TIA DB Verhalten nach Stopp

thomasbmg

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Moin,

bei uns ist eine SPS ( S7/ 1517F ) durch einen Fehler in den Stopp gegangen. Nachdem starten (Warmstart) hat die SPS nicht mit den vorherigen aktuellen Werten gearbeitet, sondern mit den Startwerten. Arbeitet die Sps auch mit den Startwerten bei einen Stop, wenn die SPS nicht aus war? Ist es nicht so,dass sie mit den vorherigen Daten weiterarbeiten kann. Dachte Remanenz wäre nur notwendig, wenn die Daten nachdem ausschalten der SPS noch vorhanden sein sollen.

TIA : 19

MFG
 

Neustart (Warmstart) (S7-1500)​




Funktion

Beim Neustart (Warmstart) werden alle nicht remanenten Merker gelöscht und nicht remanente DB-Inhalte auf Startwerte aus dem Ladespeicher zurückgesetzt. Remanente Merker und remanente DB-Inhalte bleiben erhalten.
 
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Das Verhalten ist aber schon immer so.

Wenn man Aktual-Daten nach Neustart, Stromausfall, etc. auch noch haben möchte, dann muss man die Remanenz in den jeweiligen Variablen/Bereichen einstellen.
 
Danke für die schnellen Antworten.
Bzw ist ein Neustart das umschalten von Stopp auf Start?
Okay , Spannungsaufall macht es für mich die Remanenz sinn. Aber wenn die Anlage "nur" auf Stopp gegangen ist arbeitet er nie mit den Akutalwerten weiter? Wie kann ichd en am Besten berechnen " wie viele Daten ich als Remanenz " anklicken kann, bevor die SPS damit überfrachtet wird.
 
Bzw ist ein Neustart das umschalten von Stopp auf Start?
Siehe Doku die ich oben gepostet habe:

Hier wird alles erklärt. Handbuch eben.

Aber wenn die Anlage "nur" auf Stopp gegangen ist arbeitet er nie mit den Akutalwerten weiter?
Auch das steht im Handbuch:
  • Die CPU läuft immer im Warmstart an.
    • Die nicht remanenten Merker, Zeiten und Zähler sind initialisiert.
    • Die nicht remanenten Variablen in Datenbausteinen sind initialisiert.


Wie kann ichd en am Besten berechnen " wie viele Daten ich als Remanenz " anklicken kann, bevor die SPS damit überfrachtet wird.
Warum berechnen? Das was in der CPU-Einstellung an Remanenzdaten einstellbar ist betrifft die Merkerbereiche, nicht die DBs. Die werden im DB eingestellt als Remanent, nicht Remanent. Einfach anwählen, Berechnung brauchst Du nicht.
Wenn der vorhandene Speicher nicht ausreicht wird es Dir mitgeteilt, ansonsten rechtsklick auf das Programm nach dem Übersetzen -> Belegung/Speicher anschauen. Dort stehen benötigte Daten.
 
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Ich bin selber nur verwirrt, weil wir schon öfters mal einen SPS Stopp hatten aber immer die Aktual Werte aus den DB 'S genommen wurden.

Berechnen war eher das es den Speicher nicht zu sehr belastet. Bin dort eher vorsichtig.
 
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Ich bin selber nur verwirrt, weil wir schon öfters mal einen SPS Stopp hatten aber immer die Aktual Werte aus den DB 'S genommen wurden.
Eigentlich steht das alles in dem Dokument, weshalb ich es verlinkt habe. Das Grundprinzip muss halt gelesen und verstanden werden, sonst wird das nichts mit Anlagen die nach einem NETZ-AUS weiterlaufen sollen.

Berechnen war eher das es den Speicher nicht zu sehr belastet. Bin dort eher vorsichtig.
Wenn Du ein Programm vollständig übersetzt hast, dann kannst Du einen Rechtsklick auf den Ordner Programm machen. Dort findest Du dann Speicherbelegung. Da stehen alle Daten drin. Auch Remanenzspeicher ist hier angegeben und hängt von der CPU ab.

Da ich Deine Anlage nicht kenne zur Info:
In den allermeisten Programmen werden nur Einstellungen der Anlage im Remanenzspeicher abgelegt. In Abhängigkeit der Anlage und ob sie an einer bestimmten Stelle weiterarbeiten können soll muss dieser Teil dann auch da mit rein. Bei nahezu allen meiner Anlagen ist ein Neustart die günstigste Lösung. Bei Förderstrecken muss sich das Programm remanent merken ob ein Teil vorhanden ist oder nicht, kann aber sonst auch dem Neustartprozedere folgen.


Ne, war nach einer Störung. Bei einen definierten Ausschalten der SPS habe ich immer zur Sicherung die Startwerte erneuert.
Was denn nun? Anwenderdefinierte Störung im RUN oder CPU-STOP?
 
Moin,

bei uns ist eine SPS ( S7/ 1517F ) durch einen Fehler in den Stopp gegangen. Nachdem starten (Warmstart) hat die SPS nicht mit den vorherigen aktuellen Werten gearbeitet, sondern mit den Startwerten. Arbeitet die Sps auch mit den Startwerten bei einen Stop, wenn die SPS nicht aus war? Ist es nicht so,dass sie mit den vorherigen Daten weiterarbeiten kann. Dachte Remanenz wäre nur notwendig, wenn die Daten nachdem ausschalten der SPS noch vorhanden sein sollen.

TIA : 19

Wie oben beschrieben, war die SPS "nur" in Störung gegangen und nach dem " wiederanlaufen" Stop --> RUN hat er nicht mit den Akutalwerten weitergeabreitet. Solche Störungen gab es schonmal und dort hatten wir die Aktualwerte. Deswegen kamen ja die Nachfragen von mir, weil ich es mit dem Handbuch nicht gant verstehe.
 
