TIA Eingangskarte an SPS

A3Q

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Ich glaube man muss hier unterscheiden zwischen: wie es in der Praxis gemacht wird und was du für deine Bachelorarbeit machen möchtest.
Bisher kenne ich keinen Kunden, der sowas mit einem Microcontroller löst, dafür gibt es fertige industrietaugliche Systeme (Euchner, IFM, Siemens.... etc.). Diese Geräte / Baugruppen sind fertig, werden über z.B. Profinet oder Profibus eingebunden. Dafür gibt es dann gsd/gsdml Dateien der Hersteller um diese in die Steuerung zu integrieren. Teilweise werden die Rechte und Freigabe in der SPS oder bei der IT gepflegt, dann über verschiedenste Kommunikationswege zwischen "Leitrechner" und SPS die Freigaben etc. bekannt gemacht.

Du musst nun wissen was du möchtest:
Ich dachte es wäre universeller mit einem Mikrocontroller, aber natürlich würde es direkt auch an die SPS gehen, aber wäre das dann nicht etwas umständlicher?

Möchtest du auf Grund deiner Bachelor-Arbeit ein eigenes System herstellen oder möchtest du einfach nur ein fertiges System verwenden, beschreiben etc.
Natürlich spielt da das Bugdet eine Rolle. Vielleicht solltest du das für dich erstmal klären.

Wenn du ein eigenes System quasi "herstellen" möchtest und dieses soll Universell sein, gibt es ja verschiedene Möglichkeiten dies umzusetzen.

Direkt an der Steuerung:
Sollte ein gängiges Protokoll sein, welches so gut wie jede Steuerung mit an Board hat. Die meisten haben ja Profinet / Ethernet und Profibus an board. Natürlich sind auch andere Protokolle möglich, z.B. Modbus RTU. Allerdings benötigen man dafür dann oftmals wieder eine separate Karte / Kommunikationsmodul auf Seite der SPS. Du auch schauen, was dein Microkontroller alles könnte, bzw. welche Schnittstellen man diesem spendieren kann.
Natürlich geht das über normale Ein-/Ausgänge auch, bei einem Bastelprojekt. Aber in der Praxis wird kaum jemand eine ganze Eingangskarte "verschwenden" um dort aus verschiedenen Kombinationen der Eingänge eben einen Benutzer zu definieren.


Über einen "Leitrechner"
Du kannst auch deinen Microkontroller an einen Rechner anbinden. Dieser verwaltet dann auch die Freigaben etc. Dieser "Leitrechner" ist dann wiederum mit den Steuerung vernetzt. Für die Kommunikation dort gibt es auch verschiedenste Möglichkeiten. Natürlich spielen da noch ganz andere Sachen eine Rolle (IT-Sicherheit, Netztrennung IT / Produktionsnetz etc.). Soll dir aber nur mal als Denkanstoß dienen.

Ich denke das wird ja sowieso nur ein Projekt ala Abschlussprüfung, oder soll es wirklich später bei euch im Betrieb eingesetzt werden?

-chris
 
OP
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fraanzuui

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Tatsächlich soll das alles im Betrieb umgesetzt werden, das heißt es soll so praxistauglich sein wie möglich.
Meiner Meinung wird ein fertiges System nicht einer Bachelorarbeit gerecht, somit ist eine selbstgebastelte Lösung am besten. Da wie schon erwähnt das Budget sehr beschränkt ist, werden z.B. Kommunikationsmodule eher schwierig. Ich tippe darauf, dass ich alles direkt an die SPS anbinden soll, dh. es wird über Ethernet oder Profibus gehen. Aber das wird in der nächsten Zeit entschieden und dann werde ich mich weiter in die Thematik einlesen.
 
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