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Thema: Fernwartung über das Internet

  1. #11
    Avatar von rostiger Nagel
    rostiger Nagel ist offline Super-Moderator
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    Zitat Zitat von DELTALOGIC Support Beitrag anzeigen
    Soo...

    In Step7 kann der Port nicht geändert werden, das bedeutet, der Kunde muß Ihnen Port 102 anstelle von 801 zur Verfügung stellen.

    Also, der einfachste Weg ist:

    Kunde macht ein Portforwarding (mit dem Begriff sollte der ITler etwas anfangen können) von seinem Internet Gateway Port 102 auf die interne IP-Adresse des MP277 ebenfalls Port 102.

    ACHTUNG! In dieser Konstellation ist keinerlei Sicherheit mehr gewährleistet. Um hier auf die Anlage zugreifen zu können, braucht man keinen Benutzer/Passwort, keinen Schlüssel - nur die IP-Adresse und den Port - und die kann man heraus bekommen.

    Als nächste Voraussetzung muß Ihr PC Verbindungen ins Internet auf Port 102 aufbauen können. Fragen Sie am besten bei Ihrem Administrator nach, ob das geht bzw. was Sie tun müssen, damit es geht. Wenn das nicht geht, können Sie nur noch einen anderen Internetzugang (z.B. zu Hause) verwenden.

    Ping nach Extern geht wie ein Ping nach Intern - ping 82.176.X.X

    Es kann natürlich sein, daß ein Ping nach Extern von der Firewall nicht zugelassen wird (Admin fragen).

    In Step7 tragen Sie in der Hardware Konfiguration der SPS (bzw. des MP) bei Ihnen im Projekt die IP-Adresse des Kunden ein (jetzt wohl 82.176.X.X) und versuchen anschließend die Verbindung aufzubauen als wäre das Gerät lokal im Netzwerk angeschlossen.

    ACHTUNG! Die Hardware Parametrierung mit der geänderten IP-Adresse KEINENFALLS in die SPS (bzw. auf das MP) laden, ansonsten ist es nicht mehr ansprechbar und sie müssen es vor Ort wieder umparametrieren.

    Ich glaube ich hab alles wichtige beschrieben.

    Bernhard Götz
    Hallo Herr Götz,
    das ist doch mal eine Info mit der ich etwas anfangen kann,
    werde mich sofort auf die Arbeit stürzen, Rückmeldungen
    können etwas dauern da Kunde z.Z. im Urlaub.

    Habe ich eigenlich heute schon das DELTALOGIC-Team gelobt...?
    Dann hole ich das hiermit nach, "Großes Lob" und "Danke".

    gruß helmut
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  2. Folgender Benutzer sagt Danke zu rostiger Nagel für den nützlichen Beitrag:

    Rainer Hönle (28.07.2009)

  3. #12
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    Zitat Zitat von Helmut_von_der_Reparatur Beitrag anzeigen
    Habe ich eigenlich heute schon das DELTALOGIC-Team gelobt...?
    Dann hole ich das hiermit nach, "Großes Lob" und "Danke".


    Bernhard Götz
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    DELTALOGIC Automatisierungstechnik GmbH
    http://www.deltalogic.de

  4. #13
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    Zitat Zitat von DELTALOGIC Support Beitrag anzeigen
    Also, der einfachste Weg ist:

    Kunde macht ein Portforwarding (mit dem Begriff sollte der ITler etwas anfangen können) von seinem Internet Gateway Port 102 auf die interne IP-Adresse des MP277 ebenfalls Port 102.

    ACHTUNG! In dieser Konstellation ist keinerlei Sicherheit mehr gewährleistet. Um hier auf die Anlage zugreifen zu können, braucht man keinen Benutzer/Passwort, keinen Schlüssel - nur die IP-Adresse und den Port - und die kann man heraus bekommen.
    Diesen Tip möchte ich hier nicht so unkommentiert stehenlassen, da in diesem Forum viele absolute SPS-Anfänger mitlesen.