Solche Störungen gab es schonmal und dort hatten wir die Aktualwerte
Du schreibst "wir". Ist es möglich das ein Kollege mal die Aktualwerte zu Startwerten gemacht hat und nicht ins PG übernommen, ein anderer Kollege dann aber offline am Programm was geändert hat und das geladen? Dann ergäbe es Sinn warum es mal funktionierte, und jetzt nicht.


Eine SPS hat im übrigen keine Störung. Dies wäre "DEFEKT". Ansonsten hat das Anwenderprogramm einen Fehler, z.B. Bereichslängenfehler oder IO-Ausfälle, und das geht in STOP, kann aber abgefangen werden durch entsprechende OBs.

Die Frage die mich am meisten quälen würde: Warum geht unsere Anlage dauernd in STOP, wo ist das Problem?
 
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Wie oben beschrieben, war die SPS "nur" in Störung gegangen und nach dem " wiederanlaufen" Stop --> RUN hat er nicht mit den Akutalwerten weitergeabreitet. Solche Störungen gab es schonmal und dort hatten wir die Aktualwerte. Deswegen kamen ja die Nachfragen von mir, weil ich es mit dem Handbuch nicht gant verstehe.
Wenn die Störung in den vorherigen Fällen normal gelöst wurde und nicht mit dem Neustart der CPU, dann wurden da auch keine Werte initialisiert.

Normal sollte man Störungen auch nicht beheben indem man die CPU neu startet.
 
Du schreibst "wir". Ist es möglich das ein Kollege mal die Aktualwerte zu Startwerten gemacht hat und nicht ins PG übernommen, ein anderer Kollege dann aber offline am Programm was geändert hat und das geladen? Dann ergäbe es Sinn warum es mal funktionierte, und jetzt nicht.


Eine SPS hat im übrigen keine Störung. Dies wäre "DEFEKT". Ansonsten hat das Anwenderprogramm einen Fehler, z.B. Bereichslängenfehler oder IO-Ausfälle, und das geht in STOP, kann aber abgefangen werden durch entsprechende OBs.

Die Frage die mich am meisten quälen würde: Warum geht unsere Anlage dauernd in STOP, wo ist das Problem?
Nein, die Werte ändern sich alle 10 Minuten, da es sich um Anlagenzustände sich handelt.
Der Stop passierte zum zweiten mal bei dieser Anlage durch diesen Fehler. Es handelt sich um ein Programmfehler und Bedienerfehler gleichzeitig. Das rausnehmen der Problematik wurde erstmal nach hintengesetzt. Da es erst 2 mal in 10 Jahren vorgekommen ist.
Trotzdem waren dort die Aktualwerte in der SPS.
Durch das Handbuch und durch euch habe ich soweit richtig verstanden, dass dies nicht der Fall sein kann, da die DB Werte ohne Remanenz immer nach einen Stop durch die Startwerte ersetzt werden. Richtig ?
 
Durch das Handbuch und durch euch habe ich soweit richtig verstanden, dass dies nicht der Fall sein kann, da die DB Werte ohne Remanenz immer nach einen Stop durch die Startwerte ersetzt werden. Richtig ?
Richtig, das war nicht so und kann auch so nicht gewesen sein. Irgendwas ist da also dann im Gedächtnis nicht so wie es sein sollte. Daher der Tipp mit den geänderten Aktualwerten und das der DB nicht von der CPU danach in das Programm übernommen wurde. Zumeist erkennbar das im DB offline eine Momentaufnahme vorhanden ist, aber nicht ausschließlich.
Hier nochmal eine Quelle die genau das Thema behandelt:
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Grollmus sollte bekannt sein.

Wenn der Fehler 2 mal in 10 Jahren kommt, dann wird er wohl nie behoben wenn die Änderung am Programm (<5 Minuten) teurer ist als der Ausfall.
 
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Dann hab ich einen starken Verdacht
Richtig, das war nicht so und kann auch so nicht gewesen sein. Irgendwas ist da also dann im Gedächtnis nicht so wie es sein sollte. Daher der Tipp mit den geänderten Aktualwerten und das der DB nicht von der CPU danach in das Programm übernommen wurde. Zumeist erkennbar das im DB offline eine Momentaufnahme vorhanden ist, aber nicht ausschließlich.
Hier nochmal eine Quelle die genau das Thema behandelt:
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Grollmus sollte bekannt sein.

Wenn der Fehler 2 mal in 10 Jahren kommt, dann wird er wohl nie behoben wenn die Änderung am Programm (<5 Minuten) teurer ist als der Ausfall.
Dann muss die Visu von dem externen Anbieter früher die Daten gespeichert haben. Die haben eine Lese / Schreibezugriff auf die Bausteine. Lustigerweise hatte ich genau diese Funktion der "Datensicherung" bei denen Anfragt. Antwort : Wir können nur diese Daten bei euch Absichern, die anderen leider nicht, diese ändern sich zu viel und sind zu viele. Zudem weiß, dass Sie relative große Änderungen in ihrem System hatten. Wahrscheinlich liegt da das Problem.
Also werde ich alle wichtigen Datenpunkte beim Stopp auf Remanenz und den anderen Fehler Zeitnah behandeln. Danke für die Antworten.
 
Wenn es möglich ist, durch eine Bedienereingabe eine SPS zum STOP zu bringen, hat das Programm aber ein gewaltiges Problem ...
Es reicht wenn der Bediener eingeben kann das 201 Teile produziert werden, das Array mit den Produktionsdaten aber nur bis 200 geht. Dann wird ein Überlauf stattfinden und ohne OB direkt den Stop verursachen.
 
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