Step 7 Profibus Fehler finden bei 300er Siemens mit B&R Module

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Wir hatten auch schon solche Probleme, bei uns waren es die typischen Siemens Busstecker mit den Schneidkontakten. Da in einer Anlage mit heißer Essigsäure hantiert wurde und da trotz Absaugung usw. auch immer mal was in der Luft rumgeschwebt ist. Haben die Schneidkontkte in den Steckern angefangen zu korrodieren, also Grünspan. Daß hat gereicht um Überangswiderstände zu erzeugen.
Letztendlich hat mein damaliger Abteilungsleiter eine Kiste hochwertige Stecker gekauft und wir haben die sukzessive getauscht. Da sollte man nicht sparen...
Was sind denn "hochwertige Stecker" ?
 
Hallo, habe mal die Anlage aufgenommen, in den Schaltplänen vom Hersteller ist das nicht ganz richtig dargestellt. Es sind 8 Profibus Module, die anderen sind x2x mit den Profibusmodulen verbunden.

Wenn die Anlage nicht dreht, sondern einfach eingeschalten ist, dann kommt die Module 6 und 7 häufig, 8 selten.

Wenn ich den Stecker vom Profibus im Pneumatic Box abziehe, dann kommt Fehler Module 7
Wenn ich den Stecker unter dem Füller abziehe, dann kommt Modul 6 mit vielen Fehlermeldungen von Aktoren und Sensoren.
Wenn ich den Stecker vom Profibus nach dem Schleifkontakt abziehe, dann kommt Fehler Module 8.

Modul 4 bringt nie einen Fehler
Im kleinen Schaltschrank Bänder kann ich keinen Fehler erzeugen, egal was ich mache.
 

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Ich verstehe das Bild nicht .
Laut deinem Screen Shot sehe ich mindestens 14 Busteilnehmer. Einer ist ein DP/DP Koppler.
Koppelt der mit der B&R SPS?
 
Zuletzt bearbeitet:
Sieht aus teilweis wie einen Baum und nicht eine Linie.

Was gibt es in die 'kleine Schaltschrank bänder' ?
Mache eine Liste mit die genaue Geräte (Hersteller und Typbezeichnung), die Ports, und welche Kabel mit welche Gerät/Port verbunden ist.
N.B. auch passive Komponente !
Vertraue die Elektro-Pläne nicht !
 
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Wenn ich mir das Bild ansehe dann suggeriert es als würde der DP/DP-Koppler wie ein Switch funktionieren - das kann ja schon mal nicht sein. Welches der darstellten Module gehört denn zu welcher Seite des Kopplers ?
Der "kleine Schaltschrank Bänder" ist wahrscheinlich eine eigene SPS mit eigenem PB, der über den Koppler verbunden ist.
An der Position "Gehäuse Tüller" entstehen nach dem Bild 2 unterschiedliche Stränge - ist in dem "Gehäuse" ein PB-Switch eingebaut ?

Ganz grundsätzlich würde ich empfehlen (wie auch schon Andere vor mir), den Bus mal wirklich genau zu dokumentieren (mit den korrekten Gerätenummern).
Weiterhin würde es Sinn machen, wirklich einen PB-Switch einzubauen (sowas gibt es z.B. von der Fa. Helmholz) - ich hatte in der Vergangenheit mit sowas gute Erfahrungen gemacht, da dann ein fehlerhafter Strang nicht gleich die ganze Anlage lahmlegt.
 
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und wo ist jetzt der Schleifer?
Rechts von "Modul 8"

Die Skizze ist aber auch etwas merkwürdig beim DPDP Koppler. Vier Kabel gehen hin aber nur an einem Kabel gibt es so wie ich erkennen kann einen Master. An drei Kabel hängen Slaves.

Zwischen der B&R SPS und der S7 SPS gibt es laut Skizze eine Verbindung aber nicht über den Koppler

🤔
 
@mega_ohm : Ja ... die Richtlinie empfiehlt das - aber ich habe bei Anlagen auch öfter kürzere Längen drin gehabt ohne Probleme zu haben. Ich denke mal, dass der Ansatz hier einmal die Schleifringe sind (wie schon häufiger genannt) und zum anderen der Netzaufbau, der mindestens bedenklich ist ...
 
Welche mit richtigen Klemmen, wo man die Leitungen richtig auflegen kann, also mit einer Schraube festziehen und nicht mit Schneidklemmen.
Das unterschreib ich so nicht.
Bei uns haben die Stecker mit Schraubklemmen im Laufe der Jahre mehr Probleme bereitet als die Schneidklemmen.
Die Adern im normalen Profibuskabel sind massiv. Es ist bekannt, dass Kupfer unter Druck fließt und sich die Klemmkraft dadurch verringert.
Kommt noch Oxidation hinzu, hast du den Ärger.
Wichtig ist auch die Kombination Stecker - Kabel. Nicht jedes Kabel passt zu jedem Stecker. Es gibt da schon deutliche Unterschiede zwischen den Herstellern.
 
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Das waren halt so unsere Erfahrungen, es kommt sicher auch bissle auf die Umweltbedingungen an. Wir hatten mit den Schneidklemmen massive Probleme. Es ging dann soweit, daß die Schaltschrankbauer nur die Leitung reinlegen und wir die Stecker selber montiert haben.
 
Das waren halt so unsere Erfahrungen, es kommt sicher auch bissle auf die Umweltbedingungen an. Wir hatten mit den Schneidklemmen massive Probleme. Es ging dann soweit, daß die Schaltschrankbauer nur die Leitung reinlegen und wir die Stecker selber montiert haben.
Da kommt auch noch das Thema "Sauber Arbeiten" zum Tragen.
Bei den Steckern sollte man sich schon an die vorgegebenen Masse der Hersteller halten. Da kann man ruhig auch mal ein Lineal zur Hilfe nehmen. Pi x Daumen x Passt schon ist langfristig keine gute Wahl.
Aber das gilt eigentlich für alle Stecker zum Selbstkonfektionieren.
 
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Ich kann mich in dem Zusammenhang immer nur an Probleme mit der DSub-Buchse auf dem Endgerät erinnern. Ganz oft war die mechanische Belastung durch blöde Verlegung der PB-Leitungen da ein Thema. Das gilt natürlich im Grunde genauso für die PN-Leitungen. Eine bessere Alternative wäre da sicher etwas auf M12-Basis ...
 
Das FC-Stripping Tool verwenden, Dann dauert das Abisolieren mit exakten Maßen nur Sekunden
Ohne das Tool bleibt oft zu viel Schirm über, der oft mit in den Stecker gestopft wird.
Das stimmt.
Das Tool sollte aber auch zum Stecker passen.
Bei manchen Stripping Tools werden verschiedene Messersätze mitgeliefert.
 
Also wenn die Anlage bei mir stehen würde, würde ich die Profibus Leitungen zu Modul 6 +7 komplett mit Steckern ersetzen, und dann noch den Schleifkontakt ersetzen. Vielleicht nicht auf einmal, sondern in der Reihenfolge wie sie da stehen, um zu sehen ob es Veränderungen gibt, aber eine Profibus Analyse mit der Messung der Signalstärke wäre zur Fehlersuche und Wirksamkeitskontrolle der Reparatur äußerst sinnvoll.
 
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