    Hier eine Aufstellungen von Fernwartungs-Varianten, die ich nutze:

    A) "klassische" Telefon-Einwahl über TS-Adapter mit Simatic TeleService
    - keine Anpassungen im Step7-Projekt nötig
    - Nachteile: geringe Baudrate, Verbindungskosten, evtl. feste Rückrufnummer

    B) Mitglied des fernen Firmennetzwerkes werden über (SSL-)VPN-Zugang
    - keine Anpassungen im Step7-Projekt nötig
    - Zugangs-Berechtigung durch Kunde-Administrator einfach und voll administrierbar
    - Vorteile: hohe Baudrate und keine Verbindungskosten bei DSL-Flatrate
    - Nachteil: kostenintensiv, wenn der Kunde noch keine VPN-Zugangslösung hat

    C) RemoteDesktop-Verbindung zu einem vor-Ort-PC, der Step7 (...) installiert hat
    -- Zugang zum vor-Ort-PC in der Regel über (SSL-)VPN-Verbindung
    - keine Anpassungen im Step7-Projekt nötig
    - Vorteil: Zugriff auf alle vor Ort vernetzten SPS und Panels einfach möglich
    - Vorteil: je nach SPS-Anbindung des vor-Ort-PC ggf. direkte Profibus-Diagnose möglich
    - Vorteil: die Step7-Projekte vor Ort sind (immer) aktuell
    - Vorteil: der Fernwarte-PC benötigt kein Step7 und kein Step7-Projekt, also quasi jeder PC weltweit nutzbar
    - Nachteil: Step7(...)-Lizenz(en) vor Ort nötig
    - Nachteil: Programm beobachten in der Regel nicht effektiv (Kommunikation meist zu langsam)
    - Nachteil: aufwendige Synchronisation der Step7-Projekte auf vor-Ort-PC und Fernwarte-PC

    D) (festes) Port-Forwarding Port 102 in der Kunden-Firewall
    - einen "Router" im Step7-Projekt hinzufügen, um Step7 die öffentliche IP-Adresse des Kundenzugangs mitzuteilen
    - Vorteile: hohe Baudrate und keine Verbindungskosten bei DSL-Flatrate
    - Nachteil: in der Regel keinerlei wirksamer Schutz gegen Fremd-Zugriffe!
    - Nachteil: ohne zusätzlichen Aufwand nur eine SPS erreichbar
    - Hinweis: ein Ping auf die SPS funktioniert nicht, es antwortet immer die Firewall
    - die Ziel-SPS sollte nur während einer vorher verabredeten Fernwartungs-Sitzung mit dem Kunde-Netzwerk verbunden sein
    - (Netzwerkkabel die übrige Zeit von der SPS abziehen)

    Ich habe zu betreuen
    A) 4 Anlagen - Zugang über ISDN und Rückruffunktion
    B) ca. 80 Anlagen - Zugang über F5 Networks FirePass
    -- 3 Anlagen - Zugang über SonicWALL SSL-VPN 200
    C) 2 Anlagen - Zugang über andere SSL-VPN-Verbindungen
    D) 6 Anlagen - die Anlagen werden nur für die Dauer der Fernwarte-Sitzung mit dem Kunde-Netzwerk verbunden


    Die einfachste Variante D) Port-Forwarding sollte nur eingesetzt werden, wenn es die Gefährdungsanalyse zuläßt und die anderen Varianten nicht wirtschaftlich sind.


    Die von mir immer empfohlene Fernwartungs-Variante ist der Fall B) SSL-VPN Zugang
    Das kostet zwar einigen Aufwand beim Kunden, ist dann aber die bequemste und sicherste Lösung.

