Step 7 Profibus zusammengebrochen bei aufstecken auf PG Schnittstelle

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Wenn die Maschine so wichtig ist und noch keine Datensicherung existiert, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, das nachzuholen.
Wichtig: Die Sicherung zusammen mit jemandem durchführen, der Erfahrung hat und weiß, worauf zu achten ist.

Zum Bus:
Bei Profibus mit 12 MBit/s kann es vorkommen, dass er empfindlich reagiert, selbst wenn grundsätzlich alles in Ordnung ist.
Liegt jedoch bereits ein Problem vor, zeigt sich dieses in der Regel auch unabhängig davon, ob ein PG/Diagnosestecker angeschlossen wird.

Wenn sich die Maschine in einem sicheren Zustand befindet, sollte der Fehler systematisch lokalisiert und behoben werden.

PS: Häufig ist der Bus unnötig auf 12 MBit/s eingestellt. Wenn das Projekt vorliegt und klar ist, dass die Geschwindigkeit nicht erforderlich ist, fährt man mit der Standard-Baudrate von 1,5 MBit/s oft stabiler.
 
„Jage nicht, was du nicht töten kannst“. Habt ihr Instanthalter eigentlich so etwas wie einen Unversehrtheitsstatus? Sich an einer Anlage vergreifen, von der man nicht einmal die aller notwendigsten Grundlagen hat, diese im WorstCase wieder her zu stellen, und dann auch noch pünktlich zum Feierabend nach hause zu gehen? Sorry, aber hier fehlt mir jegliches Verständnis. Andererseits bedaure ich euch wegen der Vielfalt der Anlagen und Steuerungen, die ihr betreuen müsst.
 
Bin aktuell drüber, mit MPI komm ich schonmal drauf. Die CPU bekommt unplausible Antworten der DP-Slaves und die Terminierung ist nur an der Schnittstelle der CPU Fehlerhaft. Klingt böse. Ich werde berichten, was rauskam.

LG
 
Bin aktuell drüber, mit MPI komm ich schonmal drauf. Die CPU bekommt unplausible Antworten der DP-Slaves und die Terminierung ist nur an der Schnittstelle der CPU Fehlerhaft. Klingt böse. Ich werde berichten, was rauskam.

LG
Hat zufällig jemand beim Steckertausch ankommende und abgehende Seite vertauscht ( an den Strangenden)?
 
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Problem war, dass der Adapter, mit dem ich mich auf den Profibus gesteckt habe, auf MPI eingestellt war. Soviel erstmal zu dem Absturz. Es wurde dann eine Busleitung entdeckt, die an einem Blech niffelte und den Bus noch geradeso auf Kante funktionieren lies. Da war der Absturz dann wohl zu viel (wie jemand im Thread schon erwähnte) Obendrauf war der Stecker eines PNOZ-überwachten Ventils lose, wo die Kollegen eine Dichtung erneuert hatten. Daher war noch das PNOZ -Multi in Störung.

Das ist dann wohl diese sogenannte Felderfahrung:D

LG und danke für eure Meinungen
 
Bedeutet das, dass man ohne dieses Spezialkabel immer mit Problemen rechnen muss, wenn der Bus mit 12 Mbitt läuft?
Naja normalerweise hat man ja entweder einen Netlink, der macht sowieso eine andere Physik daraus, oder den USB Programmieradapter. Auch da ist der Anschluss kurz.
Muss das mal mit meinem mit dem PG mitgelieferten Kabel versuchen. Das ist ja doch recht lang, da hier die Programmierschnittstelle im PG ist.
 
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Bedeutet das, dass man ohne dieses Spezialkabel immer mit Problemen rechnen muss, wenn der Bus mit 12 Mbitt läuft?

12 MBit aber ggf. auch 6 MBit sind sehr kritisch. Jede angesteckte "Antenne", ein PG-Kabel wirkt ja bei solchen Frequenzen wie eine Antenne, kann den Bus abschießen. Das will man nicht erleben bei einer laufenden Anlage.
 
Hallo zusammen, nochmal eine kleine Rückmeldung: Als die Anlage grundsätzlich wieder lief, kam nach ein paar Minuten immer ein Baugruppenausfall, aber kurz genug, dass es kein sichtbarer Busfehler durch das ganze Netz war und somit nur im Diagnosepuffer zu erkennen.

Lange Fehlersuche: Zwischen letzten und Vorletzten Teilnehmer war gelegentlich eine gestörte Verbindung, die mit Wurfleitung sogar extremer wurde. Wir haben den betroffenen letzten Teilnehmer an das andere Ende des Busses gehangen und es lief.

Was ein falsches aufstecken alles auslösen kann :D
 
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