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Guten Tag miteinander!
ich habe mich hier im Forum angemeldet, weil ich auf die Schnelle keinen anderen Rat für mein Problem weiß und hoffe nun, ihr könnt mir ein Paar Tipps geben.
Folgendes:
Für ein Projekt wurde eine Beckhoff-Steuerung CX1020 mit Profibus-Master CX1500-M310 realisiert, an dem 23 Profibus-DP Salves hängen (Stellantriebe für Wasserversorgung). Die Gesamtausdehnung des Profibus beträgt rund 600m.
Bei der Inbetriebnahme habe ich den Profibus vom TwinCAT "einscannen" lassen, worauf hin zunächst nur zwei und nach Verringerung der Baudrate auf bis zu 9,6 KBaud (!) nach mehrmaligem (!) scannen irgendwann endlich alle 23 Slaves gefunden und in TwinCAT eingebunden wurden.
Nun scheint die Signalqualität dermaßen schlecht zu sein, dass ein fehlerfreier Betrieb nicht möglich ist. Es kann keine fehlerfreie Kommunikation zu einem Slave aufgebaut werden. Erst wenn ich mindestens 2/3 aller Salves im TwinCAT deaktiviere funktioniert die Kommunikation manchmal fehlerfrei. Aber richtig gut geht's nur, wenn maximal 4 oder 5 Slaves konfiguriert werden. Und das auch nur, wenn diese die topologisch gesehen vordersten am Bus sind (direkt nach dem Master).
Vom Betriebselektriker (es sind mehrere Firmen an dem Projekt beteiligt, wobei ich lediglich die Programmerierung gemacht habe) wurde die Verkabelung auf Fehler überprüft (keine Verdrahtungsfehler, Schirme korrekt aufgelegt, uws.). Abschlusswiderstände wurden ebenfalls überprüft.
Meine Vermutung nach Rücksprache mit dem Hersteller der Stellantriebe ist nun, dass der Spannungsfall auf der Leitung zu groß ist, obwohl das Kabel laut Spezifikation bestens geeignet sein soll und wir bisher nicht an die Grenze kommen, wo Repeater nötig wären. Kann es sein, da am letzten Salve keine 5V-Einspeisung über dem Anschlusswiderstand erfolgt, die Speisung des Master allein nicht ausreicht?
Man will nun einen Repeater einbauen und erhofft sich dadruch eine Signalverstärkung. Denkt ihr, das könnte das Problem beheben, falls es an der Einspeisung liegt?
Gibt es noch irgend welche "einfachen" Messmethoden, die man erstmal durchführen könnte? Der Einsatz eines Profibus-Analyzers soll wegen der Kosten nach Möglichkeit vermieden werden (Projekt ist für die öffentliche Hand).
Erschwerend ist außerdem, dass die Stellantriebe in Wartungsschächten "verbuddelt" sind, das Profibuskabel unter der Erde verlegt wurde.
Entschuldigt bitte, falls meine Fragen evtl. laienhaft klingen. Leider sind meine Erfahrungen mit Profibus (noch) sehr gering.
ich habe mich hier im Forum angemeldet, weil ich auf die Schnelle keinen anderen Rat für mein Problem weiß und hoffe nun, ihr könnt mir ein Paar Tipps geben.
Folgendes:
Für ein Projekt wurde eine Beckhoff-Steuerung CX1020 mit Profibus-Master CX1500-M310 realisiert, an dem 23 Profibus-DP Salves hängen (Stellantriebe für Wasserversorgung). Die Gesamtausdehnung des Profibus beträgt rund 600m.
Bei der Inbetriebnahme habe ich den Profibus vom TwinCAT "einscannen" lassen, worauf hin zunächst nur zwei und nach Verringerung der Baudrate auf bis zu 9,6 KBaud (!) nach mehrmaligem (!) scannen irgendwann endlich alle 23 Slaves gefunden und in TwinCAT eingebunden wurden.
Nun scheint die Signalqualität dermaßen schlecht zu sein, dass ein fehlerfreier Betrieb nicht möglich ist. Es kann keine fehlerfreie Kommunikation zu einem Slave aufgebaut werden. Erst wenn ich mindestens 2/3 aller Salves im TwinCAT deaktiviere funktioniert die Kommunikation manchmal fehlerfrei. Aber richtig gut geht's nur, wenn maximal 4 oder 5 Slaves konfiguriert werden. Und das auch nur, wenn diese die topologisch gesehen vordersten am Bus sind (direkt nach dem Master).
Vom Betriebselektriker (es sind mehrere Firmen an dem Projekt beteiligt, wobei ich lediglich die Programmerierung gemacht habe) wurde die Verkabelung auf Fehler überprüft (keine Verdrahtungsfehler, Schirme korrekt aufgelegt, uws.). Abschlusswiderstände wurden ebenfalls überprüft.
Meine Vermutung nach Rücksprache mit dem Hersteller der Stellantriebe ist nun, dass der Spannungsfall auf der Leitung zu groß ist, obwohl das Kabel laut Spezifikation bestens geeignet sein soll und wir bisher nicht an die Grenze kommen, wo Repeater nötig wären. Kann es sein, da am letzten Salve keine 5V-Einspeisung über dem Anschlusswiderstand erfolgt, die Speisung des Master allein nicht ausreicht?

Man will nun einen Repeater einbauen und erhofft sich dadruch eine Signalverstärkung. Denkt ihr, das könnte das Problem beheben, falls es an der Einspeisung liegt?
Gibt es noch irgend welche "einfachen" Messmethoden, die man erstmal durchführen könnte? Der Einsatz eines Profibus-Analyzers soll wegen der Kosten nach Möglichkeit vermieden werden (Projekt ist für die öffentliche Hand).
Erschwerend ist außerdem, dass die Stellantriebe in Wartungsschächten "verbuddelt" sind, das Profibuskabel unter der Erde verlegt wurde.
Entschuldigt bitte, falls meine Fragen evtl. laienhaft klingen. Leider sind meine Erfahrungen mit Profibus (noch) sehr gering.