    Meine Empfehlung einer VPN-Lösung für größere Firmen
    F5 Networks FirePass

    kostengünstige VPN-Lösung für kleine Firmen bzw. Einzel-Anlagen
    SonicWALL SSL-VPN

    z.B. SonicWALL SSL-VPN 200
    ca. EUR 900,00 netto inkl. 3 Jahre Garantie + Firmwareupdates + Telefonsupport


    Ein paar Aspekte, die bei Fernzugriffen auf SPS-Anlagen unbedingt zu beachten sind:

    - Sicherheitsempfehlungen vom "Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik" (BSI)
    IT-Grundschutz-Kataloge (früher: IT-Grundschutzhandbuch)

    - Fernwartung/Fernzugriff auf SPS-Anlagen/Maschinen gehört generell in die Gefährdungsanalyse/Risikobewertung der betreffenden Anlage!

    - Siemens-Hinweis in den Handbüchern der IE-CPs:
    "EG-Hinweis: Die Inbetriebnahme ist so lange untersagt, bis festgestellt wurde, dass die Maschine, in die diese Komponente eingebaut werden soll, den Bestimmungen der Richtlinie 89/392/EWG entspricht."

    - Siemens-Hinweis zu "Mögliche Sicherheitslücken bei Standard-IT-Schnittstellen / Unerlaubte Zugriffe unterbinden"
    "In verschiedenen SIMATIC-NET Komponenten (...) werden über offene Protokolle und Schnittstellen (...) Funktionen (..) zur Verfügung gestellt. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass diese offenen Protokolle und Schnittstellen durch Dritte unbefugt missbraucht werden können, z.B. für Manipulationen.
    Bei Benutzung oben genannter Funktionen und Verwendung dieser offenen Schnittstellen und Protokolle (...) sind daher geeignete Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, die den unerlaubten Zugriff auf die Komponenten bzw. das Netzwerk insbesondere aus dem WAN/Internet unterbinden.

    Achtung
    Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass Automatisierungsnetze durch geeignete Netzübergänge (z.B. die bewährten Firewall-Systeme) vom restlichen Firmennetz getrennt werden müssen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden, gleich aus welchem Rechtsgrund, die sich aus der Nichtbeachtung dieses Hinweises ergeben."


    - weitere Hinweise siehe Siemens Systemhandbuch Kommunikation mit SIMATIC
    Kapitel "2.4 Informationssicherheit in der Automatisierung" -> Schutzmaßnahmen

    - Das Zielsystem ist vor Eingriffen unbedingt eindeutig zu identifizieren!
    - (durch Bausteinvergleich, ggf. zusätzlich CPU-Passwort, Zielsystem -> Baugruppenzustand, ...)

    Die Anlage, die ferngewartet werden soll, ist nicht nur vor unerlaubten Fremdzugriffen zu schützen, sondern der Programmierer, der einen "erlaubten" Fernzugriff vornimmt, muß sich auch selber schützen vor versehentlichem Zugriff auf falsche/fremde SPS-Anlagen.
    Der (versehentliche) Zugriff auf falsche/fremde SPS-Anlagen kann verheerende Auswirkungen haben, die bis zum Tod von Menschen führen können!

    Es ist also alles zu unternehmen, was die Chance für einen versehentlichen Falschzugriff verringert.
    z.B. sind die Zugangsadressen möglichst im Step7-Projekt oder in TeleService fest zu hinterlegen, um Tippfehler beim Verbindungsaufbau zu vermeiden.
    Die Ziel-SPS sollten ein CPU-Passwort haben, jede CPU ein anderes Passwort!
    (Das CPU-Passwort soll nicht unbedingt den Kunden von der SPS fernhalten, es dient hier mehr der Identifizierung.)
    Zitieren Zitieren Fernwartungs-Varianten  

