TIA SSI Geber Eingangswert bleibt manchmal eingefroren!

pankratzr

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Hallo,

Ich habe einen SSI Geber von Kübler verbaut (Typ: 8.5863.1226.G321 - Geber mit 13x12 Bit). Dieser ist an ein TM PosInput 2 / 6ES7 551-1AB00-0AB0 angeschlossen.

Den Geber sollte ich auch richtig parametriert haben in der SPS. 25 Bit (13 BIT ST+12 BIT MT).

Leider habe ich manchmal (ca. 1 von 100 Bewegungen) das Problem, dass der Wert vom Geber in der SPS länger (ca. 1 Sekunde) eingefroren bleibt. Dies ist aber für die Anlage schlecht. Bei den restlichen Bewegungen, gibt es auch bei einer Änderung (Bewegung) vom Geber auch eine sofortige Änderung des Eingangswertes in der SPS.

Ich habe schon versucht, den Geber gegen einen baugleichen zu tauschen - leider nicht mit Erfolg - das Problem blieb vorhanden.

Vorab herzlichen Dank für jede Hilfe!:D
 
Potentialverschleppung ? Ordentliche Erdung am Geber ???
EMV ? Leitungsverlegung ??? Schirmauflage an Baugruppe ???

So das übliche halt
 
Danke für die Antworten!

Der Geber ist auf einen Metallgehäuse montiert - und wird mittels Zahnriemen + Zahnrad bewegt.

Die Leitung stammt ebenso von Kübler und ist geschirmt - die Schirmung wurde entsprechend auf Erde gelegt.
 
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Die TM PosInput 2 Taktsynchron? Welce CPU und Firmwareversion welche TIA-Version?

Welche Taktfrequenz auf dem Geber?

Was machst du mit dem Geberwert auf eine NC-Achse, Motion Control ... ?
 
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Mal versucht die Taktfrequenz runterzusetzen? Würde auf Probleme in der Leitung/Leitungsverlegung hindeuten...

Wird der Geber(Leitung) Bewegt (Kabelschlepp)? Würde auf einen Kabelbruch hindeuten... (Das wird dann nur schlimmer bis es schlußendlich garnicht mehr geht).

Wenn möglich versuchsweise die Leitung tauschen (Wurfleitung zum Geber).
 
Bleibt wirklich der "echte" Eingangswert eingefroren ?
Es macht mich stutzig, dass du hier von einer Art Intervall sprichst. Wird ggf. der Geber-Überlauf des Absolutwertgebers nicht korrekt berücksichtigt ?
Ein Intervall (wenn man es so nennen möchte) würde jetzt auch nicht unbedingt für einen Leitungsfehler oder Potentialfehler sprechen.

Gruß
Larry
 
Mein spontaner Gedanke war, daß sich bei "Taktsynchronem Betrieb" ein Stroboskopeffekt einstellt, doch der wäre wohl nicht so lange.
Steckt der "TM PosInput 2" im Rack der CPU oder in einer ET200?

Denkbar wäre auch Kabelbruch in Kabelschlepp, und der Ausfall wäre nur wenn sich der Kabelschlepp an einer bestimmten Stelle befindet/drüberfährt.
Gibt es irgendwelche Fehler- oder Diagnose-Meldungen in der SPS-CPU?

Link zum Drehgeber 5863

Harald
 
Mal versucht die Taktfrequenz runterzusetzen? Würde auf Probleme in der Leitung/Leitungsverlegung hindeuten...

Wird der Geber(Leitung) Bewegt (Kabelschlepp)? Würde auf einen Kabelbruch hindeuten... (Das wird dann nur schlimmer bis es schlußendlich garnicht mehr geht).

Wenn möglich versuchsweise die Leitung tauschen (Wurfleitung zum Geber).


Der Geber ist fix montiert. Das Kabel ist ebenso fix montiert und nicht in einem Kabelschlepp.

Die Taktfrequenz werde ich Anfang nächster Woche mal reduzieren.
 
Bleibt wirklich der "echte" Eingangswert eingefroren ?
Es macht mich stutzig, dass du hier von einer Art Intervall sprichst. Wird ggf. der Geber-Überlauf des Absolutwertgebers nicht korrekt berücksichtigt ?
Ein Intervall (wenn man es so nennen möchte) würde jetzt auch nicht unbedingt für einen Leitungsfehler oder Potentialfehler sprechen.

