Kabinen und trennt diese noch für die Geschlechter.

Vielleicht weil wir Frauen immer nach Rosen duften? - Suchtpotenzial - Wir sind genauso scheiße
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Was ich nicht ganz verstehe:
Bei dem, was oben rein kommt, sitzt man gemeinsam am Tisch.
Bei dem, was unten raus kommt sitzt man einzeln in Kabinen und trennt diese noch für die Geschlechter.

Vielleicht weil wir Frauen immer nach Rosen duften? - Suchtpotenzial - Wir sind genauso scheiße
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Wofür gehen wir dann überhaupt in Kabinen? Wir können auch wie im alten Rom alle auf einer Bank nebeneinander sitzen. Oder im Kreis. Wenn wir schon dabei sind, können wir da auch direkt essen. :ROFLMAO:
 
Ich denke, man sollte hier zwei Themen trennen: die organisatorische bzw. soziale Frage, wie so eine Toilette genutzt werden soll und die rein technische Frage wie man ein vorhandenes Signal einfach und rückbaubar erfassen kann.

Zu ersterem kann man sicher viele Grundsatzdiskussionen führen, das war aber hier gar nicht meine Baustelle.

Technisch ist das inzwischen mit dem 230V-Relais parallel zur Leuchte sauber gelöst. Einfach, eindeutig, billig, rückbaubar und ohne irgendwelche exotischen Sensor-Basteleien. Genau dafür sind Relais ja da. Alles andere mit Dämmerungsschalter, Bewegungsmelder, Lichtschranken, KI oder römischer Sitzordnung war zwar teilweise unterhaltsam, aber technisch eher Kür als Pflicht. ;)
 
die organisatorische bzw. soziale Frage, wie so eine Toilette genutzt werden soll
Mich erinnert das langsam an Bud Spencer's Klosettfrage
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