  5. Folgende 20 Benutzer sagen Danke zu PN/DP für den nützlichen Beitrag:

    Cutty (29.06.2011),diabolo150973 (09.09.2010),Funky (22.09.2009),gochtel (03.08.2009),IBFS (17.08.2009),Joe (03.08.2009),klauserl (05.08.2009),Koch (11.04.2014),Markus (03.08.2009),marlob (03.08.2009),Matthias_VER (17.11.2009),maweri (03.08.2009),MCerv (20.12.2010),Robin (13.11.2009),rostiger Nagel (03.08.2009),Sinix (13.11.2009),Sputnik555 (17.11.2009),SW-Mech (21.07.2010),Treser-Olt (22.09.2009),vita-2002 (19.11.2009)

  6. #14
    Avatar von rostiger Nagel
    rostiger Nagel ist offline Super-Moderator
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    Daumen hoch

    Hallo PN/DP,
    vielen DANK für diese ausführliche Erläuterung,
    darüber muss Mann ersteinmal schlafen.
    Aber nicht ohne dir ein Lob auszusprechen,
    ein toller Beitrag!

    Gruß Helmut
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  7. #15
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    Zitat Zitat von DELTALOGIC Support Beitrag anzeigen
    In Step7 tragen Sie in der Hardware Konfiguration der SPS (bzw. des MP) bei Ihnen im Projekt die IP-Adresse des Kunden ein (jetzt wohl 82.176.X.X) und versuchen anschließend die Verbindung aufzubauen als wäre das Gerät lokal im Netzwerk angeschlossen.

    ACHTUNG! Die Hardware Parametrierung mit der geänderten IP-Adresse KEINENFALLS in die SPS (bzw. auf das MP) laden, ansonsten ist es nicht mehr ansprechbar und sie müssen es vor Ort wieder umparametrieren.
    Dieser Tip ist sachlich nicht ganz richtig (auch wenn er vielleicht funktionieren mag). Außerdem muß die IP-Adresse im Step7-Hardware-Konfig jedesmal angepaßt werden, wenn man abwechselnd mal von fern und mal direkt an der Anlage ist. Hier sind Tippfehler vorprogrammiert.

    Um im Step7-Projekt die öffentliche IP-Adresse des Kundenzugangs korrekt und fest zu hinterlegen, muß einfach nur ein Ethernet-Router eingefügt werden (also eine Station, von der Step7 "weiß", daß sie die Pakete zwischen WAN und LAN routen wird).

    Ein "Ethernet-Router" ist in Step7/NetPro einfach eine SIMATIC-Station mit 2 Ethernet-Anschlüssen und Routing-Fähigkeit (hier im Beispiel: SIMATIC 300-Station).



    Man nehme eine routing-fähige CPU (z.B. CPU 314-1AG13) und 2 Ethernet-CPs (z.B. CP343-1EX11).
    (die CPU sollte eine ganz einfache CPU sein, damit Step7 nicht womöglich spezielle Fähigkeiten des Routers interpretiert und nutzen will).
    Der eine CP wird mit dem WAN (= Internet) verbunden und erhält die öffentliche IP-Adresse (hier 82.176.x.x),
    der andere CP wird mit dem LAN (= Kunde-Firmen-Netzwerk) verbunden und erhält die lokale IP-Adresse des Kunden-Routers
    (des Standard-Gateways in deren Firmen-LAN, hier 192.168.10.254).

    Die Konfiguration muß und kann natürlich nicht in den realen Router geladen werden, die Station steht hier nur als Stellvertreter für den Firmenrouter/Firewall, um Step7 mitzuteilen, daß da ein Router ist und welche IP-Adressen der hat.

    In der Hardware-Konfiguration der SPSen und des MP277 wird in der Regel eingestellt:
    (x) Router verwenden, Adresse: 192.168.10.254 (hier im Beispiel)

    Hinweis: Am MP277 muß die Konfiguration der Netzwerk-Schnittstelle manuell im Control-Panel vorgenommen werden, sie wird nicht von WinCCflexible eingestellt.

