TIA Software für Ausgleich von Ventilspiel

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Er koennte auch mal ein Chart zeigen, wenn er vom normalenn Sollwert ein Sprung von circa -20% draufgibt.
Regler in Handmodus und in eingeschwungem Zustand die Wendetangente ermitteln.
Das Verfahren gibts in jedem Lehrbuch fuer Regelungstechnik.Ansonsten mal den Grafen zeigen Istwertverlauf bei Sollwertaenderung.
 
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... vielleicht erstmal etwas "langsamer" einstellen...
Es dauert dann länger, bis das Ventil am anderen Spielfeldende eine Reaktion bewirkt. Dann schwingt die Regelung langsamer, dafür aber wesentlich stärker.

Diese Totzonen sind ja dann Verzoegerungsglieder hoeherer Ordnung.Da muss man die Physik kennen.
Wie meinst du das denn? Du denkst an Dämpfungsglieder? Wenn man bei Regelungen von Totzonen spricht, dann ist das eine Regelabweichung, die vom Regler toleriert wird. So kenne ich das jedenfalls. Das bedeutet, der Stellgrad bleibt absolut konstant, bis diese Totzone wieder verlassen wird. Es ergibt sich dadurch so etwas wie eine Hysterese. Im januarschen Fall hätte das zur Folge, dass der Umkehrschub nicht sofort nach dem Blindflug erfolgt, sondern erst, wenn die Regelabweichung wieder "ernstzunehmende" Werte erreicht. Bei 10% Spiel muss diese Totzone halt groß genug sein, um das Schwingen zu stoppen.
 
Es dauert dann länger, bis das Ventil am anderen Spielfeldende eine Reaktion bewirkt. Dann schwingt die Regelung langsamer, dafür aber wesentlich stärker.


Wie meinst du das denn? Du denkst an Dämpfungsglieder? Wenn man bei Regelungen von Totzonen spricht, dann ist das eine Regelabweichung, die vom Regler toleriert wird. So kenne ich das jedenfalls. Das bedeutet, der Stellgrad bleibt absolut konstant, bis diese Totzone wieder verlassen wird. Es ergibt sich dadurch so etwas wie eine Hysterese. Im januarschen Fall hätte das zur Folge, dass der Umkehrschub nicht sofort nach dem Blindflug erfolgt, sondern erst, wenn die Regelabweichung wieder "ernstzunehmende" Werte erreicht. Bei 10% Spiel muss diese Totzone halt groß genug sein, um das Schwingen zu stoppen.

TU/TG da kann man direkt bestimmen mit Berufsschulformeln P ,I,D-Anteil und Regelbarkeit.
Wenn hier schon ein schlechtes Verhaeltnis (TU ist lang) , wird man keine gute Regelbarkeit erzielen.
Es kann natuerlich auch sein das die Ventile falsch ausgelegt sind.(KVS Faktor).Es ist ein Raetselraten.

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Hier geht es eben aber nicht um „Berufsschulformeln“.
Grundlagentheorie ist zwar schön, aber hier haben wir ein praktisches Problem.
(Wobei in der höheren Regelungs-/ Systemtheorie alles mathematisch abgebildet werden kann :))

Deshalb würd mich mal der Regelkreis und vlt auch ein pasr Fotos zum Problemkimd interessieren.

Aufgrund meiner Neugier bin ich gespannt, wie das Problem angegangen und hoffentlich hinreichend gelöst wird.
 
Diese Totzonen sind ja dann Verzoegerungsglieder hoeherer Ordnung.Da muss man die Physik kennen.
Ja, aber was meintest du mit "Totzonen"?

TU/TG da kann man direkt bestimmen mit Berufsschulformeln P ,I,D-Anteil und Regelbarkeit.
Ich hatte mich nur gefragt, was du mit "Totzonen" gemeint hattest. Das ergab für mich keinen Zusammenhang mit "Verzoegerungsglieder hoeherer Ordnung". Ist aber jetzt auch egal.

Hast du in der Berufsschule auch gelernt, was eine offene Regelstrecke ist? Während das Ventil dieses "Spiel" durchfährt, hast du eine offene Regelstrecke. Der Regler ist "bemüht" aber das Ventil ist "faul", da es während dieser Zeit ja tatsächlich gar nicht verstellt wird. Je nachdem, wie lang diese Zeitspanne anhält, trifftet die Regelgröße immer weiter in die "unerwünschte" Richtung. Der Regler hingegen arbeitet im Blindflug immer stärker dagegen. Das Resultat ist ein mehr oder weniger starkes Übersteuern und im schlimmsten Fall ein dauerhaftes Schwingen.

Daher glaube icht nicht, dass es dem TE um eine klassische Regleroptimierung geht.
 
Stellt euch einfach mal nen Antrieb mit verschließener Spindelmutter vor. Wenn ich nach vorne fahre passt alles. Kehr ich die Richtung um, passiert erstmal ne halbe Umdrehung nix bis sich der Schlitten in Bewegung setzt. Bei der nächsten Umkehr wieder das selbe Spiel.
So und jetzt nehmt nehmt nen normalen PID-Regler wie er hier verwendet wird und überlegt was da alles passiert und was man dagegen tun kann.
Von den Ansätzen fand ich bislang den Offset und das Dithering nicht schlecht.
 
Das prinzip war denke ich allen klar. Nur ich würde dennoch gerne wissen, wie der steller gespeist wird und wo der istwert- also die rückführung- abgegriffen wird.
Das kann direkt der öffnungswinkel des ventils sein (vor oder nach der mechanik) oder/und auch die durchflussmenge/druck usw im rohr oder was auch immer da geregelt wird.
 
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