Gruß
Larry

Jetzt bin ich überfragt - mit dem Begriff "echter" Eingangswert

Ich habe bei den Variablen den Wert beobachtet als auch in der Beobachtungstabelle. In den meisten Fällen gibt es eine sofortige Ändeurng des Wertes - sichtbar angefangen in den Variablen bis hin zum HMI.

Wenn der Fehlerfall da ist, ändert sich der Wert bei allen gleich verzögert.

Der Geber sollte nicht in einen Überlauf kommen, darüber hinaus bewegt er sich zwischen 2 Punkten - diese Punkte werden immer wieder angefahren. Natürlich mit einer Toleranz von vielleicht einer +/- 30 ° vom Geber. Dürfte aber doch keine Rolle spielen?
 
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Natürlich mit einer Toleranz von vielleicht einer +/- 30 ° vom Geber.
Toleranz von +/- 30° vom Geber??? Wie ist das gemeint? +/- eine 12-tel Umdrehung des Gebers? Klingt für mich äusserst ungenau.
Oder meinst Du bezogen auf eine 360°-Periode der A/B-Signale?
Wenn die Verfolgung der Position über die Beobachtung der A/B-Signale erfolgt (sehr wahrscheinlich), dann kann ich mir Haralds StroboskopEffekt sehr gut als Ursache vorstellen.
Wahrscheinlich wird irgendwann der Zählerstand durch eine "eingestreute", vollständige Übertragung des Wertes aktualisiert und die Welt scheint dann wieder in Ordnung.

Tritt der Fehler auch auf, wenn z.B. mit 70% der NormalGeschwindigkeit verfahren wird?
 
Toleranz von +/- 30° vom Geber??? Wie ist das gemeint? +/- eine 12-tel Umdrehung des Gebers? Klingt für mich äusserst ungenau.
Oder meinst Du bezogen auf eine 360°-Periode der A/B-Signale?
Wenn die Verfolgung der Position über die Beobachtung der A/B-Signale erfolgt (sehr wahrscheinlich), dann kann ich mir Haralds StroboskopEffekt sehr gut als Ursache vorstellen.
Wahrscheinlich wird irgendwann der Zählerstand durch eine "eingestreute", vollständige Übertragung des Wertes aktualisiert und die Welt scheint dann wieder in Ordnung.

Tritt der Fehler auch auf, wenn z.B. mit 70% der NormalGeschwindigkeit verfahren wird?


Wahrscheinlich habe ich mich sehr ungenau ausgedrückt - sorry! :confused:

Ich bewege einen Hydraulikzylinder mit ca. 400 mm / sec. - in zwei Richtungen. Die Länge vom Hydraulikzylinder ca. 1500 mm. Bei einem gewissen (voreingestellten) Punkt werden die Hydraulikventile abgeschalten und der Hydraulikzylinder bleibt stehen - hierbei habe ich eine Toleranz in Millimeter von ca. +/- 5 mm! (völlig in Ordnung).
Der Geber ist am Gehäuse angebracht und mittels Zahnriemen und Zahnriemenrad am Zylinder befestigt. Das Zahnriemenrad hat einen Durchmesser von ca 40 mm und somit komme ich auf eine Toleranz beim Geber. (es ist etwas weniger als +/- 30 °)

Die Position verfolge ich beim angelegten Technologieobjekt beim Eingang - Positionsistwert Gx_XIST1
 
Mit ±5 mm am Umfang des 40 mm Ø Rades komme ich zwar nur auf knapp ±15°, aber das spielt auch keine Rolle, wenn für Dich die ±5 mm genau genug sind.
Du meinst anscheinend die Abweichung zwischen der angestrebten und der tatsächlich erreichten StoppPosition, aber nicht irgendwelche Ungenauigkeiten beim Messen der IstPosition - dann bin ich ja beruhigt! ;)

PS:
Wenn ich richtig geguugelt habe, dann gibt es den Geber auch mit geringerer Auflösung, 12 Bit ST, 11 oder nur 10.
Bei Deiner "sparsamen" Anforderung an die Genauigkeit wärst Du doch mit "nur" 10 Bit viel besser bedient, insofern, als die vom Zähler zu verkraftende Frequenz nur noch ein Achtel der jetzigen wäre ...
 
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