    Die PG/PC-Schnittstelle im Programmierer-PC wird für Step7 und WinCCflexible so eingestellt:
    S7ONLINE (STEP7) --> TCP/IP -> <name_netzwerkkarte_programmier-pc>

    Wenn man nun mal von fern und mal direkt an der Anlage ist und Step7 nicht automatisch den richtigen Weg zur SPS erkennen sollte, dann empfiehlt es sich, noch ein "PG/PC" in NetPro einzufügen und dieses "PG/PC" dem jeweiligen Netzwerk "zuzuordnen", an dem der Programmierer-PC gerade angeschlossen ist (die dicke gelbe Linie im Bild).

    Nun sollte es kein Problem sein, auf alle in NetPro dargestellten SPS und Panels zuzugreifen.

    Hinweis: WinCCflexible unterstützt erst ab der Ausgabe 2008 einen gerouteten Zugriff auf ein Panel, wenn die erste Strecke vom PG/PC zum Panel vom Typ Ethernet ist (bei den älteren WinCCflexible-Versionen muß die erste Strecke MPI oder Profibus sein, oder ein "PC-Adapter" gauckelt WCf vor, es wäre direkt an MPI oder Profibus angeschlossen).

    Nachtrag: Step7-Beispielprojekt zu diesem Beitrag
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von PN/DP (07.08.2009 um 02:54 Uhr) Grund: Hinweis zu Beispielprojekt zugefügt
    Zitieren Zitieren Fernzugriff projektieren bei Variante D) Port-Forwarding in der Kunden-Firewall  

  8. Folgende 16 Benutzer sagen Danke zu PN/DP für den nützlichen Beitrag:

    Accused (27.03.2014),BiBi (31.12.2010),Bär1971 (10.02.2011),Gerhard Bäurle (03.09.2009),gochtel (03.08.2009),IBFS (29.07.2010),JesperMP (03.08.2009),Joe (03.08.2009),klauserl (05.08.2009),Markus (03.08.2009),marlob (03.08.2009),maweri (03.08.2009),rostiger Nagel (03.08.2009),Semo (03.03.2010),SW-Mech (21.07.2010),Treser-Olt (22.09.2009)

  9. #16
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    Standard

    E) VPN durch Internet-Mittlerwebsite.
    - Vorteil: Kein bedarf für Zugangs-Berechtigung durch Kunde-Administrator.
    - Vorteil: hohe Baudrate (*) und keine Verbindungskosten.
    - Vorteil: Alle LAN Stationen (SPS, HMI, PC's) können erreicht werden
    - Nachteil: Relativ kostenintensiv (~1000 €).
    Ich glaube dass nur 1 lieferant hat diese Lösung (http://www.ewon.biz/Pres2005CD.htm).
    Der kunde muss nur ein LAN Verbindung mit www Zugang zur Verfügung stellen.
    Ewon Router muss in STEP7 Project eingetragen werden.
    *: 'pro' version von talk2m stellt ein gewisse Bandbreite zur Verfügung.
    Jesper M. Pedersen
    Zitieren Zitieren Es gibt noch eine Variante  

  10. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu JesperMP für den nützlichen Beitrag:

    PN/DP (03.08.2009),rostiger Nagel (03.08.2009),Sinix (13.11.2009)

  11. #17
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    Zitat Zitat von JesperMP Beitrag anzeigen
    Ich glaube dass nur 1 lieferant hat diese Lösung
    Hallo,

    es gibt Anbieter wie z. B. mdex, die solche Dienste unabhängig
    von Hardware-Herstellern anbieten.

    Und MB Connect Line hat eine Dienst names mymbnet.biz am Start,
    der das auch bietet, siehe mbNET bei "aktueller Firmware".
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________
    Hardware: the parts of a computer that can be kicked. – Jeff Pesis

  12. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Gerhard Bäurle für den nützlichen Beitrag:

    JesperMP (03.08.2009),rostiger Nagel (03.08.2009)

  13. #18
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    Zitat Zitat von Gerhard Bäurle Beitrag anzeigen
    es gibt Anbieter wie z. B. mdex, die solche Dienste unabhängig von Hardware-Herstellern anbieten.
    Das wäre das Produkt "mdexmanaged.VPN", oder ?

    Zitat Zitat von Gerhard Bäurle Beitrag anzeigen
    Und MB Connect Line hat eine Dienst names mymbnet.biz am Start, der das auch bietet, siehe mbNET bei "aktueller Firmware".
    Ich finde nichts darüber, ausser dies:
    "Der DynDNS Dienst von MB Connect Line wurde um mymbnet.biz erweitert. Dieser Service wird derzeit kostenlos von MB Connect Line zur Verfügung gestellt. Es ist keine Anmeldung dafür notwendig".

    Ich finde es höchst interessant. Es wäre gut wenn wir Erfahrungen austauschen können. Ich bin nur am anfang mit der Ewon/Talk2m.
    Jesper M. Pedersen

  14. #19
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    Hallo Helmut,
    ein "recht" sichere und einfache Sache wäre ein VPN-Tunnel über Provider, die die Verbindung verwalten, sich einzuwählen.
    Ein Beispiel wäre über DynDNS.org. Da kann man eine sog. static route eintragen.
    Im Router des Kunden gibst Du ein, dass der Router zu DynDNS.org eine fetse Verbindung aufbauen soll (mit Benuter und Passwort; Router braucht dann WAN-Anschluss).
    Auf deinem PC (der braucht einen offenen Internet-Anschluss) musst Du dann einen VPN-Tunnel einrichten (über Start-> Netzwerk -> Neue Verbindung einrichten -> Verbindung am Arbeitsplatz / VPN).
    Dann kast Du Dich in das Netzwerk von dem Router einwählern. Das ist dann so als würdest Du mit deinem PC am Router vom Kunden angeschlossen sein.
    Zitieren Zitieren Fernwartung  

  15. Folgender Benutzer sagt Danke zu jan820813 für den nützlichen Beitrag:

    rostiger Nagel (03.08.2009)

  16. #20
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    Hallo PN/DP,

    vielen Dank für die umfangreiche Auflistung. Da steckt relativ viel Zeit drin.

    Eine Geschichte ist mir noch nicht klar:

    Zitat Zitat von PN/DP Beitrag anzeigen
    Um im Step7-Projekt die öffentliche IP-Adresse des Kundenzugangs korrekt und fest zu hinterlegen, muß einfach nur ein Ethernet-Router eingefügt werden (also eine Station, von der Step7 "weiß", daß sie die Pakete zwischen WAN und LAN routen wird).
    Können Sie mir da bitte ein Beispielprojekt schicken? Ich bekomme es nicht hin.

    Realer Hardware Aufbau ist bei mir momentan ganz einfach:

    SPS(192.168.1.100)<--->Router(192.168.1.1__192.168.0.1)<-->PC(192.168.0.2)

    Der Router macht ein Portforwarding (102 TCP) von 192.168.0.1 auf 192.168.1.100.

    Ganz logisch erscheint mir Ihre Darstellung allerdings nicht. Warum sollte Step7 in der gezeigten Konstellation die IP Adresse der SPS auf die tatsächlich zugegriffen wird durch die öffentliche IP Adresse der projektierten Router SPS ersetzen?

    Die Router Parametrierung passt, und mit "meiner" Methode (IP Adresse in der Hardware Konfiguration ändern) klappt es.

    Meine Fragen sind erst gemeint. Ich lerne gerne dazu.

    @JesperMP:
    Entweder Managed.IP oder fixed.IP. Managed.IP routet ganze Netzwerke (und kostet auch entsprechend), fixed.IP routet nur ein Gerät (den Rest kann man dann meistens per Portforwarding - oder bei geeigneten Geräten mit einem zweiten VPN Tunel - erledigen.

    Danke
    Bernhard Götz
    Geändert von DELTALOGIC Support (03.08.2009 um 15:11 Uhr)
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